Berlin, Münster und Tübingen sind die Sieger der Regionalmeisterschaften 2015

Datum: 26. April 2015
Redakteur:
Kategorie: DDG, Turniere, VDCH, ZEIT DEBATTE

In Freiburg, Aachen und Dresden fanden am vergangenen Wochenende die Süd-, West- und Nordostdeutsche Regionalmeisterschaft statt. In allen Finals wurde das Thema debattiert: Sollen Regierungen von EU- Staaten in anderen EU-Staaten Kandidaten und Parteien öffentlich unterstützen, um den Wahlausgang in ihrem Interesse zu beeinflussen?

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Die Süddeutschen Meister und der beste Finalredner v.l.n.r.: Nikos Bosse, Lennart Lokstein, Lennart Benz und Jan Ehlert. © Katharina Koerth

Lennart Lokstein, Nikos Bosse und Jan Ehlert konnten als Streitkultur Zeus den Titel des Süddeuschen Meisters für ihren Tübinger Debattierclub verteidigen. Sie setzten sich aus der Regierung gegen das Team Schönrederei (Peter Giertzuch, Sabrina Effenberger, Julius Steen) des Clubs aus Heidelberg durch. Als Fraktionsfreie Redner erreichten Philipp Bender (Debating Club Heidelberg), Lennart Benz (Friedrichshafen) und Franziska Städter (ebenfalls Debating Club Heidelberg) das Finale. Die studentische Jury setzte sich aus Marion Seiche, Martin Reinhardt, Nine Horn, Tobias Kube und Katharina Koerth zusammen. Willy Witthaut präsidierte.

Die prominent besetzte Ehrenury, bestehend aus der Präsidentin des Bundesgerichtshofs Bettina Limperg, MdB Dr. h.c. Gernot Erler, dem Landesvorsitzenden des BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Baden- Württemberg Oliver Hildenbrand, Moderatorin Stephanie Haiber, dem Baden-Württembergischen Poetry-Landesmeister Tobias Gralke und Thore Wojke für die Deutschsprachige Debattiergesellschaft (DDG), kürte Lennart Benz zum besten Redner des Finales.

Die Badische Zeitung veröffentlichte einen Zusammenschnitt des Finales der Süddeutschen Meisterschaft in Freiburg.

Die Tabs nach den Vorrunden, dem Halbfinale und Finale der Süddeutschen Meisterschaft sind als PDF-Dokument verfügbar.

Siegerteam EDM 2015

Die Westdeutschen Meister 2015 v.l.n.r.: Philipp Schmidtke, Teresa W. und Matthias Morrkopf. © Konstantin Zähl

Das Team Münster R.E.D. (Teresa W., Matthias Morrkopf, Philipp Schmidtke) konnte sich in einer knappen Entscheidung als Opposition gegen die Regierung Mainz The Good, the Bad and the Beauty (Christian Strunck, Sina Strupp und Nicolas Eberle) durchsetzen. Laut Jan Dirk Capelle, dem Hauptjuror der Finaljury, lag das Siegerteam um 0,75 Punkte vorn. Als Fraktionsfreie Redner komplettierten Allison Jones (Mainz), Toni Ostermann (Münster) und Marcel Kühn (Bonn) die Debatte. 

Juriert wurde das Finale von den Chefjuroren Jan Dirk und Florian Umscheid sowie Jule Biefeld und Patric Flommersfeld. Saskia Höfer präsidierte die Debatte. 

Die Ehrenjury, bestehend aus Sabine Verheyen, Mitglied des europäischen Parlaments, und Jens Fischer, Präsident der DDG, kürten Nicolas zum besten Redner der Debatte. Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Armin Laschet konnte wegen Krankheit der Debatte leider nicht beiwohnen. 

Das Tab nach den Vorrunden, dem Halbfinale und dem Finale der Westdeutschen Meisterschaft ist als PDF-Dokument verfügbar.

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Die Berlin Debating Union ist Nordostdeutscher Meister. Im Bild: Kai Dittmann, Philip Schröder und Dessislava Kirova (v.l.n.r.). © Alexander Hans

Auf der Nordostdeutschen Meisterschaft setzten sich Kai Dittmann, Dessislava Kirova und Philip Schröder im Team Berlin KPD für die Berlin Debating Union aus der Regierung gegen das  Team Jena Polykrates (Tina Rudolph, Jonathan Scholbach, Nora Scheuch) aus der Opposition durch. Sebastian Schwab (Göttingen), Robert Pietsch und Moritz Kirchner (beide aus Potsdam) symbolisierten als Fraktionsfreie Redner das Publikum. Juriert wurde das Finale von Lara Kulpok und Alexander Labinsky neben den Chefjuroren Barbara Schunicht, Nicolas Friebe und Tom-Michael Hesse. Mario Dießner präsidierte.

Die prominente Ehrenjury bestand aus Prof. Dr. Müller-Steinhagen, Rektor der Technischen Universität Dresden, Dr. Eva-Maria Stange, sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Christian Hoose, Regierungssprecher des Freistaates Sachsen, Stefan Schirmer, Leiter des Korrespondentenbüros der ZEIT in Dresden und Philipp Stiel für die DDG. Die Ehrenjury kürten Tina Ruloph zur besten Finalrednerin.

Das Tab der Nordostdeutschen Meisterschaft wird hier in Kürze ergänzt.

ama/hoe

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3 Kommentare zu “Berlin, Münster und Tübingen sind die Sieger der Regionalmeisterschaften 2015”

  1. Jonathan Scholbach sagt:

    Herzlichen Glückwunsch an alle Meisterinnen und Meister, vor Allem an Berlin! Das war ein schönes Finale, fand ich.

  2. Philip S. (B) sagt:

    Kann ich nur zurück geben, Jonathan – danke dafür auch an die beiden Potsdamer Robert und Moki 😉
    Viel wichtiger: Klasse Themen liebe Chefjury!

  3. Konrad Gütschow sagt:

    Tab, Tab, Tab!

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