„Große Reden in kleinen Zoom Räumen“ – Eine Einführung in das Online OPD

Datum: 28. Oktober 2020
Redakteur:
Kategorie: Jurieren, Mittwochs-Feature

In diesem Mittwochsfeature erklärt die OPD Regelkommission wie man „große Reden in kleinen Zoom Räumen“ halten und bewerten kann. Eine Zusammenfassung über die Änderungen findet sich am Ende des Artikels.

Das Problem

Die steigenden Corona-Infektionszahlen lassen es auf absehbare Zeit schwierig bis unmöglich erscheinen, OPD-Debatten in Präsenz auszurichten.
Gleichzeitig steht eine Ersti-Phase und eine OPD-Saison an– für Vorstände und Orgas stellt sich so die drängende Frage, ob und wie man das Format in die Online-Sphäre transferieren könnte.

Die grundsätzliche Antwort

Online Debattieren © Sven Jentzsch

OPD bewertet keine Handlungen, sondern Wirkungen. Bedeutet: Es gibt keine „Checkliste“ pauschal guter oder schlechter Handlungen (z.B. Hände in den Hosentaschen = schlecht, laute Stimme = gut), sondern es stellt sich immer die Frage: Wie hat die Handlung in der spezifischen Situation gewirkt– also bei dieser Rednerin, zu diesem Debattenthema, diesem Zeitpunkt, in diesem Debattenraum, diesem Kontext, bei diesem (politisch neutralem) Juror usw.?

FAZIT: So gesehen stellt eine Online-Debatte ebenfalls eine spezifische Situation bzw. ein spezifisches Setting dar. Wir erkennen an, dass dieses Setting (a) ungewohnt und (b) besonders herausfordernd ist. Wir glauben aber: Es ist meisterbar und die (OPD-)Kunst besteht gerade darin, in diesem Setting situationsangemessene Reden zu halten.

Die Kategorien

Wie oben festgestellt, können wir als Regelkommission nicht sagen, welche Handlungen online richtig oder falsch ist. Was wir höchstens sagen können: Wie ändern sich wohl die Wahrnehmungen in den einzelnen Kategorien durch das Online-Setting? (voraussichtlich ändert sich alles ein bisschen, aber grob betrachtet):

  • Sprachkraft: [Keine Änderung der Sprache (Wortwahl, Stilebene usw.)] Die Stimme wird durch die Technik etwas verzerrt (siehe Abschnitt: Technik), aber bleibt in ihren wesentlichen Qualitäten (Pausensetzung, Tempo, Höhe, Volumen/Lautstärke, Artikulation, Intonation) erhalten und somit bewertbar.
  • Auftreten: Hier gibt es zwei Faustregeln:
    1. Wenn einzelne Teile der Körpersprache wegfallen, fallen die anderen wahrscheinlich proportional stärker ins Gewicht. Das gilt in einer Finalrede, wo man den Stand (hinter dem Pult) und die Mimik (wegen der Entfernung) kaum beurteilen kann und dadurch die Gestik mehr den Ausschlag gibt. Das gilt ebenfalls für Online-Reden, wo ich Personen womöglich nur zur Hüfte aufwärts oder gar nur ihr Gesicht sehe.
    2. Gleichzeitig stellt sich für Jurierende die Frage: Vermisse ich in dem Setting etwas? Wirkt die Positionierung der Redenden natürlich? Genauso, wie ich mich auch bei Präsenz-Reden fragen muss, wohin im Raum ich mich stelle. Wenn jemand mit der Webcam nur seine Augenpartie filmt, werde ich als Juror wahrscheinlich nicht ausschließlich diese Augen bewerten, sondern negativ bekunden, dass ich die restliche Körpersprache nicht sehen konnte. Einzelne Jurierende werden zufrieden sein, wenn sie nur das Gesicht eines Redners sehen, anderen werden dabei die Gestik vermissen. Es ist anzunehmen, dass infolgedessen die Wahrnehmung der Auftreten- Kategorie stärker differiert– gleichzeitig haben wir uns aber durch Zoom-Meetings an viele „natürliche“ Positionierungen gewöhnt.
  • Kontaktfähigkeit: [Keine Änderung der inhaltlichen Kontaktfähigkeit (Anbindung an
    Debatte, Umgang mit Zwischenfragen)]
    Emotionale Kontaktfähigkeit wirkt erst einmal schwieriger als in einer Präsenz-Rede, wo ich einzelne Personen direkt Auge in Auge adressieren kann. Womöglich schauen mehr Menschen nicht direkt in ihre Webcam. Wir glauben aber, dass genug Strategien verbleiben, Kontaktfähigkeit herzustellen (direkte Ansprache, Einbindung der Lebensrealität usw.)
  • Sachverstand: [Keine Änderung]
  • Urteilskraft: [Keine Änderung]
  • Strategie: [Keine Änderung]
  • Interaktion:
    • [Zwischenreden ändern sich nicht]
    • Zwischenfragen würden wir sowohl über den Chat als auch mit gehobener Hand ankündigen. Wahrscheinlich „stehlen“ Zwischenfragen minimal mehr Zeit (Mikro anund ausschalten), aber wir halten dieses Problem nicht für signifikant, außerdem betrifft es alle Redenden ähnlich stark.
    • Bezüglich Zwischenrufen haben wir uns nach langer Diskussion entschlossen, sie online nicht zu werten (auch wenn man sie gerne in den Chat schreiben darf)– und stattdessen die Zwischenfrage-Note zu übertragen. Der Grund: Verbale Zwischenrufe sind online aufgrund von Mikro-Konflikten viel störender. Im Chat wiederum kann man Zwischenrufe anders als in Präsenz beliebig oft anwenden, ohne zu stören. Das macht es enorm schwer, vernünftig mit ihnen zu interagieren.
  • Überzeugungskraft: [Keine Änderung]
  • Schließlich noch die Gewichtung der Kategorien: Fallen Argumente online mehr ins Gewicht? Wir sind mehrheitlich zu dem Schluss gekommen: Nein. Wahrscheinlich werde ich auch online die redende Person auf meinem Bildschirm beobachten– und mich davon beeinflussen lassen. Außerdem nimmt das OPD-Format mit der Gewichtung der Kategorien eine wohl-austarierte Idealisierung vor– in der Nicht-Debattier-Realität spielt das Inhaltliche womöglich (leider) eine weit untergeordnete Rolle.

Beispiel: Eine solche hohe Gestik fände man vielleicht in einer Präsenz-Rede merkwürdig, aber hier ganz in Ordnung, weil in den Bildausschnitt passend. – © Sven Jentzsch

Die Technik

  • Wie fließen äußere Faktoren (Mikrofon, Webcam, Raum) in die Bewertung ein?
    Zunächst einmal ist klar: Technik gibt keine direkten Zusatzpunkte. Also keine Boni für süße Katzen oder das intellektuelle Bücherregal im Hintergrund. Das alles hat zwar genauso wie „Aussehen“ oder „politische Voreinstellung“ eine rhetorische Wirkung, diese ist aber in OPD nicht in der Bewertung erwünscht. Gleichzeitig erkennen wir an, dass viele Technik-Faktoren die Wahrnehmung der linken Kategorien legitim beeinflussen können. Eine Person redet im Schatten? Dann kann ich ihr Auftreten wahrscheinlich nicht stark positiv wahrnehmen. Ein Mikro lässt die Stimme undeutlich erscheinen? Dann wirkt die Stimme so auf mich, als ob sie tatsächlich undeutlich wäre.
    Wir erkennen an, dass das unterschiedlich gute Voraussetzungen bedeutet. Wir glauben aber: Erstens sind eine vernünftige Webcam und ein vernünftiges Mikrofon heutzutage nicht mehr unerschwinglich– zumindest ist die ökonomische Schere nicht höher als bei Präsenz-Turnieren, die mit Anreise schnell einen dreistelligen Betrag kosten. Auch eine vernünftige Positionierung von Lichtquellen etc. ist kein Hexenwerk. Und zudem gibt es keine Möglichkeit, diesen Einfluss auszublenden– ich kann schwer prognostizierende Ausgleichs-Boni für Menschen mit schlechtem Kamerabild geben.
  • Welche Software soll man nutzen?
    Das ist natürlich nicht unsere Aufgabe als Regelkommission, euch hier etwas vorzuschreiben. Wir würden euch nur raten, eine Software mit HD-Übertragungsqualität zu wählen, damit sich die visuellen und auditiven Aspekte der Rede gut bewerten lassen.
  • Wie soll man mit Verbindungsabbrüchen umgehen?
    Das ist ebenfalls eine Frage der Orga/Chefjurierenden. Wir würden aber folgendes Prozedere vorschlagen:

    • Wer vor der Debatte weiß, dass das Internet schlecht wird, kann sich selbstredend durch Springer vertreten lassen. Wie immer gilt dabei nur: Wechsel der Team-Zusammensetzung sperrt dieses Team vom Break.
    • Jede Rednerin bzw. jeder Redner erhält ein Zeitkontingent von einer Minute, um sich wieder zu verbinden, ohne dass das auf die Zeitnahme der Rede angerechnet würde.
    • Ist diese eine Minute verbraucht, wird die Redezeit normal gestoppt. Wer man sich danach wieder verbindet, kann man weiter die Rede halten– nur halt mit entsprechend weniger Zeit.
    • Fällt eine Rede aufgrund von Verbindungsproblemen aus, kriegt sie auch keine Punkte. Ironman-Regelungen sähen wir hier tendenziell kritisch, weil sie einen taktischen Einsatz von angeblichen „Disconnects“ erlauben würden.
    • Die Folgerede beginnt frühesten nach sechs Minuten der der ausgefallenen Rede. So
      wird niemand dadurch überrumpelt, dass sein/ihr Einsatz aufgrund einer ausgefallenen
      Rede spontan vorgezogen wird.

ZUSAMMENFASSUNG

Die wichtigsten Anmerkungen zu OPD-online:

  • Maßstab an alle Reden sollte wie üblich sein: Wie ist ihre Wirkung in dem spezifischen (Online-)Setting?
  • Im Auftreten sollte man zunächst das bewerten, was man beobachten kann. Gleichzeitig sollte man sich fragen, ob man – gemessen am Online-Setting — Mittel der Körpersprache durch die Positionierung der Redenden vermisst.
  • Zwischenrufe darf man im Chat stellen, sie werden aber nicht bewertet. Stattdessen werden die Zwischenfrage-Punkte übertragen. Zwischenfragen werden im Chat gestellt und per Handzeichen angekündigt.
  • Technik gibt keine Punkte, sie kann aber die Wahrnehmung der linken Kategorien beeinflussen.
  • Für Disconnects gibt es ein einminütiges Zeitkontingent. Ansonsten wird die Redezeit normal gestoppt.

OPD Regelkommission/cal./jm.

Die OPD Regelkommission besteht aktuell aus Jan Ehlert, Sven Jentzsch, Joschka Braun,  Anton Leicht und Christopher Gack. Sie verwaltet das OPD-Regelwerk und wird jährlich auf der Mitgliederversammlung der Streitkultur e.V. gewählt, wobei Bewerbungen auch für externe Debattierende möglich sind.

Das Mittwochs-Feature: Jeden Mittwoch ab 10.00 Uhr stellt das Mittwochs-Feature eine Idee, Debatte, Buch oder Person in den Mittelpunkt. Wenn du selbst eine Debatte anstoßen möchtest, melde dich mit deinem Themen-Vorschlag per Mail an team [at] achteminute [dot] de.

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9 Kommentare zu “„Große Reden in kleinen Zoom Räumen“ – Eine Einführung in das Online OPD”

  1. Witthaut (DCJG) sagt:

    Liebe Kommission,

    vielen Dank für die gute Arbeit! Ich möchte euren „Technik“-Punkt unterstützen: Es gehört zu rhetorischen Übung, sich mit den Gegebenheiten eines Raums auseinanderzusetzen. Entsprechend muss man sich an Pulte, Tische, Raumgestaltung, Lautstärke, Ausrichtung der Zuhörenden, etc. anpassen. Oftmals sehr spontan. Warum dann nicht auch im digitalen Raum. Es gehört dazu, seine eigene Wirkung in einem Raum und seinen Sichtbereich zu reflektieren 🙂

    Dass ich der Meinung bin, es geht immer um Wirkung und nicht um rhetorische Regeln, ist kein Geheimnis und wurde hier auch schon veröffentlicht. Entsprechend unterstütze ich asudrücklich, was ihr so schreibt!

  2. Lennart Lokstein sagt:

    Finde ich alles sehr gut und sinnvoll.

  3. René G. (Rederei Heidelberg) sagt:

    Eigentlich eine witzige Vorstellung, dass das „Auftreten und Reden im digitalen Raum“ genauso relevant werden könnten, und natürlich auch geübt werden müssen, wie das „Auftreten und Reden im physischen Raum“.

  4. Sven (Hannover/ex-BDU/ex-Stgt) sagt:

    Habt ihr eigentlich schon Ideen, wie man Redner*innen ohne Kamera in eine OPD Debatte am besten einbindet? Insbesondere bzgl linke Kategorien. Bei BP war die fehlende Kamera ja nie ein Problem.

    1. Anton (OPD-Regelkommission) sagt:

      Hi Sven,

      ich denke, davon ist vor Allem bis nur das Auftreten betroffen – die von uns vorgeschlagene Übersetzung geht davon aus, dass den Rednerinnen und Rednern eine Kamera zur Verfügung steht, weil wir glauben, dass das ein realistisches Setting ist, bei dem vergleichsweise wenig des Formats verloren geht. Einer kameralosen Situation kann man aber sicher mit „Hausregeln“ beikommen – ich könnte mir zum Beispiel vorstellen, dass man sich auf einem Clubabend entscheidet, einfach 8 Punkte für das Auftreten einer Person, deren Auftreten nicht sichtbar ist, einzutragen. Alternativ (und das ist debattiertheoretisch ein gutes Stück kontroverser) ist es vermutlich auch denkbar, entweder den Durchschnitt aller anderen Kategorien oder spezifisch die Sprachkraft-Kategorie als Auftreten-Punkte einzutragen (ersteres übergewichtet die rechten Kategorien, letzteres Sprachkraft).

      Die Lösung mit den 8 Punkten ist vermutlich auch die, die ich Turnieren raten würde (das ist keine offizielle RK-Position!) – gerade weil ich davon ausgehen würde, dass die Auftreten-Kategorie auf Online-Turnieren ohnehin generell sehr viel enger um die 8 herum bewertet werden wird als in Präsenz. Die Frage danach, wie gut das für das Format ist, ist eine andere, die sicher in unserer Sitzung dazu nicht das letzte Mal kontrovers diskutiert wurde – aber ich glaube, so ist es für den Moment die beste Lösung für eine ungünstige Situation. Ich gehe aber davon aus, dass diese „Sonderregelungen“ auf Basis der Erfahrungen aus Online-OPD-Abenden und -Turnieren auch noch weiter angepasst werden werden – der Artikel hier ist auf jeden Fall eher ein Ausgangspunkt als ein finales Urteil!

  5. Patrick Held sagt:

    Vielen Dank für diese Einschätzung. Sie ist sehr hilfreich.

    Als Master der Medienwissenschaften würde ich gerne bei dem Technikpart in einem Punkt widersprechen. Technik ist nicht neutral. Sie ist ein eigenständiger Kontext der Mediation über Sprache und Gestik hinaus.

    Der richtige Kamerawinkel, das richtige Licht, gute Tonqualität sind nicht umsonst eigene Berufe in den Bereichen Film, Theater oder Radio und sie zu meistern ist „ein Kunst für sich“.

    Wenn es bei OPD wirklich primär um die Wirkung geht, wäre es sinnvoll die „digitale Mediation“ in eine eigene Punkte-Kategorie zu gießen (auch wenn die Verführung zur Gewohnheit sicher stark ist). Doch nach der Remediations-Theorie von Bolter und Grusin (vgl. Remediation, Understanding New Media, MIT Press 1998), können Medien nicht neutral in ihrer Wirkung sein. Sie sind immer ein verzweifelter und aussichtsloser Versuch die Wirklichkeit zu imitieren. Doch mache können dies besser als andere und das hat Gründe.

    Daher probieren wir im „Digitalen Debattierclub Bayreuth“ OPD auf die Notwendigkeiten der digitalen Mediation anzupassen und auch zu bewerten „Erreichst Du mich durch den Bildschirm?“

    Eine Regel, die in Bildmedien auch gilt ist: „Bist Du noch so fleißig, wir senden nur eins-dreißig.“ Wir haben daher die Redezeiten der Hauptredner*innen auf 5 Min reduziert. 7 Min. sind leider zu lang.

    Ein Vorteil ist das digitale Jurieren: Wenn alle Jurierenden im gleichen Google Docs sind, können die Gesamtpunkte in Echtzeit zusammengerechnet werden. Das spart Zeit.

    Ebenfalls toll ist, dass jetzt ortsungebunden Erstis und Alumni gemeinsam debattieren können. So ist einen längere Beziehung und ein Wissenstransfer in Clubs möglich.

    Es ist ein Experiment und Experimente dürfen scheitern, aber falls es Euch interessiert seid ihr herzlich eingeladen jeden Montag ab 18:30 mal reinzuschauen und mitzumache. Mehr auf FB „Digitaler Debattierclub Bayreuth“: https://www.facebook.com/groups/812293025979432

    Montags, ab 18:30 Zoom: https://us02web.zoom.us/j/88581162011?pwd=VHEvc0k1Zkc0emk1UXZ4YXZXaG8yQT09

    Herzliche Grüße, Patrick Held

    1. Anton (OPD-Regelkommission) sagt:

      Hi Patrick,

      zunächst einmal: Sehr cool, dass ihr euch da so viele Gedanken darüber gemacht habt! Wir haben auch darüber nachgedacht, inwiefern Technik zu bewerten ist und wie sie einfließen sollte – sicherlich hast du inhaltlich nicht Unrecht mit deiner Charakterisierung. Wir glauben allerdings, dass es dem Format und seiner kompetitiven Fairness nicht zuträglich ist, wenn Faktoren außerhalb von dem, was man grob als rednerische Qualität beschreiben könnte, in die Bewertung von Reden allzu sehr einfließen. Würde das Format als einzige Maxime haben, die tatsächliche, empirische Wirkung möglichst stark zu reflektieren, würde z.B. die Person des Redners oder der Rednerin, seine oder ihre Qualifikationen etc. auch eine sehr viel größere Rolle in der Bewertung spielen – jemand, der am Anfang seiner Rede erklärt, er habe darüber promoviert, ist vermutlich für eine „normale“ Person überzeugender als jemand, der das nicht tut – in OPD spielt aber so etwas auch keine Rolle. Deshalb unsere Einschätzung zu der Technik: Der Transfer des Formats in den Online-Raum soll möglichst unverändert die Kernkompetenzen rednerischer Fähigkeit fordern und bewerten – je mehr wir die Varianz durch finanzielle Mittel und technologische Ausstattung reduzieren können, desto besser gelingt zumindest meiner Meinung nach dieser Transfer.

    2. Anton (OPD-Regelkommission) sagt:

      Ach so, und: Mich würde sehr interessieren, was du mit „7 Min. sind leider zu lang“ meinst – beziehst du dich da auf das Online-Format oder das Format generell? Und was sind so eure Erfahrungen mit 7 Min vs 5 Min?

  6. Patrick Held (Digitaler Debattierclub Bayreuth) sagt:

    Ja, Euren Punkt kann ich nachvollziehen.

    Ich glaube es ist halt dann eine Frage, ob der sportliche oder rhetorische Aspekte beim Clubabend im Vordergrund steht.

    Sportlich gebe ich Euch recht: da sollte Technik nicht eine zu große Rolle spielen. Aber im „real Life“ ist es eben leider anders. Der beste Inhalt und analoge Fertigkeit nützt wenig, wenn man ihn nicht durch das Medium hindurch transportiert bekommt.

    Daher wollen wir eben auch die „digitale Mediation“ bewerten, üben und so besser werden. Denn vielen fehlt einfach noch jedes Gefühl und Wissen wie man besser durch ein Medium wirken kann.

    Zur Zeit: 7 min sind im analogen OPD super. (Ich liebe übrigens OPD). Nur Bildmedien wir Fernsehen verkürzen in der Regel die Konzentrationsspanne der Zuhörer. Da wirken dann 7 min sehr lang und träge. Daher der aktuelle Versuch mit 5 Minuten.

    HG Patrick

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