Freiburg und Hamburg gewinnen den Reedhoven-Cup 2026
Am 27. Juni fand der Reedhoven-Cup 2026 in Bonn statt. Nach drei spannenden Vorrunden setzte sich die Regierung (Jessica Siber, Ilana Dathe, Dario Werner), ein Mixed Team aus Freiburg und Hamburg, gegen die Opposition (Arvid Baier, Lukas Grammel, Eliza Breitrück) von der Rederei durch.

Die Siegenden und der beste Finalredner des RHC 26, v.l.n.r.: Ilana Dathe, Jessica Siber, Arvid Baier, Dario Werner ©Luise Jaeger
Zusätzlich wurde das Finale zum Thema „Sollten Eltern ihre Kinder davon abhalten, künstlerische Karrieren einzuschlagen, wenn diese das wollen?“ von fraktionsfreien Reden von Josephine Matz, Patricia Böhm und Amelie Egger ergänzt. Juriert wurde das Finale von Alena Haub im Chair zusammen mit Maja Machalke und Bjarne Gustav Lassek.
Die Ehrenjury bestand aus Dr. Ursula Sauttner (Bürgermeisterin der Stadt Bonn), Prof. Dr. Martin Böse (Dekan der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät), Brigitte Klein (Stadtwerke Bonn) und Patrick Ehmann (Vertreter der Deutschen Debattiergesellschaft). Arvid Baier wurde von der Ehrenjury für das Halten der besten Rede im Finale gekürt.
Für besondere Jurierleistungen auf dem Turnier wurde Alena Haub ausgezeichnet und für die beste Nachwuchsjurierleistung Maja Machalke.
Die Chefjury bestand aus Jonathan Krapp, Ronja Schneider und Julia Rühringer in Abwesenheit. Als Tabmaster unterstützte sie Samanta Martinewski. Die Hauptorganisation dieses Turniers übernahmen Ben Vasco Schiemann, Luise Jaeger, Robin Müller und Freyja M. Bloom aus dem Debattierclub Bonn. Bei dem Turnier gab es trotz 40° C selbstgekochtes Essen und ein Pubquiz, das ein Frankfurter Team gewann.
Die Equity auf dem Turnier bestand aus Josef Hoppe und Mona Mezhoud.
Jurierendenbreak: Alena Haub, Bjarne Gustav Lassek, Jonathan Krapp, Maja Machalke, Ronja Schneider und Samanta Martinewski.
Teambreak (Gesamtpunkte nach drei Vorrunden):
1. Die Debalottchen und Debatario (Jessica Siber, Ilana Dathe, Dario Werner) – 674.33 Punkte
2. Reedhovencuperei (Arvid Baier, Lukas Grammel, Eliza Breitrück) – 672.67 Punkte
RednerInnen Top Ten (durchschnittliche Punktzahl nach Vorrunden):
1. Dario Werner– 57.11
2. Arvid Baier – 55.17
3. Jessica Siber – 54.67
4. Josephine Matz – 54.22
5. Lukas Grammel – 52.72
6. Patricia Böhm – 52.39
7. Amelie Egger – 52.33
8. Mona Mezhoud – 51.06
9. Josef Hoppe– 50.50
10. Sven Malina– 49.61
Themen des Turniers:
VR1: Factsheet: Traditionelle asiatische Kampfkünste wie Judo, Aikido und Wing Tsun vereinen die Lehre von Kampftechniken mit moralischen oder spirituellen Lehren. Die „Entzauberung“ dieser Kampfsportarten beschreibt die zunehmende Abkehr von jungen Schülern von diesen Kampfkünsten hin zu funktionaleren Kampfsportarten, nachdem Kampfkünste in MMA Wettbewerben deutlich schlechter funktionierten als von Meistern erwartet.
Ist die Entzauberung traditioneller asiatischer Kampfkünste zu begrüßen?
VR2: Schadet die Veröffentlichung von zunächst im Internet populär gewordenen Fanfictions auf dem traditionellen Buchmarkt mehr als sie nutzt?
VR 3: Factsheet: Ein „Ackermatch“ ist eine verabredete Schlägerei zwischen zwei Hooligan Gruppen, die fernab der Öffentlichkeit stattfindet. Bei diesen Schlägereien werden Ort und Anzahl der Beteiligten im Vorhinein von den Gruppen ausgemacht. Regeln für die Ackermatches (nicht auf am Boden liegende eintreten, den Kampf bei einem festgelegten Signal abbrechen, Hieb- und Stichwaffen sind generell verpönt etc.)werden als „Ehrenkodex“ zwischen den Gruppen aufrechterhalten. Die Teilnahme an einem Ackermatch ist in Deutschland aktuell strafbar.
Handeln Teilnehmer von Ackermatches moralisch falsch?
Finale: Sollten Eltern ihre Kinder davon abhalten, künstlerische Karrieren einzuschlagen, wenn diese das wollen?
lh./lj.