Der Imagefilm: Eine kritische Rezension

Datum: May 18th, 2017
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Category: , Debattieren in der Öffentlichkeit, Mittwochs-Feature, VDCH

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9 Kommentare zu “Der Imagefilm: Eine kritische Rezension”

  1. Lennart Lokstein says:

    Lieber Marc, bitte poste deinen Kommentar noch einmal unter Erfüllung der Klarnamenpolitik. Wir akzeptieren Namen in folgender Form:

    Lennart Lokstein
    Lennart L. (Tübingen)
    L. Lokstein (Tübingen)

    Der alte Kommentar wird in Kürze gelöscht werden.
    Liebe Grüße,
    Lennart

  2. Marcel T. (Stockholm) says:

    Sehr guter Punkt. Die Darstellung in beiden Filmen scheint somit eher an Sponsoren gerichtet. Für Studierende wäre es sicher gut die Vielfalt der Themen (wenngleich die im Film schon anklingt) und der Mitdebattierenden (verschiedenen soziale und kulturelle Hintergründe) dazustellen. Will man Studierende wirklich für’s Debattieren gewinnen, so wäre es unabhängig vom Film sicher auch nicht verkehrt, die spaßigen und sozialen Seiten des Debattierens ebenfalls zu zeigen. 😉

    1. Lennart Lokstein says:

      Danke fürs Reposten mit Klarnamen 😀

  3. Christian L. (MD) says:

    Pointierte, gut belegte Argumentation. Ich stimme dem zu. Hier noch ein Link zu dem Themenfeld:
    http://www.mdr.de/kultur/spezial-wie-ungerecht-ist-deutschland-104.html

  4. Benedikt R. ('HD) says:

    Schöner und nachvollziehbar geschriebener Artikel!
    Trotzdem glaube ich, dass wir diesen Effekt bei einem solchen Film tatsächlich auch nicht überschätzen sollten: Wír sind es aus Film und Fernseh ja gewohnt, dass dort nunmal jeder besser aussieht als normal.
    Z.B. wäre mir als Zuschauer schon (zumindest wenn ich kurz drüber nachdenke) klar, dass Gina vermutlich nicht in dieser Wohnung lebt, die so glatt aussieht, wie man eben nur Dinge für die Werbung darstellen würde.

    1. Peter G. says:

      Willst du damit andeuten, dass Gina eigentlich weniger gut aussieht? 😀
      Shame 😉

    2. Benedikt R. says:

      Im Gegenteil, als Schauspielerin wurde sie ja vermutlich gewählt, weil sie besser aussieht als der Durchschnitt, das ist meine Aussage 😉
      Neben einer Wohnung, die eher aussieht wie meine (unaufgeräumtes Zimmer im billigen Studentenwohnheim) hätte man also nach der Logik des Artikel vielleicht auch eine optisch weniger ansprechende Protagonistin wählen müssen, um breitere Schichten anzusprechen…
      Oh Mist, ist das jetzt ein Widerspruch im Artikel das optisch “ansprechende” Personen und Dinge weniger Leute ansprechen?

    3. Karsten (Jena) says:

      Benedikt, nein es ist kein Widerspruch im Artikel, weil dort nie das Gegenteil behauptet wurde.
      “Optisch ansprechend” ist deine dazuaddierte Wertung der Beschreibung von Ginas Aussehen und ihrer Wohnung.
      Die letzten Worte deiner Frage – “weniger Leute ansprechen” – sind auch unvollständig, denn die Aussage des Artikels ist “weniger Leute einer bestimmten sozialen Schicht” ansprechen.

    4. Benedikt R. ('HD) says:

      Ich war zugegeben flapsig in meinen Formulierungen (im Gegensatz zum Artikel, den ich wie gesagt sowohl vom Ton her freundlich als auch inhaltlich nachvollziehbar empfinde), was vermutlich etwas unangemessen war.
      Im Prinzip wollte ich nur einerseits darauf aufmerksam machen, dass der im Artikel beschriebene Schaden zum einen womöglich nicht ganz so groß ist, weil dies nicht unbedingt debattierspezfisich ist und somit nicht notwendigerweise mit der “Szene” eine Elite verbunden wird, sondern dies auch einfach damit verbunden werden kann, dass es sich um einen Film handelt, der nicht die hundertprozentige Realtität spiegelt.
      Zum anderen wollte ich darauf hinweisen, dass es womöglich auch Vorteile hat bzw. natürlich auch einen Grund gibt, warum (Werbe)filme dies meist bewusst machen, nämlich dass sich normalerweise davon erhofft wird den Film ansprechend zu machen für eine möglichst große Zahl an Leuten (und ich empfinde ihn auch als solches).
      Das schließt natürlich nicht aus, dass dies zwar insgesamt so sein mag, aber bei einer bestimmten sozialen Schicht aber nicht, da hast du Recht! Ich wollte nur die Abwägung ergänzen, dass die gewählten Räume / Personen / Kleidungen etc auch Vorteile haben können.

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