Bielefelder Religions- und Glaubensdebatten – Der Break ins Finale

Datum: 3. August 2014
Redakteur:
Kategorie: FDL/DDL, Turniere

Bei den Religions- und Glaubensdebatten in Bielefeld haben sich nach fünf Vorrunden vier Teams durchsetzen können. Im Finale reden:

1. Magdeburg – Nach uns die Sintflut (Stefan Torges, Felicia Höer), 13 Punkte

2. Potsdam – Panatheismus (Moritz Kirchner, Mathias Hamann), 11 Punkte

3. DC Bamberg, (Johannes Meiborg, Stefan Wolf), 11 Punkte

4. Münster Lamberti (Elin Böttrich, Hendrick Sannwald), 10 Punkte

Das Finale wird juriert von Christina Dexel, Willy Witthaut, Philip Schröder und Sina Strupp sowie den Chefjuroren Patrick Ehmann und Stefan Kegel.

Die zehn besten Redner nach den Vorrunden waren:

1. Stefan Torges, 393 Punkte2. Felicia Höer, 392 Punkte
2. Moritz Kirchner, 392 Punkte
4. Mathias Hamann, 388 Punkte
5. Lennart Lokstein, 387 Punkte
5. Konrad Gütschow, 387 Punkte
7. Allison Jones, 385 Punkte
8. Elin Böttrich, 382 Punkte
8. Hendrick Sannwald, 382 Punkte
8. Alisha Ricard, 382 Punkte

Die Themen des Turniers im Überblick:

VR1: Dieses Haus glaubt, ohne Religionen gäbe es grundsätzlich keine Werte.

VR2: DH folgt dem Propheten/der Prophetin.

VR3: (Factsheet: Es gibt ein frei verfügbares Mittel, das dir erlaubt zu erkennen, ob es eine Göttin/einen Gott/Gött_innen gibt und gegebenfalls deren/dessen Willen.)
DH würde dieses Mittel nicht nehmen.

VR4: (Factsheet: Die Kindertaufe wird verschieden von christlichen Kirchen praktiziert und anerkannt. „Verstehen wir den Glauben ausschließlich als subjektiven Glauben, als eine persönliche Entscheidung für Gott und als einen bewussten Akt des Vertrauens auf Gott, so muss die Kindertaufe in der Tat problematisch werden. Verstehen wir dagegen, wie die allermeisten biblischen Texte, Glauben vorrangig als Geschenk und als ein Kraftfeld, in dem wir leben, so können Säuglinge und kleine Kinder guten Gewissens getauft werden“ Kirchenamt der evangelischen Kirche in Deutschland (Hrsg.): Die Taufe. Eine Orientierungshilfe zum Verständnis der Praxis der Taufe in der evangelischen Kirche. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2008, S. 38)
DH als die evangelische Kirche in Deutschland, würde keine Kindertaufe praktizieren.

VR5: (Factsheet: Du bist überzeugte_r Atheist_in (mit dem Willen zur gesellschaftlichen Teilhabe). Du lebst in einem Staat, in dem die Gesellschaft religiös konservativ ist. Atheismus wird gesellschaftlich als eine merkwürdige bis absurde Weltanschauung angesehen. Gemeinhin werden Atheisten gesellschaftlich ausgegrenzt. Allerdings wird Religions- und Weltanschauungsfreiheit vom Staat gewahrt. Daher gibt es keine staatlichen Sanktionen gegen Personen mit abweichenden Weltanschauungen.)
DH würde sich in dieser religiös konservativen Gesellschaft aktiv  bei öffentlichen religiösen Veranstaltungen engagieren (z.B. Gottesdienste mitgestalten, Segnungen weitergeben, Gebete anleiten).

hug

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2 Kommentare zu “Bielefelder Religions- und Glaubensdebatten – Der Break ins Finale”

  1. Unbekannt sagt:

    Tab?

    //bitte beachte unsere Kommentier-Regeln. Das Tab ist dem Siegerartikel zum Turnier angefügt worden, siehe: http://www.achteminute.de/20140803/potsdam-gewinnt-die-bielefelder-religions-und-glaubensdebatten/ (hug)

  2. Daniil sagt:

    Hoflichkeit?

Kommentare sind geschlossen.

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