Berlin Debating Union gewinnt Berliner Einladungsturnier

Datum: 20. Juli 2018
Redakteur:
Kategorie: Neues aus den Clubs, Turniere
Yannick Lilie und Jonas Huggins - © Matthias Carcasona

Yannick Lilie und Jonas Huggins – © Matthias Carcasona

Das Team Berlin Hug the Flower (Jonas Huggins, Yannick Lilie) hat die 2018er Ausgabe des Berliner Einladungsturniers gewonnen. Im Finale konnten sie sich als Schließende Opposition mit einem 2:1 Split gegen die Eröffnende Regierung Das Münster von Baro Ness (Johanna von Engelhardt, Christoph Saß), die Eröffnende Opposition Eine Debatte dauert 56 Minuten und am Ende gewinnt immer Göttingen (Habakuk Hain, Johannes Meiborg) und die Schließende Regierung BDU Kommt erstmal in unser Alter (Marc-Andre Schulz, Stefan Torges) durchsetzen. Debattiert wurde das Thema “DH begrüßt die Entscheidung des Landes Brandenburg (inkl. Infoslide)”. Es jurierten die Chefjuroren Marion Seiche und Jannis Limperg gemeinsam mit Julian Ohm. Der dritte Chefjuror Julian Stastny verzichtete aufgrund von Clashes auf eine Finaljurierung.

Der Break:
1. Berlin Hug the Flower (Jonas Huggins, Yannick Lilie) – 13 P./783 Sp.
2. BDU Kommt erstmal in unser Alter (Marc-André Schulz, Stefan Torges) – 12 P./787 Sp.
3. DDM 2009 Revival Team (Jonas Werner, Hauke Blume) – 12 P./787 Sp.
4. Das Münster von Baro Ness (Johanna von Engelhardt, Christoph Saß) – 12 P./785 Sp.
5. Eine Debatte dauert 56 Minuten und am Ende gewinnt immer Göttingen (Habakuk Hain, Johannes Meiborg) – 11 P./779 Sp.

Bei dem drittplatzierten DDM 2009 Revival Team handelte es sich um Springer-Team. Dieses war nicht breakberechtigt.

Die Redner Top 10:
1. Christoph Saß – 396 P.
2. Stefan Torges – 395 P.
2. Jonas Huggins – 395 P.
4. Jonas Werner – 394 P.
5. Hauke Blume – 393 P.
5. Habakuk Hain – 393 P.
7. Marc-Andre Schulz – 392 P.
7. Lara Tarbuk – 392 P.
9. Frederike Holewik – 390 P.
10. Johanna von Engelhardt – 389 P.
10. Julius Steen – 389 P.
10. Jonas Frey – 389 P.

Das Turnier beinhaltete fünf Vorrunden am Samstag und einen direkten Break ins Finale am Sonntagvormittag. Es wurde von Elâ Marie Akay und Stefan Torges cheforganisiert.

Die Themen:

R1: Infoslide: Vor, während und nach Naturkatastrophen verlangen Händler in den USA immer wieder stark erhöhte Preise für lebensnotwendige Güter wie Wasser, Essen, Benzin und Unterkunft. Beispielsweise wurden im Zuge der Hurricanes Harvey und Irma Pakete mit Wasserflaschen auf Amazon für bis zu 100$ verkauft und Tankstellen verlangten über 10$ pro Gallone Benzin (Normalpreis rund 3$).

DHW den Preis lebensnotwendiger Güter im Falle einer Katastrophe auf maximal den doppelten Preis begrenzen.

R2: Infoslide: In der Wissenschaft bezeichnet man als Double Blind Review ein Reviewverfahren, bei dem die Reviewer nicht die Identität der Autorin erfahren und umgekehrt die Autorin nicht die der Reviewer. Double Blind Reviews werden nicht veröffentlicht.

Demgegenüber bezeichnet man als offenes Review ein Reviewverfahren, bei dem die Identitäten der Reviewer und der Autorin bekannt sind und die Reviews zusammen mit dem reviewten Paper veröffentlicht werden.

DHW offene Reviews statt Double Blind Reviews als Standard in der Wissenschaft etablieren.

R3: DHW Straftätern, die ihre Haftstrafe verbüßt haben, ermöglichen, eine neue Identität anzunehmen.

R4: Infoslide: Männer und Frauen haben in einer Gesellschaft formal gleiche Chancen, wenn sie gleichen Zugang zu Positionen und staatlichen Leistungen haben. Dazu dürfen beispielsweise Gesetze und Bewerbungsverfahren nicht unnötig auf Basis des Geschlechts diskriminieren und Elternzeit muss beiden Partnern gleichermaßen gewährt werden.

Ergebnisgleichheit herrscht in einer Gesellschaft, wenn relevante Tätigkeiten und Positionen annähernd zur Hälfte von Männern und Frauen ausgeführt und bekleidet werden. Dazu müssen beispielsweise etwa die Hälfte der IngenieurInnen Frauen sein und die Kinderbetreuung muss jeweils zur Hälfte von Männern und Frauen übernommen werden.

DHG die feministische Bewegung sollte unter ‘Gleichberechtigung der Geschlechter’ Ergebnisgleichheit statt formaler Chancengleichheit verstehen.

R5: DHW den Tausch von Staatsbürgerschaften erlauben.

F: In Cottbus kam es in den letzten Jahren immer wieder zu Streit und teilweise gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Asylbewerbergruppen und der restlichen Bevölkerung. Verschiedene rechte Gruppen veranstalteten regelmäßig Demonstrationen gegen Flüchtlinge, in deren Umfeld es vereinzelt zu Gewalt kam. Silvester 2018 fand eine Hetzjagd auf eine Gruppe von Asylbewerbern statt. Mehrfach wurden Einheimische von Flüchtlingen mit Messern bedroht. Im Dezember 2016 wurde eine Rentnerin mutmaßlich von einem Flüchtling beraubt und ermordet. Im Stadtzentrum kam es regelmäßig zu Schlägereien zwischen Flüchtlingen und Einheimischen.

Das Land Brandenburg entschied daraufhin im Januar 2018, vorerst keine weiteren Flüchtlinge in Cottbus unterzubringen. Neu angekommene Asylbewerber sollen nun auf andere Städte in Brandenburg verteilt werden. Das Land erwägt außerdem, einige der bisher in Cottbus untergebrachten Flüchtlinge in andere Städte Brandenburgs umzusiedeln.

DH begrüßt die Entscheidung des Landes Brandenburg.

 

jm.

 

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28 Kommentare zu “Berlin Debating Union gewinnt Berliner Einladungsturnier”

  1. René Geci sagt:

    Glückwunsch an die Sieger, das klingt nach einem gelungenen Turnier.

    Umso bedauernswerter finde ich es, dass sich die BDU wieder für den elitären Charakter entschieden hat. Wenn man die Ressourcen hat ein Turnier auszurichten, warum dann Leute ausschließen? Wer verliert wenn man das Turnier auch für andere, nicht ultra kompetetive Teams öffnet? Spätestens ab der 3ten Runde macht das doch dank powerparining in den stärkeren Räumen überhaupt keinen Unterschied mehr…

    So bleibt leider der Anschein, dass sich die BDU für Zugänglichkeit und Chancengleichheit nur bei der Generierung ihrer Extensions interessiert…

    1. Sabine (Tübingen/ St. Gallen) sagt:

      Zustimmung.

    2. Stefan T. (Berlin) sagt:

      Danke für das Feedback! 🙂

      Ich kann nicht für die gesamte BDU sprechen, aber es ist wohl unausweichlich, dass sich in einem Club Menschen mit verschiedenen Werten versammeln. Zugänglichkeit und Chancengleichheit ist sicherlich einer dieser Werte, weswegen die BDU jede Saison mindestens ein Turnier für Einsteigerinnen und Einsteiger organisiert. Ich denke aber, sportliche Exzellenz ist auch ein Wert, den zumindest einige im Club teilen. Das Einladungsturnier ist ein Ausdruck davon. Insgesamt ist es wohl wenig zielführend, sich auf einen dieser Werte festzulegen.

      Am Ende des Tages müssen Turniere organisiert werden, auch wenn “die BDU” einiges an Infrastruktur bereitstellt. Es haben sich in diesem Fall Menschen zusammen gefunden, die Lust hatten, ein Einladungsturnier zu organisieren. Sollte die BDU das verhindern? Ich denke nicht. Deswegen finde ich den Fokus auf den Club etwas unglücklich.

      Zur Sache: Ich persönlich glaube, dass ein Einladungsturnier Wert innerhalb der deutschen Debattiercommunity hat, weswegen ich auch geholfen habe, es zu organisieren. Reasonable people may disagree (wie wir sehen). Was geht verloren, wenn man das Turnier öffnet? Der spezielle Charakter des Turniers, das Round Robin Format und der Fokus auf sportlicher Exzellenz. Ähnlich verhält es sich sicherlich mit dem Familienturnier. Was geht verloren, wenn man es für alle öffnet? Der spezielle Charakter des Turnier und der Fokus auf der Familie. Oder ein Einsteigerturnier: auch der spezielle Charakter und der Fokus auf Nachwuchsförderung. Insofern reiht sich das Einladungsturnier dort lediglich mit einem anderen Fokus und einem anderen Charakter ein. Das mag für einige keinen Wert haben, für andere aber schon. Nicht mehr und nicht weniger. Ich glaube nicht, dass sich das auflösen lässt.

    3. Christof K. sagt:

      Hallo Rene 🙂

      Ein paar Antworten von mir. Tut mir Leid wenn der Ton manchmal etwas pampig ist!

      Nach 6 Jahren mir anhören zu müssen wie Arrogant und scheiße die BDU ist und wiederholt höre wie Anfänger von uns auf ihrem ersten Turnier persönlich dafür verurteilt werden im der BDU zu sein und ihnen Charaktereigenschaften basierend auf Ihrer Gruppenzugehörigkeit zugewiesen werden – bin ich etwas empfindlich geworden.
      Nichts davon hast du getan, aber es hat mich trotzdem ein bisschen daran erinnert.

      So,

      Das die Hälfte des Breaks aus Berlinern bestand spricht nur für die Qualität der Berliner Rednerinnen.

      Der BDU vorzuwerfen sich nicht für Zugänglichkeit und Chancengleichheit im deutsche Debattieren einzusetzen zeugt in großem Maße von nicht Wissen.

      1)
      Die BDU richtet pro Jahr zwischen 3-5 Turniere aus. Das macht kaum ein andere Club. Fairerweise: die Ressourcen so viele auszurichten haben viele Clubs einfach nicht. Nichtsdestotrotz, die BDU müsste das nicht tun.

      2)
      Die BDU hat die Aktionsgruppe Ost gegründet um den Vereinen im Osten zu helfen zu wachsen und sich zu etablieren.

      3)
      Die BDU hat ein Anfängerprogramm entwickelt und aktiv ins VDCH-Land getragen von dem einige Vereine jetzt in ihrer Neumitgliederbindung profitieren.

      4)
      Die BDU hat ein tool für das erstellen von Debatten auf dem Clubabend gegründet und dem gesamten VDCH zur Verfügung gestellt.

      5)
      Dir BDU war die treibenden Kraft den Equity Gedanken in Deutschland zu implementieren. Ob man die Idee von Equity bzw. den Weg von Equity teilt oder nicht, das Ziel des ganzen ist in großem Maßen Chancengleichheit und Zugänglichkeit.

      Ich könnte noch ne Weile so weiter machen…

      Unabhängig davon: Chancengleichheit am Turnier teilzunehmen ist zumindest nominell gegeben. Das Verfahren für die Einladung der Teams ist festgeschrieben. Breake auf einer Z-Debatte und du wirst eingeladen etc.
      In Teilen vergleichbar mit: Break auf den Regios und bekomme ein Team für die DDM.

      Ansonsten: was Stefan gesagt hat.

  2. Stefan T. (Berlin) sagt:

    Danke für das Feedback! 🙂

    Ich kann nicht für die gesamte BDU sprechen, aber es ist wohl unausweichlich, dass sich in einem Club Menschen mit verschiedenen Werten versammeln. Zugänglichkeit und Chancengleichheit ist sicherlich einer dieser Werte, weswegen die BDU jede Saison mindestens ein Turnier für Einsteigerinnen und Einsteiger organisiert. Ich denke aber, sportliche Exzellenz ist auch ein Wert, den zumindest einige im Club teilen. Das Einladungsturnier ist ein Ausdruck davon. Insgesamt ist es wohl wenig zielführend, sich auf einen dieser Werte festzulegen.

    Am Ende des Tages müssen Turniere organisiert werden, auch wenn \”die BDU\” einiges an Infrastruktur bereitstellt. Es haben sich in diesem Fall Menschen zusammen gefunden, die Lust hatten, ein Einladungsturnier zu organisieren. Sollte die BDU das verhindern? Ich denke nicht. Deswegen finde ich den Fokus auf den Club etwas unglücklich.

    Zur Sache: Ich persönlich glaube, dass ein Einladungsturnier Wert innerhalb der deutschen Debattiercommunity hat, weswegen ich auch geholfen habe, es zu organisieren. Reasonable people may disagree (wie wir sehen). Was geht verloren, wenn man das Turnier öffnet? Der spezielle Charakter des Turniers, das Round Robin Format und der Fokus auf sportlicher Exzellenz. Ähnlich verhält es sich sicherlich mit dem Familienturnier. Was geht verloren, wenn man es für alle öffnet? Der spezielle Charakter des Turnier und der Fokus auf der Familie. Oder ein Einsteigerturnier: auch der spezielle Charakter und der Fokus auf Nachwuchsförderung. Insofern reiht sich das Einladungsturnier dort lediglich mit einem anderen Fokus und einem anderen Charakter ein. Das mag für einige keinen Wert haben, für andere aber schon. Nicht mehr und nicht weniger. Ich glaube nicht, dass sich das auflösen lässt.

    1. Simon V. (Wuppertal) sagt:

      Ist schon etwas zynisch, Stefan, hier die die Wertepluralismuskeule zu schwingen.
      Ja, es darf auch Proktoi in einem Club geben. Ja, diese dürfen dann auch ein Turnier veranstalten. Ja, diese Personen und ihr Turnier mag der Wert der Zugänglichkeit und Chancengleichheit am Arsch vorbeigehen. Respektieren muss man diese Entscheidung dennoch nicht.

      Also Club sollte man sowas auch nicht verhindern. Aber nicht wenigstens Einfluss nehmen um vielleicht ein bisschen den arroganten Schein (den es nun zweifellos bekommen hat) zu verstecken? Hätten man machen können, wenn es einem wichtig gewesen wäre.

      Stefan, euer Turnier hätte allenfalls dann Wert, wenn nicht die Hälfte des Breaks aus BDUlern bestehen würde. Ein Clubabend wäre wohl wesentlich billiger gewesen. Und hätte diesem Artikel wohl meinen ätzenden Kommentar erspart.

  3. Peter G. sagt:

    Alles was mich am Einladungsturnier stört ist die Tatsache dass es 2016 und 2017 nicht stattgefunden hat und ich deshalb nur 2015 einmal dabei sein konnte.

    Leute, das Turnier steht allen offen. Ihr müsst nur gut genug sein. Simple as that.
    Da die BDU niemanden daran hindert gut zu sein, im Gegenteil sogar durch Know-How-Vermittlung und Turnierorga dafür sorgt, dass auch clubfremde Debattanten erfolgreich sein können, ist der BDU kein Vorwurf zu machen.

    Es ist im Übrigen nicht mal mit dem Familienturnier, Frauenturnier oder sonstwas zu vergleichen, da die Qualifikationsmöglichkeit allen diskriminierungsfrei offen steht.

    @Simon: “Stefan, euer Turnier hätte allenfalls dann Wert, wenn nicht die Hälfte des Breaks aus BDUlern bestehen würde. Ein Clubabend wäre wohl wesentlich billiger gewesen.”
    Lieber Simon, ob die Hälfte des Breaks aus BDUlern besteht oder nicht, liegt auch in deiner Hand 😉 Statt deinen “ätzenden Kommentar” zu verfassen könntest du das Debattieren selbst üben, oder anderen auf ihrem Entwicklungsweg helfen um Turniere zu gewinnen und die BDU vom Thron zu stürzen.

    PS: @René: Ich bin nicht sicher ob das in den Stefans Kommentar deutlich genug war: Das Einladungsturnier läuft im Round Robin Modus, d.h. jedes Team tritt gegen jedes andere Team an. Das ist bei einer Öffnung des Turnier aufgrund der daraus entstehenden Größe nicht möglich oder sinnvoll. Aber es ist sehr reizvoll, einmal gegen alle erfolgreichen Teams der vergangenen Saison anzutreten.

    1. Robert P aus P sagt:

      Naja – kennst du die Kriterien, nach den eingeladen wird Peter G. oder ist “nur gut genug sein” gerade eine Behauptung von dir?

      Es wird eingeladen, die richtig Antwort ist also nicht “ihr müsst nur gut genug sein”, sondern “ihr müsst nur eingeladen werden” ;).

      Finde es aber legitim, dass Menschen, die etwas mit ihrem Engagement auf die Beine stellen, selber bestimmen, wie das am Ende aussieht.

    2. Lara (Berlin) sagt:

      Lieber Robert,

      Die Kriterien sind hier aufgeführt:
      http://www.achteminute.de/20151016/alle-jahre-wieder-das-einladungsturnier-2015-in-berlin/

      Es gab kleinere Anpassungen der Kriterien dieses Jahr, im Kern ist das aber geregelt und nicht einfach nach persönlicher Präferenz.

      Peters Vergleich mit dem Familienturnier kann ich natürlich nur zustimmen 😉

    3. Simon V. (Wuppertal) sagt:

      Hey an alle,
      da ich mich nicht zurückhalten kann und diese “Bilderberger-Konferenz” eines Debattier-Turniers eigentlich recht snobistisch anmutet, habe ich mal recherchiert, wer alles (und wessen Club also) eine Einladung zum Turnier hätte bekommen sollen (nur die erste Kategorie):

      Christoph Kebschull (Berlin)
      Christina Dexel (Berlin)
      Julian Statsny (Berlin)
      Stefan Torges (Berlin)
      Jonas Huggins (Berlin)
      Yannik Lilie (Berlin)
      Alexander Hans (Berlin)
      Tobias Münch (Berlin)
      Pegah Maham (Berlin)
      Jan-Dirk Capelle (Berlin)
      Lara Tarbuk (Berlin)

      Nikos Bosse (Göttingen)
      Habakuk Hain (Göttingen)
      Martin Reinhardt (Göttingen)

      Marvin Grüntal (Wien)
      Katrin Fallmann (Wien)
      Melanie Sindelar (Wien)
      Dariusch Klett (Wien)

      Julius Steen (Heidelberg)
      Sabrina Effenberger (Heidelberg)
      Anna Markus (Heidelberg)
      Peter Giertzuch (Heidelberg)
      Jakobus Jaspersen (Heidelberg)
      René Geci (Heidelberg)

      Jan Ehlert (Tübingen)
      Samuel Scheuer (Tübingen)
      Marius Hobbhahn (Tübingen)
      Konrad Gütschow (Tübingen)
      Lennart Lokstein (Tübingen)
      Phillip Schirmer (Tübingen)
      Sabine Wilke (Tübingen)
      Janek Elkmann (Tübingen)

      Philipp Mueller (München)
      Melda Eren (München)
      Wladislav Jachtchenko (München)

      Johanna Engelhardt (Münster)
      Philipp Schmidtke (Münster)

      Marion Seiche (Frankfurt)
      Sven Schuppener (Frankfurt)

      Jannis Limpberg (Freiburg)

      Okay, soweit die letzten zwei Saisons und als Quelle dienten Wikipedia und Achte Minute.

      Okay, Preisfrage: Ist es augenscheinlich vollkommen unabhängig von der Größe des Clubs, ob man zu diesem Einladungsturnier kommen darf? Hmmm…

      Und: Ich weiß, dass jeder dieses Turnier respektieren sollte, weil es freiwillig organisiert wurde und man sich damit sehr viel Arbeit macht. Es existiert keine Pflicht, Turnierer frei zugänglich oder chancengleich einzurichten und das ist auch vollkommen okay und eure Anerkennung ist verdient. Aber könnt ihr wenigstens aufhören, euch eine Sozialarbeiteraura herbeizuheucheln?

    4. Stefan T. (Berlin) sagt:

      (Wir haben uns dieses Jahr bei den Einladungen auf diese Saison beschränkt.)

    5. Simon V. (Wuppertal) sagt:

      Okay, dann fallen leider die “kleinen” Clubs Frankfurt und Freiburg raus. Yey, das macht es noch toller.

    6. Ela (Berlin) sagt:

      (Und die meisten davon waren auch eingeladen und waren entweder da oder haben abgesagt)

    7. Anton (Münster) sagt:

      Simon, du musst dich ja schon entscheiden, ob das Turnier entweder jeder respektieren sollte und Anerkennung verdient oder ob “euer Turnier allenfalls dann Wert hat, wenn x”. Aber inwiefern jetzt die Ausrichter*innen eines Turniers mit nicht flexiblen Kriterien für die Teilnahme dafür die Schuld tragen, welche Clubs letztendlich Erfolg haben, diese Kriterien zu erfüllen, ist mir vollkommen schleierhaft. Wenn die mangelnde Diversität in Gewinnerclubs im deutschen Debattieren dir zu schaffen macht (was ich verständlich fände), dann ist das sicher ein guter Punkt. Aber genau wie du den ZEIT-Debatten-CA-Teams ja hoffentlich keinen Vorwurf machst, das immer die gleichen Clubs im Finale stehen und damit ZEIT-Debatten-Pokale und -Finals exklusiv sind, kannst du auch Stefan und Elâ nicht sagen, dass ihr Turnier “allenfalls dann Wert hat”, wenn die faire Repräsentation von Debattierskill letzten Endes ein Ergebnis produziert, mit dem du nicht einverstanden bist. Die Teilnahme am Einladungsturnier ist genauso offen wie die Teilnahme an Finals – Man muss halt gut sein. Dass das kein faires Prinzip wäre, ist eine Behauptung, die an der Konfrontation mit unserer Bewertung von kompetitiven Turnieren in der Realität grandios scheitert.

      Natürlich wäre es in dem Kontext wünschenswert, dass auch kleinere Clubs bessere Chancen auf ZEIT-Debatten-Siege haben, aber die Schaffung von diesbezüglichen Support-Netzwerken ist ja eine existierende hohe Priorität des VDCH. That being said: Punkte auf der VDCH-Bestenliste (durch Finalteilnahmen auf Turnieren der ZD-Serie) haben diese Saison 9 verschiedene Clubs erhalten, so wenig ist das jetzt auch wieder nicht.

    8. Robert Pietsch sagt:

      Zur Verteidigung: Nach meinen Infos hat Berlin auch unabhängig von der Leistung einen kleinen Club aus der Region eingeladen.

      Also man denkt da schon auch mal an kleinere Clubs.
      Warum große Clubs insgesamt erfolgreicher sind, sollte selbsterklärend sein und i. d. R. ist es von großen Clubs auch eine ziemliche Leistung dauerhaft große Clubs zu sein.

  4. Simon V. (Wuppertal) sagt:

    In a nutshell:
    “Tritt einem großen Club bei und hoffe, dass du für sie antreten darfst”.

    @Peter C., denk mal darüber nach und geh dann aus deiner “Alles wird bestimmt durch Leistung”-Blase.

    1. Peter G. sagt:

      Lieber Simon,
      als ich der Rederei beitrat trafen sich im Mittel pro Woche ca. 7 Leute.

    2. Johannes M. (Bamberg/Göttingen) sagt:

      Zwei bis fünf Personen in Bamberg zu meiner Anfangszeit (und Jahre darüber hinaus). Beat that!

  5. Simon V. (Wuppertal) sagt:

    @Anton der Unterschied von respektieren und etwas einen Wert beimessen ist hoffentlich genaudo evident wie der Umstand, dass die Bedeutung von “man muss halt gut sein” keineswegs objektiv, intersubjektiv einfach oder völlig unabhängig vom Einfluss wäre.

    Das Turnier und seine Ausrichter sind zu respektieren in ihrem Tun ungeachtet der Tatsache, dass ich den Wert “Exzellenz” diesem Turnier abspreche. Und wenn du gegenteiliges vertreten willst, müsstet du plausibel machen, warum aus welchen Grund auch immer, sich die “Exzellenz” nur in diesen Clubs befindet und sonst niemand. Und dass traut sich auch niemand weil es nicht geht. Es geht nicht, zu begründen, dass alle Gewinner ganz fair und leistungsgerecht ermittelt wurden. Und genausowenig kann jemand darlegen, dass man sich ja einfach nur anstrengen müsste und dieser Triumph jedem offen steht.
    Ansonsten müsste man Zb erklären, warum die Münchner in den letzten zwei Jahren nie in ZD gewinnen und warum nicht die Heidelberger auch mal auf den Worlds oder eudc breaken. Wenn es nur die Leistung wäre, dann müßte doch ein starker Club international wie national technisch gesehen ähnliche Leistungen hervorbringen, oder?

    Und bitte genauer lesen, Finalteilnahme auf ZDs qualifiziert nicht zum Einladungsturnier. Das tut nur ein Sieg. Komisch, warum hat man denn da nicht noch die Finalisten berücksichtigt?

    1. Anton (Münster) sagt:

      Naja, ich kenne das Tab und Teilnehmerfeld des diesjährigen Einladungsturnier genauso gut, wie ich auch die Einladungskriterien kenne. Es lässt sich mit relativ einfacher Mathematik auch aus deiner Position berechnen, dass alle ZD-Gewinner*innen und EUDC/WUDC-Breaking-Teams zusammen kein gesamtes Turnier zusammenstellen lässt. Alternativ kann man statt auf Logik auch auf den geposteten Artikel zurückgreifen, in dem steht, dass in der zweiten Runde auch ZD-Finalist*innen eingeladen worden sind.

      Klar lässt sich plausibilisieren, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit Siege auf ZEIT-Debatten mit großer Fähigkeit korrelieren. Du kannst dir gerne Tabs der ZDs dieser Saison anschauen, aus denen geht hervor, dass es keinen allgemeinen Bias für gewisse Clubs gibt. (Selbst starke Teams der renommiertesten Clubs haben mit einem Wochenende schlechtester Performance die Beteiligung ihres Clubs an den zweiten Tagen ihres Turniers reduziert gesehen; without wanting to throw shade, die Streitkultur, die wohl um den Namen des renommiertesten und größten Clubs sehr gut konkurrieren kann, war in den Halbfinals der ZD’s Münster und Berlin sowie der DDM nicht mehr vertreten, obwohl sie Teams geschickt hatten – Und die C- oder D-Teams größerer Clubs landen auch gerne mal im unteren Viertel des Tabs, was auch einen allgemeinen Bias für ihren Club zweifelhaft macht. ) Alles in Allem steht es dir aber dennoch natürlich offen, anhand der ZD-Finals (die man ja größtenteils öffentlich einsehen kann) zu demonstrieren, wo Teams durch unklare Umstände gewonnen haben, die sich nicht direkt aus ihren Reden ableiten lassen. Das ist ja ein relativ transparentes Prozedere, das sich von jedem Menschen, der schon ein paar Turniere auf der Jurierendenbank verbracht hat, gut nachvollziehen lässt.

      Wenn dem aber nicht so ist und wir uns tatsächlich darauf einigen können, dass meistens die besten Teams gewinnen, dann stellt sich die Frage, warum die größten Clubs wirklich Turniere gewinnen, und das ist ja offensichtlich. Ein Faktor ist sicher ein bestehendes Support-Netzwerk, aber das Fehlen desselbigen lässt sich durch das Internet ja doch ganz gut beheben; der viel größere Faktor ist, dass in einem Club von 100 Leuten die Chance höher ist, dass ein oder zwei Ausnahmetalente dabei sind. Deswegen gewinnen kleine Clubs ja durchaus auch etwas, wenn sich da mal ein wirkliches Talent findet (Ohne spezifische Namen nennen zu wollen: Die Anfangszeiten der Rederei, eine gewisse Hochzeit von Frankfurt, der mysteriöse Erfolg Bambergs in DDL-Tabellen und viele weitere seien dafür ein Beispiel.), aber die Chance, dass sich jemand wirklich Begabtes mit viel Potenzial in eine Clubdebatte verirrt und dann auch gesagt bekommt, dass er oder sie was erreichen kann, steigt halt proportional mit Clubgröße. Deswegen offensichtlich der Bias für größere Clubs.

      Die Frage, warum München nicht ZDs gewinnt und Heidelberg (Ich vermute mal, du meinst die Rederei? Again, no shade intended) keine WUDCs, ist übrigens, dass Münchner*innen nicht auf ZDs und Redereiler*innen nicht auf Worlds fahren. Klar würden die ähnliche Leistungen erbringen, wenn sie denn da wären, Sprachbarrieren und gewisse Feinheiten in Debattierstilunterschieden (die Rederei, die sehr wenig international geprägtes BP redet z.B.) mal außen vorgelassen, würden sie wohl auch ähnlichen Erfolg haben.

      Im Endeffekt sehe ich sehr viele intuitive Argumente dafür, dass faire, offene, kompetitive Turniere meistens die Besten als Sieger küren, und sehr wenige dagegen, dass es irgendwelche unsichtbaren Barrieren für kleinere Clubs gibt, die über den simplen mathematischen Faktor der Größe hinausgehen. Auch dafür, dass diese Faktoren den Erfolg zwar allgemein unwahrscheinlicher machen, aber nicht im Einzelfall erschweren, spricht sehr vieles. Und solange die Einladungen zum Einladungsturnier direkte Konsequenz aus diesen fairen, offenen Turnieren sind, ist die Schuld für die Verteilung der Einladungen wirklich nicht bei der BDU oder dem Prinzip des “Man sollte gut sein” zu finden. Don’t shoot the messenger.

      Konversationen darüber, ob das potenziell eine toxische Message sendet, ob das kleinere Clubs abschreckt, ob das Eliten- oder Klüngelbildung impliziert, ob das problematische Anreize setzt, ob man vielleicht eine Debattierszene haben sollte, in der sich Sozialkapital nicht in Speaks umrechnen lässt, sind alles Dinge, die man gut diskutieren kann. Aber dass das Einladungsturnier Schuld daran ist, wer gute Reden hält, ist wirklich ein absurder Gedanke.

    2. Ela (Berlin) sagt:

      Lieber Simon, Dir scheinen für Deine Argumentation relevante Informationen über das Turnier zu fehlen. Ich glaube, solange Du nicht die Teilnehmer*innenliste gesehen hast, kannst Du wahrscheinlich schlecht einschätzen, wer alles eingeladen war. Gern kann ich Dir mehr aufschlüsseln, aus welchen Clubs wir warum eingeladen haben.
      Ich würde mir zwar die Zeit dafür auch gern sparen aber Dich mit falschen Fakten und Halbwahrheiten argumentieren zu sehen, ist für mich, die viel Sorgfalt und Arbeit in die Organisation des Turniers gesteckt hat doch etwas schmerzhaft.

    3. Martin (Kaiserslautern) sagt:

      @Anton:
      Ist vielleicht hier etwas off topic, aber verstehe ich dich richtig, dass du angeborenes Talent als wichtigsten Faktor für den Debattiererfolg zumindest in der Spitze betrachtest?

      Ich hätte vermutlich den Schwerpunkt eher auf Übungsmöglichkeiten gelegt. Ein Club der fünf Räume pro Clubdebatte zusammenbringt hat mehr Gelegenheit seine besten Teams regelmäßig mit fast ebensoguten Teams als Sparringspartner zu trainieren.

  6. Simon V. (Wuppertal) sagt:

    @Anton,
    es wäre schön, wenn du in einem Satz wenigstens mal den Kern des Argumentes “Die Besten gewinnen halt” adressierst und nicht irgendwelche Tabs (auf deren Grundlage doch Breaks eruiert werden) tautologisch heranziehst. Damit adressierst du nicht wirklich das Kernproblem des Satzes “Jeder Sieg ergibt sich aus Leistung”.
    Wenn du diese Tat vollbringen würdest, kann man sich verständigen. Aber der Rest deines Schreibens verfehlt leider größtenteils mein Anliegen.

    1. Anton (Münster) sagt:

      Naja, Jurierende vergeben Siege und Punkte nach dem Grundsatz “Die Besten gewinnen”, deswegen ist das die intuitive Prämisse für das Zustandekommen von Tabs. Wo ist denn die Begründung dafür, dass Jurierende an dieser Aufgabe systematisch scheitern?

  7. Alexander Osterkorn (Gö) sagt:

    Oh, wow… Das Sommerloch gibt es jetzt auch schon auf der Achten Minute! 😉

    1. Johannes M. (Bamberg/Göttingen) sagt:

      Wir könnten ja auch erwähnen, dass aus Göttingen (gemessen an der Anzahl aktiver Personen ein ziemlich kleiner Club) jede als RednerIn in der letzten Saison auf ein Turnier gefahrene Person mindestens ein ZEIT DEBATTEN Halbfinale 2017/18 erreicht hat (Finalquote btw. rund 85%).

      Soviel zu großen Clubs. 😉

    2. Simon V. (Wuppertal) sagt:

      Lieber Willy,

      wie immer vorbildlich, zwischen beiden Seiten zu vermitteln. Und wie immer, hast du recht. Und ich wiederhole mich gerne, dass ich die Arbeit aller hier respektiere. Jeder kann und sollte frei für seine Zwecke seine Energie disponieren. Aber es verschafft einem ein gewisses Gefühl der Frustration, wenn so nobel dahergeredet wird und schlicht (bis auf Willy) kein winziges Kännchen Recht darin gegeben wird, dass es vielleicht ein unfaires System sein möge.
      Ich finde natürlich deine Impulse belebend und es trifft sich auch, dass ich gerade genau so eine Maßnahme plane, kleinere Clubs (größtenteils aus NRW wegen gewisser Förderrichtlinien) näher zusammenzuführen und zu stärken. Hoffentlich kann ich da bald positive Fortschritte vermelden.

      @Peter G. und @Johannes M.,
      wenn ihr nicht sprichtwörtlich bei 1 anfangen müsst, halte ich das für schwer vergleichbar. Aber darum geht es auch nicht, ich bin mir sehr sicher, dass auch ihr einen harten und steinigen Weg hattet und das auch nicht immer gewertschätzt wurde.

      @Ela,
      ich habe ja geschrieben auf welcher Grundlage ich mir diese Liste zusammengesucht habe. Natürlich ist das nicht fehlerlos und ja, falls du dir die Mühe machen würdest, die Namen oder nur die angeschriebenen Clubs weiterzugeben, wäre ich dir sehr dankbar. Ich sowieso erstaunt, dass nicht ein BDUler hier einfach schreibt “Wir haben X eingeladen. Daher liegst du falsch”.

  8. Witthaut sagt:

    Heyho!

    Erst einmal möchte ich mit den gleichen Argumenten die Berliner verteidigen, wie beim Familienturnier: Die machen freiwillig ihr Ding, es ist ehrenamtlich organisiert, es bereichert das Leben vieler Debattier*innen, es wird nicht vom Verband gefördert. Bitte lasst sie machen! Und fangt nicht an, schon wieder über jedes Stöckchen ehrenamtlicher Arbeit zu springen und das kaputt zu machen. Das trägt die Szene nicht über Jahre. Frust führt nämlich dazu, dass Leute kein Bock mehr haben, sich zu engagieren. Niemand kommt durch das Turnier zu schaden, es gibt nicht einmal eine große Öffentlichkeit bei dem Turnier oder ähnliches. Und was wären die Opportunitätskosten: Berlin richtes es einfach nicht aus. Das schadet doch mehr, als es irgendjemanden nützt. Es wird keine Elite auf dem Turnier zelebriert, sondern es ist ein Turnier mit gewissen Einschränkungen, wie es die zahlrreich im VDCH-Land gibt. Und wenn man das Konzept nicht gut findet, kann man auch im Boykott dafür sorgen, dass es an Wert verliert – Das ist kein Aufruf. Man feiert sich da übrigens auch nicht selbst oder andere (zumindest war das vor Jahren so), sondern man ist einer unter vielen und für viele auch eine Lektion in Demut. Das ist auch eher ein Gewinn für die Szene.

    Und natürlich gibt es Barrieren für kleine Clubs. Das muss an auch nicht wegdiskutieren und Simon da angehen. Je größer und erfolgreicher eine Generation in einem großen Club, je größer der Erfolg der nachkommenden Generation. Klar, weil man Elitewissen und Habitus weitergibt, weil man dominiert, was der Jurierstil ist in den kommenden Jahre und weil schlicht und ergreifend Erfolg und Charisma anziehend ist bei der Mitgliederwerbung. Abgesehen davon: Gekannt zu werden, hilft beim Erfolg. Es ist anmaßend zu glauben, es gehe nur um Leistung beim Debattieren. Aber dieses Turnier ändert nichts daran. Weder die Ausrichtung noch das Unterlassen.

    Wenn du was für kleine Clubs tun willst, dann mach es wie die BDU: Mach was! Förder regionale Strukturen. Mach Werbung an Schulen. Binde Leute. Baue Programme auf. Steck Arbeit rein und hör auf nur drüber zu reden. Ich weiß, dass ist für Debattier*innen nicht ganz so einfach. Engagier dich, bilde Leute aus, werde selber besser, gib das Wissen weiter. Aber hört auf (das geht an viele), ehrenamtliche Arbeit kaputt zu reden. Simon, mach doch in Wuppertal ein Turnier für Leute, die aus strukturell kleinen Clubs kommen. Das ist doch ein Thema das dir unter den Nägeln brennt seit Jahren. Dann mach was dafür! Oder mach ein Semesterförderprogramm im Studium Generale. Oder geh an deine örtlichen Schulen und binde Leute aus Jugend Debattiert oder gründe eine AG. So holt man engagierte Leute. Aber das ist echte Arbeit! Da muss man Zeit und Kraft investieren.

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