Weltrekordversuch im Dauerdebattieren in Tübingen

Datum: 20. Juni 2011
Redakteur:
Kategorie: Termine, Themen

Die Deutsche Debattiermeisterschaft in Heidelberg und damit die ZEIT-DEBATTEN-Saison 2010/11 liegen hinter uns. Aber das ist kein Grund, eine Pause zu machen. Damit es in Debattierdeutschland nicht langweilig wird, wagt es der älteste deutsche Debattierclub Streitkultur Tübingen, einen neuen Weltrekord im Dauerdebattieren aufzustellen.

Im Rahmen des Streitkultur-Jubiläumsjahres werden am kommenden Wochenende, von 24. bis 26. Juni, rund 50 aktuelle Themen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft erörtert. Dabei stellen wir uns die Frage: „Politikverdrossenheit, Abstiegsängste, Parallelgesellschaften – Muss sich Deutschland neu erfinden?“

Den Regeln der Offenen Parlamentarischen Debatte folgend, werden sich die beiden Teams non-stop der Redekunst widmen. Für die Streitkultur treten in der Regierung die beiden amtierenden Deutschen Vizemeister Pauline Leopold und Steffen Jenner gemeinsam mit dem Deutschen meister 2010 Peter Croonenbroeck an. Die Oppositionsbank wird von prominenten Rednern besetzt: Boris Nikolai Konrad (Gedächtnisweltrekordhalter), Sebastian Frankenberger (Bundesvorsitzender der ÖDP und Initiator des Rauchverbots in bayrischen Gaststätten) und Roman Kremer (Kandidat der Piratenpartei für die Landtagswahl in Baden-Württemberg 2011).

Der Weltrekordversuch wird ab Freitag, 24. Juni, 16 Uhr, im Kleinen Senat der Universität Tübingen (Neue Aula, Geschwister-Scholl-Platz) laufen. Die finale Debatte beginnt am Sonntag, 26. Juni, gegen 11 Uhr ebendort. Mit einer Laudatio die Veranstaltung schließen wird der Schirmherr des Weltrekordversuchs, Stuttgart 21-Schlichter Heiner Geißler.

Die Plätze der Fraktionsfreien Redner sind noch frei – die Streitkultur lädt Debattantinnen und Debattanten nicht nur zum Zuschauen, sondern auch zum Mitmachen ein. Es gilt, die sechs Redner auf ihrem anstrengenden und vor allem schlaflosen (!) Weg zum Weltrekord zu unterstützen!

Wer nicht selbst in Tübingen dabei sein kann, dem sei der Livestream der Veranstaltung ans Herz gelegt. Der entsprechende Link wird vor der Veranstaltung über den VDCH-Verteiler geschickt und wird bald auch auf einer eigens eingerichteten Homepage zu finden sein.

Macht Euch bereit für zwei lange Tage und Nächte der Redekunst! Mit Fragen zu Modalitäten, Themen, Rednern oder Mitmachmöglichkeiten könnt Ihr Euch an den Vorsitzenden des Jubiläumsvereins Dominic Hildebrand unter dominic [dot] hildebrand [at] streitkultur [dot] net wenden.

Text: Sarah John / glx

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8 Kommentare zu “Weltrekordversuch im Dauerdebattieren in Tübingen”

  1. Sarah sagt:

    Mehr Informationen zu Wann, Wie, Wo gibt es hier:

    http://www.streitkultur.net/weltrekord-2011/

    Die offizielle Weltrekord-Homepage!

  2. Manuel sagt:

    Technische Frage: Unter welchen Bedingungen ist der Rekord aufgestellt? Darf der Premierminister etwa schlafen, wenn die Gegenseite zum Rebuttal ansetzt?

  3. Daniel (Heidelberg) sagt:

    Muss ich das hier wirklich selber machen? Also gut. Hrrm, hrrm… räusper…,

    „Wie lang ist denn der aktuelle Weltrekord? Und wer hat den aufgestellt?“

    😉

  4. Anja sagt:

    Ich weiß es, ich weiß es!
    Tolle Teamline – aaaaangeeeeeeblich hatten alle im Heidelberger Team den gleichen Vornamen…
    😀

  5. Pauline (Tübingen) sagt:

    die tübinger halten den aktuellen mit 40 stunden. heidelberg wäre beinahe auch rekordhalter geworden, hätten daniel und daniel daniel daran erinnert, dass man die nacht vorm rekord nicht durchzechen soll.

  6. Daniel (Heidelberg) sagt:

    Unfair!

    Hilfe, Hoppmann, hilf mir!!! 😉

    @ Manuel: Nein, Schlaf war zumindest beim letzten Rekord nicht erlaubt. Erlaubt waren Kippenpausen auf dem Balkon (in Sicht- und Hörweite der Debatte) sowie Besuche auf dem Lokus. Zusätzliche Regeln waren:

    – Jeder Fraktionsredner muss seine Rede mit dem jeweils nächsten Wort aus Goethes Zauberlehrling beginnen;

    – Jeder Fraktionsredner muss gewissenhaft Statistik über die zu sich genommenen Aufputschmittel (Red Bull, Kaffee,…) führen;

    – Jeder Fraktionsredner muss nach jeder Rede seinen Puls und Blutdruck messen, um daraus dann eine lustige Grafik zu machen.

  7. Pauline (Tübingen) sagt:

    Ähnlich wird es diesmal auch. Allerdings darf nur immer einer der Fraktionsredenden die Debatte für ein paar Minuten verlassen. Geschlafen wird nicht, Blutdruck wird gemessen.

    Zur Fairness: Zugegeben, Du und Daniel habt die 40 Stunden durchgehalten und danach sogar noch einen recht brauchbaren Eindruck gemacht. Im Rückblick sind wir auch bereit anzuerkenen, dass ihr nichts für den Ausfall von Daniel*eine Kette ist immer nur so stark wie ihr schwächstes Glied*Hund könnt. Und irgendwie muss man ihm sogar dankbar sein, denn die Presse hat sich ja überschlagen nach seinem Ausscheiden 🙂

  8. Michael (Tübingen) sagt:

    Und man muß ja auch dazusagen, dass das Heidelberger Team im Schnitt (gefühlt) viel älter war als unseres – Ihr habt Euch also für ein Altherrenteam recht gut gehalten – bis zu dem Moment, wo der Hund auf der Coach des Dekans eingeschlafen ist! 🙂
    Ich schlage vor, Euch zum Weltrekordhalter ehrenhalber zu erklären. Ähen… Bis übermorgen! 😉

Kommentare sind geschlossen.

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