Die Gewinner des Marburger Geschichtsturniers: Willy Witthaut und Tobias Kube

Datum: 21. Februar 2016
Redakteur:
Kategorie: Turniere

Das zweite Marburger Geschichtsturnier konnte das Team Filii Borussiae in einer 4:1 Split-Decision für sich entscheiden. Das Team, bestehend aus Willy Witthaut und Tobias Kube, hat sich in der Eröffnenden Opposion gegen Streitkultur Phalanx (Lennart Lokstein, Konrad Gütschow), Göttingen Rubikonüberschreiter (Nikolas Friebe, David Coenen-Staß) und Streitkultur Jens (Nikos Bosse, Tina Rudolph) durchgesetzt. Das Thema der Debatte war: „Es ist 1898. Dieses Haus als SPD würde versuchen, den Kapitalismus durch Reformen zu verbessern, statt durch eine Revolution zu überwinden.“

Tobias Kube und Willy Witthaut gewinnen das 2. Marburger Geschichtsturnier (c) Moritz von Graevenitz

Siegreich in Marburg: Mit dem Siegerhelm auf dem Kopf freuen sich Willy Witthaut (l.) und Tobias Kube (r.) (c) Moritz von Graevenitz

Juriert wurde das Finale von den Chefjuroren Lukas Haffert, Dessislava Kirova und Alexander Labinsky zusammen mit Jule Biefeld und Nicolas Garz.

Das Publikum kürte Nicolas Friebe von der Schließenden Regierung als besten Redners des Finales.

 

Die Themen des Turniers im Überblick:

  1. VR: Es ist 1945. Dieses Haus als US-Regierung würde die Atombombe gegen Japan einsetzen.
  2. VR: Es ist 10.000 Jahre v. uns. Zeit. DHG, dass die Menschheit die Sesshaftigtkeit wieder aufgeben sollte.
  3. VR: Es ist 1923. DHG Mustafa Kemal sollte die Türkei konsequent in Richtung Europa orientieren.
  4. VR: Es ist 1076. DH ist König Heinrich IV. DHW nicht nach Canossa gehen.

Halbfinale: Es ist 1420. DH als Cosimo de Medici W nur noch Kunst fördern, die den Menschen als Individuum zeigt

Finale: Es ist 1898. DH als SPD würde versuchen, den Kapitalismus durch Reformen zu verbessern, statt durch eine Revolution zu überwinden.

 

Die Konstellationen der Halbfinals:

Halbfinale 1:

ER: Magdeburg Helau (Peter Tekaat, Philipp Neumann)

EO: Hamburgs Barbarische Sibyllen (Barbara Schunicht, Sibylla Jenner)

SR: Filii Borussiae (Willy Witthaut, Tobias Kube)

SO: Streitkultur Jens (Tina Rudolph, Nikos Bosse)

Halbfinale 2:

ER: Göttingen Rubikonüberschreiter (Nicolas Friebe, David Coenen-Staß)

EO: BonnApart (Christian Zimpelmann, Lukas Beichler)

SR: Heidelberg Redereichhörnchen (Julius Steen, Jakobus Jaspersen)

SO: Streitkultur Phalanx (Lennart Lokstein, Konrad Gütschow)

 

mar/hoe

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3 Kommentare
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  1. Großartige Themen, liebe Chefjury! Unglaublich schade, dass ich nicht dort sein konnte…

  2. War ein wirklich schönes Turnier. Die Motions haben Spaß gemacht und sogar alles vor dem Zeitplan – unglaublich.

  3. Da kann man sich nur den beiden anschließen!

    Ich muss wirklich sagen, dass das Konzept Geschichtsturnier eine Eigenart hat, die ich seit langer langer Zeit so nicht erlebt habe: Reproduktion von Debatten / Inhalten war kaum möglich, man musste sich auf alles neu einlassen, insbesondere weil Werte und Konzepte immer neu zu definieren war.

    Zum anderen muss man das Tab und die Orga in höchsten Tönen loben. Lukas Haffert sagte bei der Breakverkündung, es seien die kürzesten Rundenabschlagszeiten, die er bisher erlebt hätte und das stimmt zu 100%. Gefühlt 5 Minuten nach jedem Feedback war der nächste Draw an der Wand, die Runner waren nie unfreundlich aber konsequent penetrant, sodass Ergebnisse in der vorgegebenen Zeit gefunden wurden.

    Die Motions waren toll. Ich weiß zumindest nach diesem Turnier, wie wenig ich weiß. Das ist macht Spaß, weil ich mich auf jeden Fall Lust habe mich in die Geschichte der Türkei und der Entwicklung Florenz einlesen möchte. Gestritten wurde (zumindest nach meiner Wahrnehmung) nie über das Ranking an sich, sondern vielmehr über Philosophien, wie man eine Debatte lesen kann. Diese Gespräche waren offen und angenehm, weil sie unabhängig von der eigenen Platzierung waren.

    Rundum: Danke!

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