WUDC: Die ersten drei Vorrunden in Antalya / Pre-Council / Stimmen der Anderen

Datum: 29. Dezember 2009
Redakteur:
Kategorie: Presseschau, Themen, Turniere
Heute standen bei der 30. World Universities Debating Championship im türkischen Antalya die ersten drei Vorrunden an.

Die Themen der ersten drei Runden waren:

1. Vorrunde: This House would ban labour unions.
2. Vorrunde: This House believes developing nations should pay for the full tuition of female university students.
3. Vorrunde: This House would financially incentivize both inter-faith and inter-ethnic marriages.In jeder Vorrunde können die Teams maximal drei Siegpunkte sammeln, außerdem gibt es auch Einzelrednerpunkte, die als Zweitkriterium breakentscheidend sind. In jedem Raum werden vier Teamrangplätze vergeben, das Siegerteam erhält drei, das zweitplatzierte Team zwei, das vorletzte Team einen und das letzte Team keinen Siegpunkt. Debattierer aus Cambridge zitieren Mutmaßungen, denen zufolge ein Team mindestens 18 Siegpunkte und viele Rednerpunkte haben müsse, um eine Chance zu haben, in die Finalrunden einzuziehen. Gebreakt wird in den drei Kategorien „Main Break“ – hier bestehen im Regelfall nur Muttersprachler -, „ESL“ (English as a Secound Language) und „EFL“ (English as a Foreign Language).

Gestern traf sich bereits das WUDC-Council (auf der Internetseite der Koc World kann die Constitution of World Universities Debating Council nachgelesen werden). Der ehemalige VDCH-Präsident Daniel Grotzky vertritt Deutschland beim Council, Viola Lutz vom DC St. Gallen vertritt die Schweiz und Sabine Rainalter vom DC Innsbruck (die als Jurorin ein Team des DK Wien begleitet) vertritt Österreich. Daniel Grotzky berichtet: „Wir hatten gestern Pre-Council ohne große Inhalte. In der EUDC-Sitzung gestern wurden auch keine Entscheide gefällt, es ging hauptsächlich um das Anmeldesystem für Amsterdam. [Dort wird im Sommer die Europameisterschaft 2010 ausgetragen.] Es gibt auch einen Entwurf für eine neue ESL-EFL-Einteilung die meines Erachtens für die deutschen Redner aber wenig Neuerungen bringt und vor allem versucht, den Interview-Prozess (hier bei Worlds über 200 Interviews zum Status) zu minimieren.“

Übrigens: Mark Eastham von der Londoner SOAS Debating Society hat einen Blog mit dem klangvollen Namen Hope to break gestartet und berichtet dort über die SOAS-Ergebnisse auf den Worlds und Mathias Hamann vom Debattierclub Wortgefechte Potsdam wundert sich im Wortgefechte-Blog darüber, dass er keinen Debattiercoach hat.

Andreas C. Lazar vom Debattierclub Stuttgart berichtet im DCS-Blog vom frühen Zubettgehen und der Spracheinstufung. Andreas schreibt: „Dieses Jahr gibt es über 150 ESL- und EFL-Teams, doppelt so viele wie auf der letzten Weltmeisterschaft in Cork. Darum hielten wir [am Montag] nach dem reichhaltigen Frühstück, dem ebenso reichhaltigen Mittagessen, einem gnädigerweise kurzen Eröffnungsmeeting und einem Nickerchen bzw. einem Bad im Meer, aber vor dem Galadiner eine kleine Übungsdebatte dazu ab, ob Ehrenmorde härter bestraft werden sollen, um uns zu entrosten und [am Dienstag] fliegend zu starten.“

Heute Abend findet die „Global Village“-Party statt. Das University of Alaska Seawolf Debate Team schreibt in seinem Blog, es seien 43 Nationen auf der Weltmeisterschaft vertreten.

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