Elâ Marie Akay ist Ironwoman 2018, Münster gewinnt Nikolausturnier

Datum: 5. Dezember 2018
Redakteur:
Kategorie: FDL/DDL, Neues aus den Clubs, Turniere

Eine bewährte Tradition und bekannte Gesichter: Beim traditionellen Doppelturnier des DC Münster, dem Ironmanturnier am Freitag (inkl. Finale Samstagmorgen) und Nikolausturnier im Pro-Am-Format (mind. ein Einsteiger pro Team) konnten sich zwei Drittel der VorjahressiegerInnen erneut durchsetzen. Zusätzlich war es das dritte Jahr in Folge, in dem die Berlin Debating Union und der Debattierclub Münster die jeweiligen Sieger stellten. Als Chefjury für beide Turniere fungierten Habakuk Hain, Jule Biefeld und Sabrina Effenberger.

Ironmanturnier

Ironwoman 2018: Elâ Marie Akay - © Matthias Carcasona

Ironwoman 2018: Elâ Marie Akay – © Matthias Carcasona

Nachdem sie im letzten Jahr bereits das Nikolausturnier als Pro gewann, konnte sich Elâ Marie Akay (BDU) nun im Ironmanturnier durchsetzen. Im Finale besiegte sie als Team Elâbyte aus der Schließenden Regierung die anderen Teams Swing A (Marc-André Schulz; Münster/BDU) auf der – natürlich – Eröffnenden Regierung, Pickle Rick (Stefan Torges; BDU) auf der Eröffnenden Opposition und Leichtkultur Anton (Anton Leicht; Münster) auf der Schließenden Opposition. Das Thema des von Peter Tekaat (Hauptjuror), Barbara Schunicht, Jule Biefeld, Maya Heckendorf und Annabelle Clemen jurierten Finals lautete “DHW Naturkatastrophen nach Konzernen benennen, die das Klima schädigen”.

Als Juroren breakten außerdem Felicitas Strauch, Matthias Gansen, Tim Reitze, Angélique Herrler, Hannah Arndt, Tobias Münch und Matthias Carcasona.

Break:
1. Leichtkultur Anton – 9 P.
2. Swing A – 8 P.
3. Elâbyte – 7 P.
4. Pickle Rick – 6 P.

Die Themen (Ironman):

R1: DH bevorzugt eine Welt, in der die Bevölkerung den Zustand und die Entwicklung des Landes optimistisch statt sachlich beurteilt.

R2: DHG Schulen sollten Weihnachten nicht feiern

R3: Factsheet: : Der Debating Club Oxford lädt regelmäßig umstrittene Personen ein, um Vorträge zu halten, eine Diskussion oder Debatte wird anschließend nicht für das Publikum gehalten. Alice Weidel hat aufgrund von Sicherheitsbedenken ihre Teilnahme abgesagt.

DH bereut die Einladung der Oxford Debating Union an Alice Weidel

F: Factsheet: Die Benennung der Naturkatastrophen (z.B. Tsunamis, Hurricanes o.Ä.) ist momentan Aufgabe der Weltorganisation der Meteorologen in Genf. Jedes Jahr wechseln Männer- und Frauennamen.

DHW Naturkatastrophen nach Konzernen benennen, die das Klima schädigen

 

Nikolausturnier:

Christoph Saß und Martin Oehmen - © Matthias Carcasona

Christoph Saß und Martin Oehmen – © Matthias Carcasona

Im Finale des Nikolausturniers setzte sich der DC Münster in Form von Vorjahres-Ironman Christoph Saß und Martin Oehmen durch. Als Münster Martin & I konnten sie die Debatte zum Thema “DH bereut die Glorifizierung der romantischen Liebe in Disneyfilmen” aus der Schließenden Regierung gegen die Eröffnende Regierung Mainz BertiX (Peter Tekaat, Felicia Adeyemi; Mainz), die Eröffnende Opposition Wir sind hier eigentlich nur für den Glühwein (Tove Hortmann, Anastasia Revitch; Hamburg) und die Schließende Opposition We tell you what you want, what you really really want (Anita Köllmann, Matthias Gansen; Münster) durch. Das Finale wurde juriert von Stefan Torges (Hauptjuror), Justus Raimann, Habakuk Hain, Anna Markus und Felix Puster.

Anton Leicht, Christopher Gack, Barbara Schunicht, Alena Haub, Maya Heckendorf und Philipp Schmidtke erreichten ebenfalls den Jurorenbreak.

Teambreak:
1. Münster Martin & I – 9 P.
2. We tell you what you want what you really really want – 8 P.
3. Mainz BertiX – 8 P.
4. Wir sind hier eigentlich nur für den Glühwein – 7 P.

RednerInnen-Top10 (Punkteschnitt):
1. Christoph Saß – 81,33 P.
2. Matthias Gansen – 77,33 P.
3. Luzia Surberg – 77,00 P.
4. Tove Hortmann – 76,66 P.
4. Mareike Steiner – 76,66 P.
6. Anita Koelmann – 76,33 P. (Am)
6. Angélique Herrler – 76,33 P.
8. Ruben Herrmann – 76,00 P.
9. Peter Tekaat – 75,66 P.
9. Angelika Grüter – 75,66 P. (Am)

Die Themen (Nikolausturnier):

R1: Factsheet: Direct-to-consumer-Tests können ohne ärztliche Unterstützung angefordert werden. Der Kunde/die Kundin erhält das Ergebnis per Post. Darin enthalten ist die Wahrscheinlichkeit, an einer bestimmten Krankheit (bspw. Diabetes, Schizophrenie, etc.) zu erkranken.

DHW “direct-to-consumer” Gentests erlauben.

R2: Factsheet: Für diese Runde sei die folgende Welt anzunehmen und alle Theorien als Wahr zu akzeptieren. In unserer Welt leben Wesen, die Pokémon heißen. Pokémon können sich weiterentwickeln und können “Attacken” lernen. Diese können von Wasserspeien bis Gift versprühen alles sein. Jedes Pokémon gehört einem Typ an (z.B. Feuer, Gift, Eis, Geist). Mit seinem Typ spezialisiert sich ein Pokémon. Pokémon haben klare Charakterzüge, sind mutig, schüchtern usw.

Ab 10 Jahren kann man ein Trainerschein erhalten und bekommt ein Starterpokemon. Ein großteil der Menschen haben ein Pokémon. Pokémon können verschieden eingesetzt werden. Zum Beispiel zum Feuer löschen, als Transportmittel oder zum Bauen von Tunneln. Oder Sie werden (erfolgreiche) Sänger. Grundsätzlich sind Pokémon ein Teil der Arbeitswelt und des Alltags.
Es werden auch Wettkämpfe mit ihnen ausgeführt. Teilweise kämpfe in Arenen um den K.O. – Sieg oder auch Rennen und Schönheitswettbewerbe.

Pokémon werden im Status Quo mit sogenannten PokéBällen gefangen. Je geschwächter das Pokémon, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass man es mit dem Pokéball fängt. Meist schwächt man das Pokémon durch einen Kampf. Wenn sie nicht arbeiten, kämpfen oder der Trainer sie rauslässt leben sie in diesen Bällen. Im PokéBall befindet sich das Pokémon in einer Art Trance bzw. Schlafzustand, stark verkleinert. Nur wenn der Trainer es ruft kommt es raus.

In sehr seltenen Fällen können sich manche Pokémon eigenständig aus dem Pokéball befreien. Dies sind allerdings Einzelfälle. Es ist nur von einem Pokémon bekannt, dass es nicht in den Pokèball will. Es gehört Ash aus Alabastia und heißt Pikachu.

DHW den Besitz, den Gebrauch und Vertrieb von Pokébällen verbieten.

R3: Actsheet: Personen:
Jule B.: eine Chefjurorin
Sabrina E.: noch eine Chefjurorin
Habakuk H. : ein Priester
Christoph T.: ein Engel

Es tritt auf: Ein Priester
Priester: Es begab sich aber zu der Zeit, daß ein Gebot von der modernen Konsumgesellschaft ausging, daß alle Welt beschenket würde. Und jedermann ging, daß er sich beschenken ließe, ein jeglicher in seine Stadt.
Da machte sich auch auf Sabrina aus Baden-Württemberg, aus der Stadt Heidelberg, auf in das westfälische Land zur Stadt des Nikolausturniers, die da heißt Münster, darum daß sie von dem Hause und Geschlechte der dortigen Chefjuroren war, auf daß sie beschenken ließe von Jule, ihrer vertrauten Co-Chefjurorin, die ein Geschenk dabei hatte. Und als sie daselbst waren, kam die Zeit, da sie auspacken sollte. Und sie packte Jules Geschenk aus und wickelte es in Windeln und legte es beiseite; denn sie wollte es nicht mehr sehen, da sie das Geschenk so sehr hasste. Und da sagte Sabrina zu Jule:

Sabrina zu Jule: Es ist nicht das Geschenk, sondern der Gedanke, der zählt.

Priester: Und es waren Debattierer in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und siehe, ein Engel trat zu ihnen…

ein Engel tritt auf

Priester: und die Klarheit leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen:

Engel: Fürchtet euch nicht! siehe, ich verkündige euch nun das Thema, das euch allen widerfahren wird.

DHG, es ist nicht der Gedanke, der zählt

F: DH bereut die Glorifizierung der romantischen Liebe in Disneyfilmen.

 

jm.

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3 Kommentare zu “Elâ Marie Akay ist Ironwoman 2018, Münster gewinnt Nikolausturnier”

  1. Christoph t Ms sagt:

    Beim Nikolaustunier sind Co und oo vertauscht.
    Lg

    1. Johannes Meiborg sagt:

      Danke für den Hinweis, ist korrigiert.

    2. Matthias (Münster) sagt:

      Wenn wir schon bei Anmerkungen sind: Angelika Grüter ist ebenfalls AM (Nikolaus Top 10)

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