Beiträge zum Stichwort ‘ Mittwochs-Feature ’

Ink-Debates – wie es sich anfühlt, Argumente niederzuschreiben statt Reden zu halten

Ink-Debates – wie es sich anfühlt, Argumente niederzuschreiben statt Reden zu haltenIm heutigen Mittwochs-Feature stellt Pegah Maham eine etwas andere Form des Debattierens vor. Wie einige von euch mitbekommen haben, habe ich Ende Februar einen Aufruf in der vdch-Teampartnerbörse auf Facebook gestartet. Unzufrieden mit meinem schriftlichen Ausdrucksvermögen, wollte ich die Stärke des Debattierens nutzen, um diese Fähigkeit spielerisch zu verbessern. Dazu habe ich mir ein Konzept überlegt, wie man einen schriftlichen Argumentationsschlagabtausch realisieren kann. Herausgekommen sind: die Ink-Debates. An den darauffolgenden Tagen, als auch aktuell, fanden und finden die ersten Ink-Debates statt: In diesem Artikel möchte ich die Regeln und den Ablauf erklären, Vorteile herausstellen, TeilnehmerInnen zu ihren Erfahrungen zu Wort kommen lassen ...
3. April 2019 | Redakteur: | Kategorie: Das Thema, Mittwochs-Feature | mit 5 Kommentaren

Alex‘ kritische Kolumne: „Der kleine Ma… Ähh, der kleine Mensch“

Alex' kritische Kolumne: "Der kleine Ma... Ähh, der kleine Mensch"Für unser Mittwochs-Feature dieser Woche reflektiert Alexander Hans kritisch die Machtstrukturen innerhalb der deutschsprachigen Debattierszene - fühlen sich alle Debattanten und Debattierer gleichermaßen repräsentiert? Oder befinden wir uns auch auf der Metaebene und nicht nur in den Debatten, die wir führen, in einer Liberal Bubble? Wir freuen uns über Rückmeldungen und Kommentare!Es ist kein Geheimnis, dass wenige Leute viel Macht haben in der deutschen Debattierszene. So wie in der Gesellschaft die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander geht, so verstärkt sich auch der Trend innerhalb der Debattierszene, wobei immer mehr Einfluss in die Hände der Schönen und Erfolgreichen ...
21. Oktober 2015 | Redakteur: | Kategorie: Mittwochs-Feature, Themen | mit 15 Kommentaren

„How Dangerous Spaces Debating would work“ – Shengwu Li on the current discussion on setting motions

"How Dangerous Spaces Debating would work" – Shengwu Li on the current discussion on setting motionsAfter Tim Squirrel provoked a debate on free speech, Amanda Moorghen, deputy chief adjudicator of this year's European Universities Debating Championship in Vienna, proposed in a comment on Facebook that chief adjudicators (CAs) should take the debaters' feelings into consideration when setting motions: "Your race, your gender – these are things which affect the feelings a motion creates in you. It is wrong when, even unintentionally, we only selectively attempt to avert the suffering of others."  The post got a lot of attention. Shengwu Li, European Champion 2009 and best speaker of the World Univeristies Debating Championship in 2010, answered ...
8. April 2015 | Redakteur: | Kategorie: [:de]International[:en]international[:], Jurieren | mit 3 Kommentaren

„Heute bin ich dafür!“: Marietta Gädeke, Sarah T. P. Andiel und Thore Wojke stellen Unternehmen das Debattieren vor

"Heute bin ich dafür!": Marietta Gädeke, Sarah T. P. Andiel und Thore Wojke stellen Unternehmen das Debattieren vorDas Debattieren zum Beruf machen: davon träumen nicht nur viele aktive Debattanten und Debattantinnen – einige sind bereits auf dem besten Weg dorthin oder haben es bereits geschafft. Drei Beispiele dafür sind Marietta Gädeke, Thore Wojke und Sarah T. P. Andiel.Marietta Gädeke ist seit 2003 für den Debattierclub Johannes Gutenberg in Mainz aktiv und gewann mit Marcel Giersdorf und Gudrun Lux im Jahr 2007 die Deutsche Meisterschaft. Bei den Weltmeisterschaften 2013 in Berlin und 2014 in Chennai war sie als Chief of Staff für die Koordinierung von über 200 Ehrenamtlichen und freiwilligen Helfern zuständig. 2008 machte sie sich mit dem ...
18. Februar 2015 | Redakteur: | Kategorie: Menschen, Mittwochs-Feature | Kommentare deaktiviert für „Heute bin ich dafür!“: Marietta Gädeke, Sarah T. P. Andiel und Thore Wojke stellen Unternehmen das Debattieren vor

Wirkung statt Checkliste: Willy Witthaut über diskriminierende Faktoren im Debattieren

Wirkung statt Checkliste: Willy Witthaut über diskriminierende Faktoren im DebattierenDas Format der Offenen Parlamentarischen Debatte (OPD) versucht die Leistung von Redner*innen mit Hilfe von Kategorien möglichst genau abzubilden. Dazu findet man auf dem OPD-Bewertungsbogen eine Reihe von Beschreibungen, was für die einzelnen Bewertungskategorien zu leisten ist und erwartet werden kann. Es ist eine Stütze, die Juror*innen helfen soll, besser und gerechter Punkte zu vergeben. Es ist ein Werkzeug, das transparent und in den meisten Situationen zutreffend ist, welches jedoch an seine Grenzen stößt. Zum einen, weil ein festgeschriebener Erwartungshorizont die Kreativität, die in Reden ausgereizt werden soll, nicht abbildet, und zum anderen, weil die alleinige Beschreibung der Kategorie bewusst ...
7. Januar 2015 | Redakteur: | Kategorie: Jurieren, Mittwochs-Feature | mit 15 Kommentaren

Redeprojekte und Stegreifreden: Anna Mattes zu Gast bei den Spreerednern

Redeprojekte und Stegreifreden: Anna Mattes zu Gast bei den SpreerednernJugend Debattiert, World Schools Debating, Debattieren im Fernsehen, Intelligence Squared, Klartext Europa – und trotzdem hatte ich das Gefühl, dass immer noch allzu oft bei der Suche nach Sponsoren, Ehrengästen oder bei Infoständen zu Semesterbeginn die Frage aufkommt: „Was ist denn dieses Debattieren eigentlich?“ Stehen nur wir vor diesem Problem, oder gibt es verwandte Tätigkeiten und Gruppierungen, die mit den selben Schwierigkeiten zu kämpfen haben? Vielleicht würde sich eine Vernetzung lohnen, um Synergieeffekte zu nutzen und uns gegenseitig zu unterstützen. Mit dieser Idee im Hinterkopf wurde ich bei den sogenannten Toastmastern fündig, von denen es allein in Berlin acht Clubs gibt. An einem Donnerstagabend machte ich ...
10. Dezember 2014 | Redakteur: | Kategorie: Mittwochs-Feature | Mit einem Kommentar

Tim Squirrell: Why Free Speech isn’t absolute and it’s okay to be vulnerable

Tim Squirrell: Why Free Speech isn’t absolute and it’s okay to be vulnerableThe cancellation of a public debate in Oxford on the topic "This House believes Britain's abortion culture hurts us all" caused a controversial and emotional debate in the United Kingdom. After Tim Squirrell, current president of the Cambridge Union Society, published an article in the students' newspaper "The Tab," saying, "it’s about time we recognised that and started thinking responsibly and considerately about freedom of speech," he was  exposed to hostilities. Tim allowed us to republish his latest article from his blog "Squirrelling the Motion" that reflects on the ongoing discussion. Besides offering an overview on the events of the last ...
26. November 2014 | Redakteur: | Kategorie: Debattieren in der Öffentlichkeit, Mittwochs-Feature, Politik und Gesellschaft | Kommentare deaktiviert für Tim Squirrell: Why Free Speech isn’t absolute and it’s okay to be vulnerable

Datenschutzrechtliche Traditionen aus der Steinzeit: Barbara Schunicht und Florian Umscheid über den Leitfaden Datenschutz

Datenschutzrechtliche Traditionen aus der Steinzeit: Barbara Schunicht und Florian Umscheid über den Leitfaden Datenschutz„Selbst wenn das juristisch nur 98% wasserdicht wäre, würde ich provokant fragen, ob das für die Praxis nicht völlig ausreichend ist.“ Aus der Facebook-Diskussion zum Leitfaden Kleines Gedankenspiel: Stell dir vor, es ist Präsidententag des Verbands der Debattierclubs an Hochschulen e.V. (VDCH). Alle sind da, diskutieren, und der VDCH-Vorstand stellt seine Arbeit vor. Zuletzt sagt der Finanzvorstand etwas zu den Fahrtkosten und gibt dann bekannt, dass sich der VDCH in Zukunft zu 98 Prozent an die Steuergesetze und Regeln der Buchführung halten wird. Das Resultat wäre ein böser Brief vom Finanzamt und eine Diskussion auf der VDCH-Mitgliederversammlung. Auch wenn das Beispiel unrealistisch ...
12. November 2014 | Redakteur: | Kategorie: Mittwochs-Feature, VDCH | Mit einem Kommentar

Jurierqualität sichern: Willy Witthaut über die digitale Eichdebatte der ZEIT DEBATTE Heidelberg

Jurierqualität sichern: Willy Witthaut über die digitale Eichdebatte der ZEIT DEBATTE HeidelbergAuf der ZEIT DEBATTE Heidelberg wurden einige Maßnahmen zur Sicherung der Jurierqualität umgesetzt. Ich möchte im Folgenden kurz vorstellen, welche Maßnahmen wir, die Chefjuroren des Turniers, ergriffen haben, um die Chefjuror*innen der kommenden Turniere dazu anzuregen ähnliches zu tun und unsere Ideen weiterzuentwickeln. Was ist und soll die Eichdebatte? Als ich mit dem Debattieren anfing, gab es regelmäßig auf Turnieren im Format der Offenen Parlamentarischen Debatte (OPD) eine Eichdebatte. Mit der Einführung des Mainzer Systems, welches auf OPD-Turnieren vier bzw. fünf Vorrunden erlaubt, wurde ein anderes Problem gelöst: Mehr Runden versprachen ein gerechteres Ergebnis, da der Break damit weniger von einzelnen Juror*innen abhing. ...
5. November 2014 | Redakteur: | Kategorie: Jurieren, Mittwochs-Feature, ZEIT DEBATTE | Mit einem Kommentar

Umfassende Förderung des studentischen Debattierens: Jens Henning Fischer im Gespräch über die DDG

Umfassende Förderung des studentischen Debattierens: Jens Henning Fischer im Gespräch über die DDGAm vergangenen Wochenende wählte die Mitgliederversammlung der Deutschen Debattiergesellschaft e.V. (DDG) einen neuen Vorstand. An der Spitze des Vereins stehen im kommenden Jahr Jens Henning Fischer, Lukas Haffert, Philipp Stiel und Thore Wojke. Die MV und der neue Vorstand haben eine Neu-Ausrichtung der DDG sowie Strategien und Ideen für das kommende Jahr beschlossen. Wir haben mit Jens Henning Fischer, dem frisch gewählten DDG-Präsidenten, gesprochen. Achte Minute: Was sind eure Ziele für das kommende Jahr? Jens Henning Fischer: Die DDG hat seit ihrer Gründung den Namenszusatz “Alumni und Förderer des Debattierens”. Alumni-Aktivitäten wie der Masters' Cup funktionieren bereits gut, für das kommende Jahr ...
1. Oktober 2014 | Redakteur: | Kategorie: DDG, Mittwochs-Feature | mit 2 Kommentaren

Swordfights and Republican Values – the French Speaking Debate World Championship

Swordfights and Republican Values - the French Speaking Debate World ChampionshipThe German Peer Klüßendorf, who has been debating for Lund University for the last two years and won the European Championship 2013, went to the second French World Debating Championship in Paris. In this week’s Mittwochs-Feature, he summarises his experiences and writes about different debating formats, French humour, and a Grand Final judging panel that refused to announce the winner before an encore with reversed roles. A suavely suited up young man walks on stage. With his loud voice he fills the historic auditorium easily. He raises a sword. 30 seconds later, he is sitting on the President's chair, still speaking, ...
30. Juli 2014 | Redakteur: | Kategorie: [:de]International[:en]international[:], Mittwochs-Feature, Turniere | Kommentare deaktiviert für Swordfights and Republican Values – the French Speaking Debate World Championship

Trans debaters ought to be welcomed, not only tolerated: Crash Wigley argues in favour of pronoun introductions

Trans debaters ought to be welcomed, not only tolerated: Crash Wigley argues in favour of pronoun introductionsHaving been openly trans for a while, at the beginning of this year I abandoned my old name and started dressing more unambiguously femininely. When I went to debating competitions it was obvious that there were some practical things that needed to do be done to make debating an enjoyable experience for transgender people. In particular, I argued that the debating circuit should implement pronoun introductions at the start of debates. Since then I’ve been really pleased with the UK debating circuit’s openness to pronoun introductions, and numerous competitions have used them successfully. For reference, I use the words trans and ...
23. Juli 2014 | Redakteur: | Kategorie: [:de]International[:en]international[:], Mittwochs-Feature | Kommentare deaktiviert für Trans debaters ought to be welcomed, not only tolerated: Crash Wigley argues in favour of pronoun introductions

Schafft die „n-1-Regel“ für Juroren ab! – Ein Kommentar von Tobias Kube

Schafft die „n-1-Regel" für Juroren ab! - Ein Kommentar von Tobias KubeWie auf der Achten Minute bereits häufig diskutiert wurde, ist ein gutes Jurorenfeld eine wesentliche Voraussetzung für ein gelungenes Turnier. Hierbei ist neben der Qualität auch die Quantität an Juroren von entscheidender Bedeutung. Um ausreichend viele Juroren zu gewinnen, wird Ausrichtern als Faustregel für Turniere im Format British Parliamentary Style (BPS) die sogenannte n-1-Regel ans Herz gelegt. Dabei steht n für die Anzahl der gestellten Teams, sodass man nach dieser Regel einen Juror weniger schicken muss, als man Teams antreten lässt, etwa zwei Juroren bei drei teilnehmenden Teams. Das soll sicherstellen, dass genügend Juroren an dem Turnier teilnehmen. Meines Erachtens ...
9. April 2014 | Redakteur: | Kategorie: Jurieren, Mittwochs-Feature | mit 37 Kommentaren

Sandburgen- und Relativitätstheorie im British Parliamentary Debating

Sandburgen- und Relativitätstheorie im British Parliamentary DebatingManchmal hört man Sätze wie "Bei denen stand am Ende einfach mehr" als Begründung für den Sieg eines Teams über ein anderes. Ist das eine legitime Begründung? Nein. Das Problem dabei: Hinter diesem Satz kann leicht ein falscher relativer Maßstab der Entscheidung stecken. Zu oft wird BP-Debating mit kriegerischem Sandburgenbauen verglichen: Die Teams versuchen, möglichst gewaltig zu bauen und möglichst viel vom gegnerischen Bauwerk zu zerstören. Wer am Ende die größte Burg hat, gewinnt. Dass man so nicht jurieren sollte, zeigt folgendes Beispiel[1]: 1. Regierung: Arbeitet solide, baut eine ganz hübsche Burg. 1. Opposition: Wartet mit unfassbar starken Argumenten auf und lässt von der ersten ...
31. Juli 2013 | Redakteur: | Kategorie: Jurieren, Mittwochs-Feature | mit 4 Kommentaren

Langsam nervt‘s – richtig so!

Langsam nervt‘s – richtig so!Am 29. Mai 2013 demonstrierten Josephine Witt und zwei französische FEMEN-Mitstreiterinnen mit entblößtem Oberkörper vor dem Justizpalast in Tunis gegen die Inhaftierung von Amina Sboui. Die drei Demonstrantinnen wurden verhaftet und zuerst zu einer Gefängnisstrafe von über vier Monaten verurteilt. Nach einem Monat Gefängnisaufenthalt wurde die Strafe im Berufungsverfahren zur Bewährung ausgesetzt. Die Aktion der FEMEN-Mitglieder scheint die proklamierten Ziele verfehlt zu haben: Amina Sboui sitzt weiter im Gefängnis und die beabsichtigte Öffentlichkeit für ihr Schicksal ist mit der Rückkehr von Josephine und den beiden anderen auch wieder verschwunden. Statt einer größeren Sensibilisierung über die Benachteiligung von Frauen entstand in ...
24. Juli 2013 | Redakteur: | Kategorie: Mittwochs-Feature | Kommentare deaktiviert für Langsam nervt‘s – richtig so!

Über die Relevanz und die Jurierung von Zwischenfragen/ POIs in BPS

Während in OPD die Qualität und – in gefühlt deutlich geringerem Ausmaß – auch die Quantität von Zwischenfragen explizit in der Jurierung berücksichtigt wird (was man gut oder schlecht finden mag), gibt es in BPS eine solche explizite Bewertung nicht. Dementsprechend gibt es unter Juroren teils recht große Diskrepanzen bezüglich des Stellenwertes, den Zwischenfragen bzw. points of information (POIs) in der BPS-Jurierung haben sollten. Weil POIs jedoch auch (oder vielleicht sogar gerade) in BPS ein sehr wichtiges strategisches Mittel sind, widmet sich dieser Artikel der Frage, wie POIs in BPS möglichst einheitlich bewertet werden können. Zur Relevanz [caption id="attachment_14543" align="alignright" width="324"] Ordentlich ...
17. Juli 2013 | Redakteur: | Kategorie: Jurieren, Mittwochs-Feature | mit 12 Kommentaren

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