“Eine Mischung aus Sommerferienlager, UNO-Simulation und Gulag” – Erinnerungen an die WUDC Berlin 2013 (Teil 1)

Datum: Jan 10th, 2018
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Category: Menschen, Mittwochs-Feature, Turniere

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4 Kommentare zu ““Eine Mischung aus Sommerferienlager, UNO-Simulation und Gulag” – Erinnerungen an die WUDC Berlin 2013 (Teil 1)”

  1. Henrik Maedler says:

    Großartig 🎉

  2. Tina Reimann says:

    Da werden Erinnerungen wach!

  3. Johannes Meiborg says:

    Wir sammeln gerade noch Beiträge für den dritten (und voraussichtlich letzten) Teil. Wenn also noch jemand seine Erinnerungen teilen möchte, ist dies weiterhin möglich. Einziges Kriterium ist, dass der Text eine Länge von mindestens 300 Wörtern haben sollte. 🙂

  4. Alex L. (DD/MZ/DUS) says:

    Ich glaube, dass diejenigen, die nicht als Helfer dabei waren, nicht einmal in Ansätzen erahnen können, welchen herausragenden Job Georg (neben vielen anderen) gemacht hat! Vor wenigen Menschen habe ich soviel Respekt wie vor Georg, der mit seiner optimistischen und fröhlichen Art und einem unglaublichen Arbeitseinsatz ein Fels in der Brandung war.

    Ich schließe mich zudem vollumfänglich der Einschätzung von Patrick an, dass die WUDC eine sehr prägende Erfahrung war (wenn ich auch natürlich den Luxus hatte, an weit weniger exponierter Stelle zu agieren). Bevor es aber der jüngeren Debattiergeneration jetzt in den Fingern juckt, ihre eigenen WUDC zu organisieren, möchte ich aber warnen, dass eine Phase des konstanten Arbeiten über dem Limit und der Selbstausbeutung in der Retrospektive besser aussieht als sie es in dem Moment war. Die WUDC hing mehrfach am seidenen Faden und es wurden nicht nur neue Freundschaften geschlossen, sondern auch alte zerstört. Und “Die Welt zu Gast bei Freunden” klingt in der Theorie cool, bedeutete aber in der Praxis um 6 Uhr das Frühstück vorzubereiten, nachdem man am Vorabend bis 1 Uhr nachts Bardienst hatte, oder im Lichthof der Uni schlafen, damit das technische Equipment nicht geklaut werden kann, oder Biergarnituren für 1400 Leute aufbauen, während alle anderen das Finale verfolgen. Ich habe zwischen dem 26. Dezember und dem 3. Januar die TU nur für den 1. Januar verlassen, als ich einen Ausflug nach Dresden leiten musste (inklusive unterwegs in Cottbus verloren gegangener Teilnehmer) und dabei keine einzige Debatte gesehen und so viel Respekt vor den Teilnehmern verloren, dass ich danach für Jahre das internationale Debattieren verachtet habe. Heute kann ich darüber lachen, aber damals war ich kaputt und auf. Es gibt gute Gründe, warum heutzutage fast nur noch Privat-Unis die Worlds organisieren wollen, denn Geld macht vieles einfacher – und wer kein Geld hat, muss oft kräftezehrend improvisieren. Wer auch immer mit dem Gedanken spielt, ein internationales Großturnier zu organisieren, sollte sich dessen sehr bewusst sein.

    Unabhängig davon würde ich gerade auch deswegen wie andere im Falle eines solchen Unternehmens jederzeit mit Rat und Tat zur Verfügung stehen – denn aus Fehlern kann man bekanntlich lernen!

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