In eigener Sache: Wechsel in der Chefredaktion

Datum: 23. Oktober 2023
Redakteur:
Kategorie: In eigener Sache

Mit Beginn der neuen Saison stehen auch Wechsel bei der Achten Minute an.

Lennart Lokstein zieht sich aus der Chefredaktion und der Achten Minute zurück. Er war im Juli 2022 ins Team der Achten Minute zurückgekehrt, um das Magazin nach einer längeren Phase des Dornröschenschlafes wiederaufzubauen, nachdem er zuvor bereits von 2016-2018 die Achte Minute als Chefredakteur gestaltet hatte. Der Rückzug aus der Chefredaktion erfolgt aus persönlichen Gründen. Über seine Arbeit meint er: „Ich war noch einmal ins Team gegangen, weil ich wollte, dass die Achte Minute wieder Leserinnen und Leser im Debattieren regelmäßig und zuverlässig mit aktuellen Informationen und interessanten Features versorgt. Dieses Ziel haben wir meines Erachtens erreicht und gleichzeitig junge und motivierte Menschen aus einer neuen Generation für unser Redaktionsteam finden können. Deshalb kann ich das Amt des Chefredakteurs nun guten Gewissens an Hannah Bilgenroth übergeben, die sich der Achten Minute mit mehr Leidenschaft und Motivation widmet, als ich es aktuell noch könnte. Die Arbeit im Team der Achten Minute war immer etwas Besonderes für mich. Ich hatte das Privileg, mit vielen motivierten Menschen jenseits der Clubgrenzen gemeinsam für den Verband arbeiten zu dürfen. Ich wünsche allen neuen Redaktionsmitgliedern und meiner Nachfolgerin Hannah, dass auch sie viele schöne Erfahrungen in unserem Magazin machen werden.“ Jan-Gunther Gosselke wird die Chefredaktion ebenfalls verlassen.

Hannah Bilgenroth, Teil der neuen Chefredaktion der Achten Minute – Foto: Hannah Bilgenroth

Hannah Bilgenroth ist von den Herausgebern, dem Verband der Debattierclubs an Hochschulen e.V. und der Deutschen Debattiergesellschaft e.V., bereits als Nachfolgerin berufen worden. Sie ist seit knapp drei Jahren in der Szene und seit einem Jahr in der Redaktion der Achten Minute aktiv. Die ehemalige Göttingerin und Neu-Berlinerin freut sich parallel zu ihrem Umzug in die Hauptstadt mehr Verantwortung zu bekommen. „Es ist mir eine Ehre, die Szene auf diese Weise mitgestalten zu können und ich danke dem VDCH und der DDG für ihr Vertrauen“, so die 22-jährige. „Das Team ist in den letzten Monaten um einige neue und motivierte Gesichter gewachsen. Insofern bin ich zuversichtlich, dass wir die Achte Minute mindestens so weiterführen können wie bisher, wenn nicht sogar mit innovativen Ideen stärken oder weiter zum positiven entwickeln können.“ Ideen für ein ausgeweitetes Archiv, um die Debattiergeschichte zu dokumentieren oder eine Art Podcast stehen im Raum. „Zunächst wollen wir jedoch das normale Tagesgeschäft am Leben halten und den neuen Gesichtern in der Redaktion Raum geben, Erfahrungen zu sammeln“, freut sich Hannah auf die kommenden Monate. Zusammen mit Annika Hanraths bilden die beiden das neue Führungsduo des Debattierjournals.

Annika Hanraths, ebenfalls neue Chefredakteurin der Achten Minute – Foto: Annika Hanraths

Annika Hanraths ist noch vergleichsweise neu in der Szene und der Achten Minute. Das kölsche Exportprodukt in Heidelberg ist meist motiviert, immer gut gelaunt und hat auch schon einige Ideen für das Journal: „Ich glaube die Achte Minute ist als überregionales Medium essenziell für die Kommunikation und Organisation in der Szene. Insbesondere die Mittwochsfeatures bieten hier eine niedrigschwellige Möglichkeit, sich an Meinungsbildungsprozessen zu beteiligen“, sagt die 24-Jährige. „Mir ist es wichtig, die Debattierszene akkurat abzubilden. Ich möchte, dass alle Meinungen gehört werden.“ Dazu wolle sie an die hervorragende Arbeit der vorherigen Chefredaktion anschließen. „In den letzten Jahren ist viel an einer starken Präsenz der Achten Minute gearbeitet worden, etwa durch die neu erstellten WhatsApp- und Telegramm-Channel. Hier möchte ich gerne ansetzen. Ich glaube, viele der nationalen Organisationsstrukturen der Debattierszene, sei es die Achte Minute oder auch der VDCH-Vorstand, wirken speziell auf Neudebattierende, leider aber auch auf viele Ältere, weit entrückt. Wir wachsen nach Corona als Szene endlich wieder! Ich denke, das ist toll und wichtig, aber jetzt müssen wir auch den Absprung schaffen, neuen Debattierenden die Vorteile des Zusammenhalts in den Clubs zu zeigen. Außerdem müssen wir ihnen klarmachen, welchen unglaublichen Gewinn sie durch eine nationale Vernetzung haben. Nicht nur zur Begegnung mit neuen Menschen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, sondern auch zum Perspektivwechsel und zur Implementierung neuer Ideen.“

lok./hb./ah.

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2 Kommentare zu “In eigener Sache: Wechsel in der Chefredaktion”

  1. Johannes M. (Köln, ehem. Münster) sagt:

    Vielen Dank an die beiden scheidenden Chefredakteure für ihre Arbeit in den vergangenen Monaten! Und ich würde mich Lennarts Einschätzung anschließen. Es ist schön, zu sehen, dass auf der Achten Minute nach einer gewissen Durststrecke nun wieder regelmäßig zeitnah Turnierberichte und Features veröffentlicht werden. 🙂

    Viel Erfolg an die neue Chefredaktion! 🙂

  2. Robert (Freiburg) sagt:

    An dieser Stelle sei ausdrücklich ein großes Dankeschön an Lennart und JG ausgesprochen, die insbesondere im letzten Jahr, aber natürlich auch darüber hinaus viel Arbeit und Liebe in die Achte Minute investiert haben. Ihr beiden habt der Szene damit einen großen Dienst getan: Ich bezweifle stark, dass die Achte Minute ohne eure Mühen überlebt hätte.

    Gleichzeitig finde ich toll, dass sich mit Annika und Hannah zwei motivierte Debattantinnen gefunden haben, die die Chefredaktion sicher engagiert und kompetent weiterführen werden. Vielen Dank daher auch euch, dass ihr diese Ämter übernehmt!

Kommentare sind geschlossen.

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