{"id":1481,"date":"2009-12-14T15:10:00","date_gmt":"2009-12-14T14:10:00","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.vdch.de\/?p=1481"},"modified":"2009-12-14T15:10:00","modified_gmt":"2009-12-14T14:10:00","slug":"2-in-1-streitkultur-cup-und-baden-wurttembergische-meisterschaft-ein-debattenreiches-wochenende-in-tubingen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.achteminute.de\/en\/20091214\/2-in-1-streitkultur-cup-und-baden-wurttembergische-meisterschaft-ein-debattenreiches-wochenende-in-tubingen\/","title":{"rendered":"2 in 1: Streitkultur-Cup und Baden-W\u00fcrttembergische Meisterschaft &#8211; Ein debattenreiches Wochenende in T\u00fcbingen!"},"content":{"rendered":"<div style=\"text-align: justify;\">Ein Turnier, zwei renommierte Titel: Am Wochenende um den dritten Advent wurden in T\u00fcbingen der Streitkultur-Cup und die Baden-W\u00fcrttembergische Meisterschaft ausgetragen. Am Samstagabend jubelten &#8220;Die Motten und das Licht&#8221;: Nach drei Vorrunden und direktem Break ins Finale besiegte das Team aus Hamburg und Bonn dort die gegnerische Mannschaft aus der Schweiz und ist Streitkultur-Cup-Gewinner 2009! Am Sonntag freute sich Heidelberg \u00fcber einen Sieg \u00fcber Stuttgart: Der Titel wandert vom Vorjahressieger <span>T\u00fcbingen<\/span> den Neckar hinauf, der <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(51, 51, 255);\">Debating Club Heidelberg<\/span> (DCH) ist Baden-W\u00fcrttembergischer Meister 2009!<\/div>\n<p><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\">In drei Vorrunden am Samstag debattierten 21 Teams aus ganz Deutschland, \u00d6sterreich und der Schweiz, die beim \u00e4ltesten Debattierclub Deutschlands, der <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(51, 51, 255);\">Streitkultur T\u00fcbingen<\/span>, zu Gast waren. Die Themen der Vorrunden lauteten: Soll das deutsche Wahlrecht exklusiv statt allgemein sein? Sollen christliche Kirchen das Missionieren einstellen? Brauchen wir Nummernschilder f\u00fcr Polizisten?<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Das Turnier bot zwei Breaks: F\u00fcr alle Teams war es m\u00f6glich, nach den drei Vorrunden direkt ins Finale der offenen Clubmeisterschaft des T\u00fcbinger Vereins, des Streitkultur-Cup, zu breaken. Nur Teams aus Baden-W\u00fcrttemberg stand der Break ins Halbfinale der Baden-W\u00fcrttembergischen Meisterschaft offen. Die Streitkultur selbst verzichtete als Vorjahressieger und Ausrichter der BaW\u00fc-Meisterschaft auf die BaW\u00fc-Break-M\u00f6glichkeit und k\u00e4mpfte mit ihren Teams ausschlie\u00dflich um den Vereinstitel.<\/p>\n<p>Nach den Vorrunden war die Spannung gro\u00df: Das sei der &#8220;h\u00e4rteste Break der Saison&#8221; war in der Raucherecke zu vernehmen. Angetreten waren unter anderem &#8211; in verschiedene Teams &#8211; drei ehemalige Deutsche Meister, f\u00fcnf amtierende und mindestens zwei ehemalige S\u00fcd- und Westdeutsche Meister, einige Deutsche Vizemeister, ZEIT-DEBATTEN-Sieger, zwei Masters&#8217;-Cup-Sieger und ein ehemaliger ESL-Vizeeuropameister.<\/p>\n<p>Als der Break verk\u00fcndet wurde zeigte sich, dass sich die Teams mit den seltsamsten Namen durchgesetzt hatten: Auf Platz eins in der Teamrangliste waren &#8220;<a href=\"http:\/\/als.wikipedia.org\/wiki\/Samichlaus\">Samichlaus<\/a>, <a href=\"http:\/\/als.wikipedia.org\/wiki\/Schmutzli\">Schmutzli<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.chefkoch.de\/rezepte\/225911092994039\/Grittibaenz.html\">Grittib\u00e4nz<\/a>&#8221; aus der Schweiz: Die amtierenden S\u00fcddeutschen Meister <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);\">Lukas Haffert<\/span> und <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);\">Viola Lutz<\/span> vom <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(51, 51, 255);\">Debating Club St. Gallen<\/span> gemeinsam mit dem ESL-Europameister 2006 <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);\">Daniel Grotzky<\/span> (<span style=\"font-weight: bold; color: rgb(51, 51, 255);\">DC M\u00fcnchen<\/span>, wohnt jetzt in Z\u00fcrich). Auf Platz zwei in der Teamrangliste waren &#8220;Die <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Echte_Motten\">Motten<\/a> und das <a href=\"http:\/\/la.wikipedia.org\/wiki\/Lux\">Licht<\/a>&#8220;: Der vierfachen ZEIT-DEBATTEN-Finalisten <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);\">Benedikt Nufer<\/span> vom <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(51, 51, 255);\">Debattierclub Hamburg<\/span> gemeinsam mit dem Westdeutschen Meister 2008 <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);\">Tim Richter<\/span> und der Deutschen Meisterin 2007 <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);\">Gudrun Lux<\/span>, beide vom <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(51, 51, 255);\">Debattierclub Bonn<\/span>.<\/p>\n<p>Die Top Ten der Rednerrangliste nach den Vorrunden &#8211; mit wegen vieler Punktgleichheiten 14 Rednerinnen und Rednern:<\/div>\n<p>1 Jan Papsch (DCJG Mainz) 156 Punkte<br \/>2 Tim Richter (DC Bonn) 150 Punkte<br \/>3 Lukas Haffert (DC St. Gallen) 149 Punkte<br \/>4 Gudrun Lux (DC Bonn) 148 Punkte<br \/>5 Marcus Ewald (DCJG Mainz) 147 Punkte<br \/>5 Viola Lutz (DC St. Gallen) 147 Punkte<br \/>5 Thore Wojke (DCJG Mainz) 147 Punkte<br \/>8 Nicolas Eberle (DCJG Mainz) 146 Punkte<br \/>8 Benedikt Nufer (DC Hamburg) 146 Punkte<br \/>10 Andrea Gau (DCJG Mainz) 143 Punkte<br \/>10 Jan Kastell (DC Marburg) 143 Punkte<br \/>10 Pauline Leopold (Streitkultur) 143 Punkte<br \/>10 Jan L\u00fcken (Debating Club Heidelberg) 143 Punkte<br \/>10 Karsten St\u00f6lzgen (Streitkultur) 143 Punkte<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\">Als besondere Auszeichnung vergab die Streitkultur einen Preis an den besten &#8220;Novizen&#8221; &#8211; einen Redner oder eine Rednerin, der oder die erstmals auf einem Turnier antritt. <span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\">Die Auszeichnung ging an <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);\">Nicolas S\u00f6lter<\/span> vom <span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\">Debating Club Heidelberg<\/span> <\/span>&#8211; der nicht nur erstmals auf einem Turnier war sondern \u00fcberhaupt erst seit wenigen Wochen debattiert! Seine Karriere wird fortan mit Spannung verfolgt werden.<\/div>\n<p><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\">Als Finalthema des SK-Cups hatten der Chefjuror <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);\">Peter Croonenbroeck<\/span> von der Streitkultur und die Chefjurorin <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);\">Sarah Kempf<\/span> vom <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(51, 51, 255);\">DCJG Mainz<\/span> ein offenes Thema gew\u00e4hlt: &#8220;M\u00fcssen wir den deutschen Journalismus retten?&#8221; &#8220;Die Motten und das Licht&#8221; vertraten die Regierungsseite und forderten &#8211; analog zum Bankenrettungsfonds &#8211; einen staatlichen Rettungsfonds f\u00fcr Verlage: Die Durststrecke der deutschen Presse &#8211; durch den von der Wirtschaftskrise bedingten Anzeigenr\u00fcckgang ausgel\u00f6st &#8211; m\u00fcsse \u00fcberbr\u00fcckt werden, da nur so Vielfalt und Qualit\u00e4t der Presse werden k\u00f6nnten, die als &#8220;Vierte Gewalt&#8221; im Staate &#8220;systemrelevant&#8221; und lebenswichtig f\u00fcr die Demokratie sei. Die schweizerische Opposition setzte entgegen, die Medien seien selbstverschuldet in der Krise, da sie sich nicht gen\u00fcgend auf die Neuen Medien und die neuen Zeiten eingestellt h\u00e4tten. Zudem bef\u00fcrchtete die Opposition eine zu gro\u00dfe staatliche Einflussnahme, die die Unabh\u00e4ngigkeit der Presse gef\u00e4hrde. Die Fraktionsfreien Redner <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);\">Jan Papsch<\/span>, <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);\">Thore Wojke<\/span> und <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);\">Marcus Ewald<\/span>, alle vom DCJG Mainz, verteilten sich in ihren Reden gerecht auf alle Seiten: W\u00e4hrend Jan den Rettungsfonds ganz wunderbar fand, erkl\u00e4rte Thore, da er keinen Kamin habe brauche er \u00fcberhaupt keine Zeitungen und daher auch keinen Rettungsfonds f\u00fcr selbige. Marcus entschied sich f\u00fcr die Generalopposition, die von beiden Fraktionen hingenommen aber nicht erwidert wurde.<\/p>\n<p>Juriert wurde das SK-Cup-Finale von Peter Croonenbroeck und Sarah Kempf gemeinsam mit <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);\">Markus Herrmann <\/span>von der Streitkultur, <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);\">Andreas Neiser<\/span> vom DCJG und <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);\">Florian Prischl <\/span>vom <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(51, 51, 255);\">Debattierklub Wien<\/span>, Pr\u00e4sidentin war <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);\">Mariama Fofana <\/span>(DCJG). Peter verk\u00fcndete schlie\u00dflich am beeindruckenden Finalort, der Alten Anatomie in T\u00fcbingen, den Sieger des Streitkultur-Cups: &#8220;Die Motten und das Licht&#8221; haben das Finale und damit das Turnier gewonnen! Gemeinsam mit Benedikt Nufer haben Tim Richter und Gudrun Lux damit den Titel verteidigt, den die beiden Bonner gemeinsam mit <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);\">Karsten St\u00f6lzgen<\/span> (Streitkultur) bereits <a href=\"http:\/\/achteminute.blogspot.com\/2008\/11\/streitkultur-cup-aus-tbingen-entfhrt.html\">im Vorjahr gewonnen<\/a> hatten. Als punktbester Redner des Finals wurde von der Jury Lukas Haffert ausgezeichnet.<\/div>\n<p><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\">In der Wohnheimsbar von Peter Croonenbroecks studentischer Heimst\u00e4tte wurde am Samstagabend Gl\u00fchwein und Bier getrunken, getanzt und gefeiert. Eines wurde bei der Feier schnell klar: Wie seine Teampartner bereits im Vorjahr, so wird auch Benedikt Nufer als Streitkultur-Cup-Sieger dem gastgebenden Verein als F\u00f6rdermitglied beitreten. Somit bleibt der SK-Cup in Streitkultur-Hand.<\/p>\n<p>Am Sonntagmorgen stand das Halbfinale der Baden-W\u00fcrttembergischen Meisterschaft an. Einige, die bis in den Sonnenaufgang hinein gefeiert hatten, schafften es nicht rechtzeitig zum Halbfinale, so dass zwar alle Rednerinnen und Redner anwesend waren aber akuter Jurorennotstand herrschte. So griffen die Chefjuroren daf\u00fcr kurzerhand auf den Rednerpool zu.<\/div>\n<p><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\">In die Halbfinals der Baden-W\u00fcrttembergischen Meisterschaft hatten nach den drei Vorrunden am Vortag zwei Teams des <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(51, 51, 255);\">Debating Club Heidelberg<\/span> ein Team des<span style=\"font-weight: bold; color: rgb(51, 51, 255);\"> Debattierclub Stuttgart<\/span> und das Team des <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(51, 51, 255);\">Debattierclub Karlsruhe<\/span> gebreakt. Tragisch: Die Heidelberger Teams traten im Halbfinale gegeneinander an. Zum Thema &#8220;Soll die elektronische Fu\u00dffessel eingef\u00fchrt werden?&#8221; debattierten der Vorjahres-BaW\u00fc-Vizemeister und S\u00fcddeutscher Vizemeister 2008 <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);\">Jan L\u00fcken<\/span>, die S\u00fcddeutsche Meisterin 2007 <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);\">Louisa Meisel<\/span> und Marcus Ewald, Deutscher Meister 2008 f\u00fcr Klartext Halle und seit kurzem aktives Mitglied des DCJG Mainz, auf der Regierungsbank gegen die drei Heidelberger Nachwuchstalente <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);\">Jennifer Holm<\/span>, <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);\">Olena Ottinger<\/span> und <span style=\"color: rgb(0, 0, 0);\">Nicolas S\u00f6lter<\/span>. Durchsetzen konnte sich das &#8220;Alte-Hasen-Team&#8221; auf der Regierungsseite, das somit in das Finale einzog. Freie Redner waren in diesem Halbfinale <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);\">Sarah John<\/span>, <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);\">Pauline Leopold<\/span> und <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);\">Felix Sch\u00f6nherr<\/span> (alle Streitkultur). Als beste Rednerin im Raum, die nicht im Team breakte, zog Sarah John ins Finale ein, Pauline Leopold breakte \u00fcber das Tab als Freie ins Finale.<\/div>\n<p><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\">Im zweiten Halbfinale traten die Stuttgarter <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);\">Michael Saliba<\/span>,<span style=\"font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);\"> Igor Gilitschenski <\/span>und <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);\">Kathrin Reinhold<\/span> an gegen die Karlsruher <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);\">Michael Pru\u00df<\/span> und <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);\">Johannes King<\/span>, die gemeinsam mit der von der Streitkultur gestellten <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);\">Sarah Werth<\/span> antraten. Stuttgart gewann das Halbfinale und stand somit im Finale den Heidelbergern gegen\u00fcber. Als Freie Redner waren in diesem Halbfinale Karsten St\u00f6lzgen, Nils Haneklaus (DC Stuttgart) und <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);\">Lorena von Gordon<\/span> (Streitkultur). Lorena zog als punktbeste Rednerin, die nicht im Team breakte, als Freie Rednerin ins Finale ein.<\/div>\n<p><\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\">Das Finalthema war &#8220;Sollen EU-Mitgliedsstaaten verpflichtet sein, andere Mitgliedsstaaten bei Wirtschaftskrisen zu unterst\u00fctzen?&#8221; Das Team aus Heidelberg argumentierte in der Regierung f\u00fcr einen Europ\u00e4ischen W\u00e4hrungsfonds (EWF) der als eine Art &#8220;Krankenversicherung&#8221; von allen EU-L\u00e4ndern finanziert und aus dem im Ernstfall nach strengen Vorgaben Hilfe gew\u00e4hrt wird. Damit sollte sichergestellt werden, dass ein einziger kranker Teil des Organismus EU nicht auf den ganzen K\u00f6rper \u00fcbergreift. Die Stuttgarter beklagten eine Zwei-Klassen-Hilfe mit einem armen IWF und einem elit\u00e4ren EWF und betonten, dass gerade von notorisch kriselnden EU-L\u00e4ndern nun gar keine fiskale Disziplin mehr erwartet werden k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Das Finale wurde von Peter Croonenbroeck, Sarah Kempf, Andreas Neiser und Markus Herrmann juriert und von <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);\">Andreas Lazar <\/span>pr\u00e4sidiert. Die Jury k\u00fcrte das Team des Debating Club Heidelberg zum Baden-W\u00fcrttembergischen Meister 2009! Als punktbester Redner des Finals wurde von der Jury Jan L\u00fcken ausgezeichnet. Publikumsliebling wurde der Stuttgarter Igor Gilitschenski.<\/p>\n<p>Stuttgarts Clubpr\u00e4sident Michael Saliba ist zufrieden: &#8220;Marcus und Jan sind ja auch Stuttgarter&#8221;, erkl\u00e4rte er gegen\u00fcber der Achten Minute. Jan und Marcus, die f\u00fcr Heidelberg starteten, verbrachten n\u00e4mlich in diesem Sommer einige Monate in Stuttgart, wo sie Praktika absolvierten &#8211; dort hatten sie sich selbstredend dem Stuttgarter Club angeschlossen. Der Heidelberger Vorstand verk\u00fcndete derweil bereits \u00fcber den Clubverteiler: Marcus Ewald wird nun auch F\u00f6rdermitglied des DCH!<\/p>\n<p>Der DCH ist nach 2003 und 2006 zum dritten Mal Baden-W\u00fcrttembergischer Meister im Hochschuldebattieren und f\u00fchrt &#8211; wie der Heidelberger Altmeister <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);\">Daniel Sommer<\/span> flugs ausrechnete &#8211; die inoffizielle BaW\u00fc-Bestenliste wieder an.<\/div>\n<p>Die inoffizelle Ewige BaW\u00fc-Bestenliste <a href=\"http:\/\/achteminute.blogspot.com\/2009\/12\/ewigen-bestenliste-des-vdch-gottingen.html\">nach den Regeln der VDCH-Bestenliste<\/a>:<\/p>\n<p>#1: Debating Club Heidelberg (10 Punkte)<br \/>#2: Streitkultur T\u00fcbingen (9)<br \/>#3: Debattierclub Freiburg (4)<br \/>#4: Debattierclub M\u00fcnchen (3)<br \/>#5: Debattierclub Stuttgart (2)<br \/>#6: Debatte Karlsruhe und Verbalattacke S\u00fcd Konstanz (beide 1)<\/p>\n<p>Auf der Internetseite des Debattierklub Wien (DKW) ist bereits ein <a href=\"http:\/\/www.debattierklubwien.at\/#SKCup\">Artikel \u00fcber den Streitkultur-Cup online<\/a>. F\u00fcr den DKW traten die beiden Turnierneulinge <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);\">Tobias Gmeiner <\/span>und <span style=\"font-weight: bold; color: rgb(204, 51, 204);\">Christoph J\u00e4ger<\/span> als Redner an. Florian Prischl schreibt:<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<blockquote><p>&#8220;Wichtiger als schn\u00f6de Punkte ist f\u00fcr die beiden [Wiener Redner] die immense Erfahrung, die sie sammeln konnten. Tobi: &#8216;Es waren viele helle K\u00f6pfe da! Ich konnte mir einiges abschauen und selbst gleich anwenden. Das Turnier hat mich inspiriert!&#8217; [&#8230;] In der dritten Runde traten sie gegen den sp\u00e4teren Turniersieger &#8216;Die Motten und das Licht&#8217; (Bonn\/Hamburg) zum Thema &#8216;Brauchen wir Nummernschilder f\u00fcr Polizisten?&#8217; an und konnten auch gegen dieses Spitzenteam sehr gut bestehen. Christoph sagte dazu: &#8216;Die Art und Weise, wie die Spitzenredner ihre Reden strukturieren, war auf einem unglaublich hohen Niveau. Wenn Politiker auf dem Niveau der Finalredner sprechen und debattieren w\u00fcrden, w\u00fcrde die allgemeine Politikverdrossenheit schlagartig sinken.&#8217; Was sie aus dem Turnier mitnehmen k\u00f6nnen, war f\u00fcr Tobi und Christoph besonders die &#8216;sehr zug\u00e4ngliche und gut umsetzbare Kritik aus dem Feedback.'&#8221;<\/p><\/blockquote>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: left;\">\n<p>Der Vorstand des DCH schreibt \u00fcber den DCH-Verteiler:<\/p>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<blockquote><p>&#8220;Die Debattier-Saison 2009\/2010 hat kaum begonnen, und schon d\u00fcrfen wir uns freuen, Euch \u00fcber den ersten gro\u00dfen Erfolg zu berichten: Wir sind Baden-W\u00fcrttembergischer Meister im Hochschuldebattieren 2009!  Obendrein wurde Clubredner Jan L\u00fcken Bester Einzelredner des Finals. Schlie\u00dflich ging auch der Preis f\u00fcr den Besten Nachwuchsredner des Turniers nach Heidelberg an Vereinsmitglied Nicolas S\u00f6lter. [&#8230;] Mit diesem Erfolg setzt sich der Debating Club Heidelberg auch wieder an die Spitze der Ewigen Bestenliste der BaW\u00fc. In diesem Ranking der st\u00e4rksten Clubs aus Deutschlands st\u00e4rkster Debattierregion steht der DCH nun auf Platz 1, mit knappem Vorsprung vor unseren Freunden von der Streitkultur T\u00fcbingen, die mal wieder ein gro\u00dfartiges Turnier organisiert haben. [&#8230;] Neben der Ehre des Siegers bringt dieser Erfolg aber auch eine Verpflichtung mit sich. Traditionsgem\u00e4\u00df muss der Gewinner die n\u00e4chste BaW\u00fc ausrichten. Freut Euch also schon jetzt auf die Baden-W\u00fcrttembergische Meisterschaft 2010 im Herbst n\u00e4chsten Jahres, hier bei uns in Heidelberg. [&#8230;] So k\u00f6nnen wir nach zahlreichen Halbfinal- und Finalteilnahmen das Jahr 2009 mit einem gro\u00dfen Titel abschlie\u00dfen und d\u00fcrfen alle auf ein ebenso tolles Jahr 2010 hoffen.&#8221;<\/p><\/blockquote>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Turnier, zwei renommierte Titel: Am Wochenende um den dritten Advent wurden in T\u00fcbingen der Streitkultur-Cup und die Baden-W\u00fcrttembergische Meisterschaft ausgetragen. Am Samstagabend jubelten &#8220;Die Motten und das Licht&#8221;: Nach drei Vorrunden und direktem Break ins Finale besiegte das Team &#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1349,43,46,49],"tags":[],"class_list":["post-1481","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-presseschau","category-themen","category-turniere","category-vdch"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.achteminute.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1481","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.achteminute.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.achteminute.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.achteminute.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.achteminute.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1481"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.achteminute.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1481\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.achteminute.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1481"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.achteminute.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1481"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.achteminute.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1481"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}