Nachbetrachtung der Ausgeglichenheit der Vorrundenthemen des Boddencups

Datum: Sep 5th, 2018
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Category: Jurieren, Mittwochs-Feature

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3 Kommentare zu “Nachbetrachtung der Ausgeglichenheit der Vorrundenthemen des Boddencups”

  1. Peter G. says:

    “Uns ist bewusst, dass vier Räume eine recht schmale Datengrundlage sind. Doch wann hat sich schon mal jemand von einer zu schmalen Datengrundlage davon abhalten lassen, weitreichende und spektakulär klingende Schlussfolgerungen zu ziehen? Wenn PsychologInnen und SoziologInnen sich durch so etwas nicht aufhalten lassen, dann werden wir das auch nicht.”

    Die Alternative wäre einfach mit gutem Beispiel voran zu gehen…

  2. Daniel (Heidelberg) says:

    „Insofern einigt man sich oft darauf, dass Vorrunden-Themen nicht perfekt ausgeglichen sein müssen, aber ausgeglichen genug, damit die besten Teams weiterkommen.“

    Peter hat schon recht, diese Aussage finde ich aber wegen der allgemeinen, also von der Stichprobengröße unabhängigen Formulierung dennoch bemerkenswert. Nicht nur, weil das natürlich „früher alles anders war“. (Soll nicht heißen, dass wir nicht auch immer wieder unausgeglichene Themen hatten, wenn sich Debatten anders entwickelten als erwartet. Wurden Themen aber in der Themenfindung in welchem Ausmaß auch immer als unausgeglichen identifiziert, wurden sie von der Liste gestrichen und nicht zugunsten von „Sexyness“ o.ä. dennoch gestellt.) Sondern auch, weil ich die Ergebnisse der Jurier Think Tanks anders interpretiert habe und neugierig wäre, mehr darüber zu erfahren – inkl. solch kleiner Details wie wer ist „man“ und was heißt „oft“.

    Fast noch bemerkenswerter finde ich allerdings, dass Unausgeglichenheit hier als akzeptabel dargestellt wird, solange bloß „schwache Teams“ darunter zu leiden haben. Das ist für jeden Chefjuror eine allzu kommode Position, erlaub sie doch ex post sowohl die Ausrede „Usain Bolt ist trotz der Ölspur auf Bahn 8 als erster ins Ziel gekommen, den schnellsten Läufern schadet das also nicht!“, als auch die Ausrede „Usain Bolt wäre aber trotz der Ölspur auf Bahn 8 als erster ins Ziel gekommen, wärest Du nur schnell genug, hätte Dir das nicht geschadet!“

    Dieses von einem (ehemaligen?) VDCH Vorstandsbeirat für Equity und Fairness unterzeichnet zu sehen, entbehrt hingegen nicht einer gewissen Komik.

    Grüße

    DS

  3. Andreas Lazar says:

    Der Text könnte eventuell Spuren von (Selbst-)Ironie enthalten, die bisherigen Kommentierenden vielleicht entgangen sein könnten.

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