Jan Ehlert gewinnt den Masters‘ Cup

Datum: 5. Oktober 2019
Redakteur:
Kategorie: Turniere

Master der Masters 2019: Jan Ehlert – © Jule Biefeld

Jan Ehlert ist Master der Masters 2019. Bei der diesjährigen Ausgabe des traditionellen Turniers der Deutschen Debattiergesellschaft, dem Masters‘ Cup in Eisenach, konnte er sich im Finale aus der Eröffnenden Opposition gegen Florian Mangold in der Eröffnenden Regierung, Nicolas Eberle in der Schließenden Regierung und Isabelle Fischer in der Schließenden Opposition durchsetzen. Das Finalthema lautete: „Wir sind Bürger Omelas’ und haben soeben das Geheimnis erfahren. Sollten wir Omelas den Rücken kehren (inkl. Infoslide)„. Es wurde juriert von Anton Leicht als Hauptjuror sowie Sarah T.P. Andiel, Matthias Carcasona, Constanze Keck, Andrea Gau und Henrik Maedler (Präsident).

Der Break:
1. Isabelle Fischer – 148,33 P.
2. Sabrina Effenberger – 141,66 P.
3. Nicolas Eberle – 139,17 P.
4. Philipp Stiel – 139,00 P.
5. Florian Mangold – 138,67 P.
6. Jan Ehlert – 138,16 P.
7. Torsten Rössing – 137,50 P.
8. Lukas Haffert – 134,67 P.

Das Finale auf der Wartburg – © Jens Fischer

Als Juroren breakten Anne Gaa, Sven Bake, Maya Heckendorf, Jule Biefeld, Henrik Maedler, Matthias Carcasona, Andrea Gau, Constanze Keck sowie die Chefjury, bestehend aus Sarah T.P. Andiel und Anton Leicht.

Das Turnier fand im Masters-Format statt. Bei diesem treten jeweils zwei Personen auf Regierungs- und Oppositionsseite gegeneinander an, werden aber unabhängig voneinander in drei Kategorien (Maximalpunktzahl pro Kategorie: 15) bewertet.

Die Themen:

R1: Dieses Haus bedauert die zunehmende Entwicklung des Arbeitsplatzes zum Lebensmittelpunkt.

R2: In Japan wurde unlängst in Mäusen Maus-Mensch-Mischembryos erzeugt und bis kurz vor die Geburt gebracht. Soll die Züchtung von Memsch-Tier-Mischwesen bis zur Geburt erlaubt sein?

R3: Sollte es unter Freunden kein Tabu sein, über Geld zu reden?

HF: Ist eine internationale Verbreitung der Facebook-Währung Libra zu begrüßen?

F: Infoslide: Die Stadt Omelas ist eine blühende Utopie. Ihre Einwohner sind zufrieden, die Wirtschaft floriert, prächtige Feste und Feiern sind an der Tagesordnung. Es gibt keine Ungleichheit, kein Verbrechen, kein versagtes Glück.

Mit dem Erwachsenwerden wird jeder Bürger und jede Bürgerin von Omelas in einen Raum tief unter der Stadt geführt. Dort erfahren sie das furchtbare Geheimnis hinter ihrem Glück: Ein unschuldiger und unwissender Mensch, halb verhungert, krank, verdreckt und gefangen in unermesslichen Schmerzen und Leid liegt hier in Ketten. Sein Leid ist nötig, damit die Stadt blühen kann – Ihn zu befreien, ihm zu helfen oder ihm Trost zu spenden ist unmöglich.

Die meisten frisch Eingeweihten kehren zurück in ihr tägliches Leben, versuchen zu verdrängen und zu vergessen, welcher Preis für ihr Glück gezahlt wird. Nur einige wenige wenden sich ab, verlassen die Stadt und ziehen hinaus in die der unseren ähnliche Welt. Sie sind die, die Omelas den Rücken kehrten.

Wir sind Bürger Omelas’ und haben soeben das Geheimnis erfahren. Sollten wir Omelas den Rücken kehren?

jm.

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