Übersicht: Beschlüsse der VDCH-Mitgliederversammlung 2012/2013

Datum: 7. September 2012
Redakteur:
Kategorie: VDCH

Am 25. und 26. August tagte die VDCH-Mitgliederversammlung in Bonn. Neben der Wahl des neuen Vorstandes sowie der Vergabe der ZEIT DEBATTEN gab es auch einige Anträge aus den Clubs und von Seiten des VDCH-Vorstandes. Die wichtigsten Beschlüsse und Änderungen sind hier zusammengestellt.

In der Satzung festgeschriebener Name der DDM

In der Saison 2011/12 fand die Deutsche Debattiermeisterschaft (DDM) erstmalig nicht in Deutschland, sondern in Wien statt. Auf dieses Novum reagierte die Mitgliederversammlung 2011 mit dem Beschluss, die Meisterschaft einmalig in „Meisterschaft im deutschsprachigen Debattieren (MDD)“ umzubenennen. Damit wollte die VDCH-Mitgliederversammlung 2011 der zunehmenden Internationalisierung des VDCH Rechnung tragen. Jedoch sollte sich die Versammlung in diesem Jahr ausführlich mit der Namensgebung beschäftigen. Und das haben die Delegierten der Clubs. Sie entschieden, der Meisterschaft dauerhaft den Namen „Deutschsprachige Debattiermeisterschaft (DDM)“ zu geben und dies in der Satzung festzuschreiben.

Änderung des Startrechts für die DDM

Anrecht auf einen Startplatz auf der DDM haben künftig nur noch Clubs, die mit mindestens einem Team auf einer der Regionalmeisterschaften angetreten sind. Unter diesen wird, wie bekannt, jedem Club ein Startplatz garantiert; die weiteren Startplätze werden auch weiterhin nach dem Abschneiden bei den Regionalmeisterschaften aufgeteilt. Die Mitgliederversammlung erhofft sich durch diesen Beschluss, die Regionalmeisterschaften strukturell zu stärken. Der VDCH möche die Regionalmeisterschaften zudem mit mehr Kapazitäten auszustatten, sodass alle Teilnahmewünsche erfüllt werden können.

Änderung des Startrechts für die Ausrichter von ZEIT DEBATTEN und Regionalmeisterschaften

Künftig dürfen auch Teams der ausrichtenden Clubs bei ZEIT DEBATTEN und den Regionalmeisterschaften antreten. Für die Ausrichter der Deutschsprachigen Debattiermeisterschaft (DDM) bleibt das Startverbot weiterhin bestehen.

Modifizierung der Vergabe der DDM-Startplätze an die Ausrichter der Regionalmeisterschaften

Aufgrund der Änderungen beim Startrechts für ausrichtende Clubs, modifizierte die Mitgliederversammlung ebenso die Vergabe der Startplätze für die Deutschsprachige Debattiermeisterschaft (DDM). Den Ausrichtern der Regionalmeisterschaften werden künftig zwei Startplätze auf der DDM garantiert. Darüber hinaus ist es ihnen möglich, weitere DDM-Startplätze durch eine erfolgreiche Teilnahme der Redner-Teams an der jeweiligen Regionalmeisterschaft zu bekommen.

Förderung des Frauenturniers und Förderung von Frauen im Debattieren

Ein kontrovers diskutiertes Thema war die beantragte finanzielle Förderung des Frauenturniers der Debattiergesellschaft Jena und die allgemeine Rolle bzw. Förderung von Frauen im Debattieren – eine Diskussion, welche in der Vergangenheit schon mehrmals und unter anderem auf der Achten Minute von DebattiererInnen und DebattantInnen aus ganz VDCH-Land geführt wurde.

Da sich viele der anwesenden Vertreter der Clubs für eine finanzielle Gleichbehandlung der Freundschafts-Turniere durch den VDCH aussprachen, zog die Debattiergesellschaft ihren Antrag zurück. Trotzdem war es der Versammlung ein Anliegen, eine Förderung der Teilnahme von Frauen im Debattieren zu stärken. Aus diesem Grund formulierte die MV eine Meinungsäußerung: „Die Mitgliederversammlung unterstützt das Anliegen, die Rolle von Frauen im deutschsprachigen Debattieren zu stärken und bejaht vor diesem Hintergrund die Ausrichtung von Frauenturnieren“, legte sich die Versammlung fest.

Für inhaltliche oder Rückfragen ist der Vorstand des VDCH via E-Mail unter vorstand [at] vdch [dot] de zu erreichen.

Text: Anna Mattes / tr

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