Rederei gewinnt das HeidelBÄMbini in Heidelberger Derby

Datum: 23. Januar 2024
Redakteur:
Kategorie: Turniere

Siegerteam des HeidelBÄMbini, v.l.n.r.: Julia Graßmück, Paul Freyth und Tim Reitze ©Leo Volkhardt

Beim HeidelBÄMbini, dem Pro-Am Turnier der Rederei, sicherte sich der Ausrichterclub auf der Regierungsbank in einem spannenden Finale selbst den Sieg vor dem Debating Club Heidelberg. Die beste Finalrede hielt Ronja Schneider aus Mainz.

Im Zuge eines liebevoll geplanten Turniers mit kreativen Raumnamen und der gewohnt leckeren Heidelberger Suppe, hatten sich zuvor das Team der Rederei bestehend aus Paul Freyth, Tim Reitze und Julia Graßmück sowie das DCH Team mit Maximilian Bohn, Helene Putsch und Till Beese für das Finale qualifiziert. Komplementiert wurde das Finale durch freie Reden von Jana Schlotmann, Bastien Chevallier und Ronja Schneider. Die Teilnehmenden debattierten über die Frage, ob das Narrativ, dass man nicht schlecht über Tote reden solle, zu bereuen sei.

Abgesehen von den beiden CAs Zoé Sandle und Sven Bake jurierten das Finale auch Vanessa Chan, Andrey Belkin und Brian Ortmann.

Für die Organisation des Turniers waren Imke Schmalfeldt und Arvid Baier verantwortlich, die außerdem den Einsatz von Daniel Hudetz hervorhoben. Getabt wurde das Turnier von Julius Steen gemeinsam mit Bjarne Roggenbuck. Imke Schmalfeldt und Tim Reitze übernahmen die Aufgabe der Equity und stellten sicher, dass sich alle Teilnehmer an diesem Wochenende wohlfühlten.

Besonders große Wertschätzung wurde bei diesem Turnier den Anfängern entgegengebracht. Neben den AMTop10, die auf dem Turnier geehrt wurden, war auch nur Anfängern der Einzelrednerbreak ins Finale möglich. Zudem konnte der Preis für die beste Finalrede ausschließlich an Anfänger vergeben werden.

Geehrt für den besten Teamnamen wurde ein Team aus Erlangen, die unter dem Namen „Nürnbär und Erschlange besuchen den Heidelbär“ angetreten waren.

Die AMTop 10 Redner*innen (Durchschnittliche Punktzahl):

  1. Helene Putsch (⌀ 48.22)
  2. Jana Schlotmann (⌀ 47.81)
  3. Bastien Chevallier (⌀ 47.78)
  4. Julia Graßmück (⌀ 47.36)
  5. Ronja Schneider (⌀ 46.89)
  6. Viola Kraut (⌀ 45.92)
  7. Franz Lienemann (⌀ 45.78)
  8. Oskar Brausewetter (⌀ 45.67)
  9. Josephine Bauer (⌀ 45.64)
  10. Amelie Liedtke Dioso (⌀ 44.58)

Die Top 10 Redner*innen (Durchschnittliche Punktzahl):

  1. Lennart Lokstein (⌀ 57.78)
  2. Anne Uder (⌀ 56.00)
  3. Till Beese (⌀ 55.44)
  4. Robert Wiebalck (⌀ 54.00)
  5. Ulf Dahlmann (⌀ 53.56)
  6. Jan-Gunther Gosselke (⌀ 53.00)
  7. Tim Reitze (⌀ 52.92)
  8. Marcell Resch (⌀ 51.28)
  9. Simon Lucas (⌀ 49.61)
  10. Helene Putsch (⌀ 48.22)

Die Themen des Turniers im Überblick:

Runde 1: Infotext: Künstliche allgemeine Intelligenz (Artificial General Intelligence – AGI) bezieht sich auf eine hypothetische Form von künstlicher Intelligenz, die die Fähigkeit besitzt, eine breite Palette von kognitiven Aufgaben zu lösen, die normalerweise menschliche Intelligenz erfordern. Anders als spezialisierte KI-Systeme, die auf bestimmte Aufgaben beschränkt sind, soll AGI in der Lage sein, sich flexibel an verschiedene Kontexte anzupassen und komplexe Probleme zu verstehen und zu lösen. Es repräsentiert eine Form der KI, die auf einem umfassenden Verständnis von Wissen, Lernen und Anpassungsfähigkeit basiert.

Ist die Entwicklung von AGI zu begrüßen?

Runde 2: Infotext: Die neurowissenschaftliche Forschung nutzt unter anderem diverse Bildgebungsverfahren, um Aspekte wie Hirnregionenvolumen, Aktivität, Konnektivität und Neurotransmitter im Gehirn zu analysieren. Diese Daten ermöglichen den Vergleich von Gruppen, das Identifizieren von Assoziationen zwischen Eigenschaften und Hirnmerkmalen sowie die Untersuchung von Veränderungen bei bestimmten Störungen. Die Zusammenhänge und Kausalrichtungen zwischen diesen Indikatoren und psychologischen Variablen wie Emotion, Kognition, und Verhalten sind nicht komplett geklärt. Auch bei gesicherten Erkenntnissen sind Unterschiede zwischen Gruppen selten absolut deterministisch und können von verschiedenen Faktoren beeinflusst werden.

In forensischen Kontexten werden neurowissenschaftliche Erkenntnisse genutzt, um Diagnosen zu stützen, die Zurechnungsfähigkeit zu hinterfragen und strafmildernde Umstände bei Erkrankungen wie Psychopathie, Persönlichkeitsstörungen, Abhängigkeiten oder Schizophrenie zu berücksichtigen. Neurowissenschaftliche Befunde können auch Therapieentscheidungen beeinflussen, die Entwicklung einer Störung messen, Rückfallrisiken vorhersagen oder Personen mit hohem Rückfallrisiko identifizieren. Obwohl die genaue Quote inhaftierter Menschen mit psychischen Störungen in Deutschland nicht erfasst wird, beläuft sie sich international auf 40-65%, wobei forensische Psychiatrien ausgenommen sind.

Ist die verbreitete Einsetzung neurowissenschaftlicher Forschungsergebnisse in forensischen Kontexten zu begrüßen?

Runde 3: Infotext: In Singapur und Malaysia gibt es sogenannte gebundene Stipendien, die es besonders vielversprechenden Schüler:innen gegen Auflagen erlauben, an Eliteuniversitäten im Ausland zu studieren. Teil dieser staatlich geförderten Stipendien sind beispielsweise Studiengebühren, Lebensunterhaltungskosten, und manchmal auch ideelle Förderung. Die Auflagen beinhalten eine Verpflichtung, nach Beendigung des Studiums für einen bestimmten Zeitraum (3, 5, 10 Jahre) für den Staat zu arbeiten. Stipendien können generell an den Staat, aber manchmal auch an spezifische Ministerien oder Abteilungen gebunden sein. Es ist möglich, die Verpflichtung nicht zu erfüllen, allerdings müssen die Kosten für die Ausbildung meist mit einer hohen Prämie zurückgezahlt werden.

Du bist ein:e Schüler:in in Singapur oder Malaysia und stehst kurz vor dem Abschluss der Schule. Dir wird ein gebundenes Stipendium angeboten. Solltest du es annehmen?

Finale: Ist das Narrativ, dass man nicht schlecht über Tote reden sollte, zu bereuen?

ah.

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