Heidelberg gewinnt den Streitkultur-Cup in Tübingen

Datum: 4. März 2013
Redakteur:
Kategorie: Turniere
Die Gewinner des Tages: Daniel Sommer, Khang On und Jan Lüken aus Heidelberg

Die Gewinner des Tages: Daniel Sommer, Khang On und Jan Lüken aus Heidelberg

Am 02. März fand zum 10. mal der traditionsreiche Streitkultur-Cup in Tübingen statt. 21 Teams aus Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie Italien stritten um den Titel des Tübinger Vereinsmeisters sowie wertvolle Punkte für die Freie Debattierliga (FDL). Im Finale, das wie in den Vorjahren im sehr atmosphärischen Hörsaal der Alten Anatomie ausgetragen wurde, setzte sich das Team vom Heidelberg Debating Club (Daniel Sommer, Khang On, Jan Lüken) als Opposition zum Thema “Soll man den Doktortitel nicht mehr im Namen führen dürfen?” gegen das Regierungsteam Mainz Berti (Christian Strunck, Allison Jones, Nicolas Eberle) durch. Als fraktionsfreie Redner ergänzten Simon Lehle (SK Tübingen), Roman Pable (AFA Wien) und Ruben Brandhofer (DCG Marburg), der beim Losentscheid mit dem punktgleichen Johannes Haeger (BDU) das glücklichere Händchen hatte, das Finale.

Neben den Chefjuroren Pauline Leopold und Tobias Kube bewerteten Leo Vogel, Johannes Samlenski, Sabrina Göpel und Nicolas Friebe das Finale. Zusätzlich zum Gesamtsieg des Turniers gelang Heidelberg durch den Publikumspreis für Daniel Sommer sowie den Preis für den besten Nachwuchsredner an Khang On ein Hattrick an diesem Wochenende. Herzlichen Glückwunsch!

Mit dem 2. Platz beim Streitkultur-Cup können die Mainzer ihre Führung in der FDL weiter ausbauen. Durch seinen dritten Tagessieg beim dritten Anlauf ist Nicolas Eberle zudem der Gesamtsieg in der FDL als bester Einzelredner schon jetzt nicht mehr zu nehmen, da hier nur die drei besten Ergebnisse eines Redners in die Wertung eingehen. Eine sehr beachtliche Leistung!

Die Themen:

  • Vorrunde 1: Brauchen wir einen Mindestpreis für tierische Nahrungsmittel?
  • Vorrunde 2: Sollen alle in Deutschland lebenden Menschen unabhängig von ihrer Staatszugehörigkeit das aktive Wahlrecht bei Bundes- und Landtagswahlen erhalten?
  • Vorrunde 3: Sollen deutsche Medizinstudierende vor Abschluss ihres Studiums in Entwicklungsländern als vollwertige Ärzte arbeiten dürfen?
  • Finale: Soll man den Doktortitel nicht mehr im Namen führen dürfen?

FDL freie debattierligaDas Turnier war Teil der Freien Debattierliga (FDL). Der aktuelle Stand kann auf dem FDL-Blog eingesehen werden. Die FDL ist der Zusammenschluss dezentral organisierter Debattierturniere im deutschsprachigen Raum zu einem gemeinsamen, ganzjährigen Wettbewerb, mit dem Ziel die erfolgreichsten Clubs als auch Einzelredner zu ermitteln. Das gesamte Regelwerk der FDL ist online einsehbar.

Text: tk/fpu

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7 Kommentare zu “Heidelberg gewinnt den Streitkultur-Cup in Tübingen”

  1. Philipp Stiel sagt:

    Danke Tobi für die rasche Berichterstattung!
    Hat jemand Fotos gemacht vom Turnier?

  2. Schön zu sehen, dass die Tradition des SiegerInnenfotos mit albernen Hütchen beibehalten wurde 🙂 Herzlichen Glückwunsch an meine drei Mitheidelberger!

  3. Christian (Mainz) sagt:

    Geknipst wurde jede Menge, zumindest in den Vorrunden und warum sollte man im Finale keine Bilder machen? Bestimmt kann man sich die Bilder demnächst auf der Streitkultur-Website ansehen

  4. Roman sagt:

    Vielen Dank an die Tübinger für das großartige Turnier.
    Eine Frage hätte ich aber an dieser Stelle noch; gibts das Finaltab zufällig in digitaler Form?
    Vielen Dank

  5. W, Witthaut sagt:

    Lieber Roman,

    habe das Tab gestern Abend über den VDCH Verteieler geschickt. Wenn du diesen nicht bekommen solltest, melde dich doch einfach privat noch einmal bei mir!

    Beste Grüße,
    Willy

  6. Christian sagt:

    Hey Willy, ich wäre auch am Finaltab interessiert. Meine e-mail-Adresse müsstest du spätestens seit unserer Fahrkoordination vor dem Turnier haben 😉

  7. Christian (Mainz) sagt:

    Der letzte Post stammte natürlich von mir, Christian aus Mainz (sehr interessant übrigens, dass es da nur einen gibt; normalerweise gibts doch überall immer mindestens zwei Christians).

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