Der neue Vorstand des VDCH

Datum: 22. September 2015
Redakteur:
Kategorie: Menschen, VDCH, Vorstände

Der Verband der Debattierclubs an Hochschulen e.V. (VDCH) hat jüngst einen neuen Vorstand gewählt. Neuer Präsident ist Jan Ehlert aus Tübingen. Er übernimmt das Amt vom scheidenden Präsidenten Tobias Kube. Dessen Vizepräsidenten Nikos Bosse (Göttingen), zuständig für Turniere, sowie Elisa Schwarz (Konstanz), verantwortlich für Pressearbeit, bleiben dem neuen Vorstand erhalten. Ebenfalls neu im Vorstand ist Julius Steen von der Heidelberger Rederei, der die Aufgabe des Schatzmeisters übernimmt. Diese hatte bisher Alexander Hiller, ebenfalls aus Heidelberg, übernommen.

Die Wahl fand auf der Mitgliederversammlung der Clubs im VDCH statt. Dabei wurden auch Anträge verabschiedet. Besonders strittiger Punkt war die Einführung einer Teilnahmebeschränkung für die Deutschsprachige Debattiermeisterschaft. Dabei setzte sich die „Heidelberger Lösung“ durch. Teilnehmer, die schon viermal auf der Meisterschaft den Teambreak erreicht haben, können zwar weiterhin teilnehmen, werden jedoch ab 2017 von Einzelredner- und Teambreak ausgeschlossen. Eine detaillierte Übersicht über die Beschlüsse hat Jan Ehlert für die Achte Minute zusammengefasst.

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Jan Ehlert im Finale der Süddeutschen Meisterschaft 2015 in Freiburg. Julius Steen (2.v.l.) bietet eine Frage an. © Katharina Koerth/Elisa Schwarz

Der neue Präsident Jan Ehlert debattiert seit drei Jahren bei der Streitkultur Tübingen. Auf der Meisterschaft in Berlin 2014 verlieh ihm die Deutschsprachige Debattiergesellschaft den Nachwuchspreis. In der vergangenen Saison gewann er die Süddeutsche Meisterschaft und zog als freier Redner in das Finale der Meisterschaft in Münster ein. Er studiert International Economics.

In seiner Zeit als Präsident möchte Jan vor allem dafür sorgen, dass die ZEIT-DEBATTEN-Saison gut läuft, einerseits mit Blick auf die interne Umstrukturierung bei der ZEIT, aber auch mit dem Ziel, die Turniere öffentlichkeitswirksam zu präsentieren. Dass in dieser Saison gleich mehrere Turniere in großen Städten wie Berlin, Leipzig, Hamburg oder Bonn stattfinden, sieht er als großen Vorteil. „Gerade die Tatsache, dass die ZEIT sowohl in Hamburg als auch in Berlin vertreten ist, gibt uns die Gelegenheit zu zeigen, dass wir unseren Teil zu einer guten Vertragspartnerschaft beitragen, um somit für die Zukunft solide Grundlagen zu legen“, erklärte er gegenüber der Achten Minute.

Der neue Schatzmeister Julius Steen debattiert seit dem Jahr 2013 bei der Rederei in Heidelberg. Dort sammelte er bereits im vergangenen Jahr Erfahrungen in der Vorstandsarbeit. Im Juni wurde er als bester Redner im Finale des Bonner Reedhovencups ausgezeichnet.

hug/ama

 

 

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