Jurierendenquote, Zwischenrufe und Breakberechtigung – Ein Bericht von der VDCH-MV 2026
Am 29.08.2026 fand die alljährliche Mitgliederversammlung (MV) des Verbands der Debattierclubs an Hochschulen e.V. (VDCH) statt. Ich war als Teil der Vertretung der Rederei e.V. anwesend und möchte für alle, die es am Wochenende nicht schaffen konnten, die MV zusammenfassen.
Konkret geht es um die Wahlen des Vorstands und der VDCH‑Turnierausrichter und die besprochenen Anträge. Dabei gebe ich grobe die Begründungen wieder und bespreche am Ende sonstige Themen, die bei der MV besprochen worden sind. Ich versuche, Stimmungsbilder und Diskussionen wiederzugeben. Wenn ihr da das Gefühl habt, dass Aspekte untergegangen sind, lade ich zur Ergänzung und Diskussion in der Kommentarspalte ein.
1. Wahl des neuen Vorstands, Beirats und der BPS-Regelkommission

Der VDCH-Vorstand 2026, v.l.n.r.: Jovan Miljesic, Julia Rühringer, Inga Peters, Joshua Lacy ©Lisa Hauke
Zunächst wurden die Vorstandsmitglieder und der Beirat für Internationales gewählt. Dabei wurden Julia Rühringer (Münster) als Präsidentin und Jovan Miljesic (Hannover) zum Vizepräsidenten für Veranstaltungen gewählt. Der Vizepräsident für Öffentlichkeitsarbeit ist nun Joshua Lacy (Potsdam) und Inga Peters (Potsdam) bleibt zum dritten Jahr in Folge Schatzmeisterin.
Im kommenden Jahr ist der Vorstand nicht alleine, sondern wird von einem Beirat für internationale Angelegenheiten unterstützt. Diesen übernimmt in diesem Jahr Leander Matthissen (München).
An dieser Stelle möchte ich noch den ausscheidenden Mitgliedern Victor Bervoets, der das Amt des Präsidenten zwei Jahre innehatte, Jola Schmidt und Freya Gräb für ihre tolle Arbeit danken.
Für die BPS-Regelkommission gab es im Vorfeld vier Bewerbungen von Inga Peters, Sven Bake, Paula Breyer und Leander Mathissen. Bei der MV wurden Bedenken geäußert, dass diese Personen sehr international geprägt sind und somit nicht ideal die Bedürfnisse und Wünsche der deutschsprachigen Szene wiedergeben können. Spezifisch wurde die Sorge geäußert, dass Zwischenrufe bei internationalen Debattierenden eher unbeliebt sind und sie sich somit eher für ein Opt-in-System einsetzen werden. In diesem Zuge stellte sich Josef Hoppe noch zusätzlich auf.
Generell waren sich aber alle einig, dass, um eine gute Lösung für die Zwischenrufe zu finden, die ganze Szene eingebunden werden muss und ein Stimmungsbild erzeugt werden sollte.
Am Ende wurde eine fünfköpfige Regelkommission, bestehend aus Inga, Josef, Leander, Paula und Sven, gewählt.
2. Vergabe von Campus-Debatten
Die Campus-Debatten werden in folgenden Städten zu folgenden Terminen stattfinden:
CD Wien, 21. – 22.11.2026; BP
CD Hamburg; 01/27; OPD
CD Hannover; 12.–14.03.2027; OPD
CD Tübingen; 11.–13.06.2027; BP
Die Regionalmeisterschaften werden im April 2027 in Aachen, Heidelberg und Marburg in OPD stattfinden.
Die DDM wird am 14. – 17.05.2027 in Potsdam in OPD stattfinden. (Was lustigerweise exakt ein Jahr nach der DDM in diesem Jahr ist, die vom 14. – 17.05.2026 stattfand)
3. Anträge
Im Folgenden möchte ich die Änderungen und diskutierten Änderung durchgehen und erklären, was sich durch die MV verändert hat:
3.1. Ort der Mitgliederversammlung
Es gab einen Absatz bezüglich der MV, der besagt: Der Vorstand des VDCH organisiert die Mitgliederversammlung an einem Ort in der Bundesrepublik mit guter Verkehrsanbindung und vergleichbarer Erreichbarkeit für alle Teilnehmer.
Aus diesem Absatz wurde die vergleichbare Erreichbarkeit für alle Teilnehmer ausgeschlossen.
Durch das Kriterium „vergleichbare Erreichbarkeit für alle Teilnehmer“ war die MV bis jetzt immer in Kassel, weil das einigermaßen mittig im VDCH-Land liegt. Es gibt aber weitere Städte in Mittel-/Süddeutschland mit ähnlich guter oder besserer Erreichbarkeit für die am weitesten entfernten Clubs, wie zum Beispiel Frankfurt mit einer sehr guten Anbindung. Deshalb sollte zukünftigen Vorständen die freie Städtewahl gegeben werden.
Der Antrag wurde angenommen.
3.2. Wortlaut zu Start- und Breakberechtigungen auf Regionalmeisterschaften
Im Abschnitt zur „Debattiermeisterschaft – Teilnahme als RednerIn“ wird definiert, wann Teams bei der DDM start- und breakberechtigt sind. Bei Regios gelten dieselben Kriterien, wie bei der DDM. In dem Abschnitt stand allerdings nur, dass die gleiche Startberechtigung gilt, aber nicht explizit die Breakberechtigung. Diese Unklarheit möchte der Antrag beseitigen, indem er eine Breakberechtigung hinzufügt.
Der Antrag wurde angenommen.
3.3. Spezifizierungen der geltenden Regeln zur Startplatzvergabe DDM
Es gab einen Antrag, der im Grunde nur die aktuelle Praxis in der Startplatzvergabe der DDM niederschreibt. In der vorherigen Fassung gab es kleine Unklarheiten, die durch die neue Formulierung nicht mehr bestehen. Ich halte es für wenig sinnvoll, genau zu beschreiben, wie die Regelung davor aussah und wie sie jetzt aussieht, sondern möchte nur die neue Fassung der Vollständigkeit halber wiedergeben. Die neue Regelung (die nur die Praxis der letzten Jahre klar wiedergibt) lautet wie folgt:
„Startplatzvergabe DDM. Die Startplatzvergabe für die DDM ist folgendermaßen geregelt:
Nur Mitgliedsclubs des VDCH erhalten Startplätze. Jeder dieser Clubs erhält einen Startplatz. Stehen weitere Startplätze zur Verfügung, werden diese wie folgt vergeben:
a. Zunächst werden sie unter den Ausrichtern der Regionalmeisterschaften dieser Saison, sowie den Ausrichtern der DDM dieser (sofern sie in diesem Jahr von diesem Recht Gebrauch machen) und/oder der vorherigen Saison verlost (sofern sie im vorherigen Jahr davon nicht Gebrauch gemacht haben). Jeder dieser Clubs kann so maximal einen zusätzlichen Startplatz erhalten.
b. Weitere Startplätze werden anschließend unter den Clubs verlost, deren Teams die Regionalmeisterschaften gewonnen haben. Jeder dieser Clubs kann so maximal einen zusätzlichen Startplatz erhalten.
c. Weitere Startplätze werden anschließend unter den Clubs verlost, deren Teams Vizemeister der Regionalmeisterschaften geworden sind. Dabei können Clubs auch mehrere Startplätze bekommen, jeder Club kann so allerdings maximal so viele zusätzliche Startplätze bekommen, wie er Vizemeister stellt.
d. Weitere Startplätze werden anschließend unter den Clubs verlost, deren Teams Halbfinalisten der Regionalmeisterschaften geworden sind, aber nicht ins Finale eingezogen sind. Dabei können Clubs auch mehrere Startplätze bekommen, jeder Club kann so allerdings maximal so viele zusätzliche Startplätze bekommen, wie er nicht ins Finale eingezogene Halbfinalisten stellt.
e. Alle restlichen Startplätze werden unter den noch nicht erfüllten Startplatzwünschen vergeben. Dabei werden sämtliche Clubs, die noch Startplatzanfragen offen haben, auf eine Liste aufgenommen. Die Reihenfolge der Liste wird ausgelost und kommt dann der Reihe nach zum Zug, wobei Clubs pro Durchgang der Liste jeweils einen zusätzlichen Startplatz erhalten. Wird das Ende erreicht, so wird das Muster dieser Liste erneut angewendet, so lange, bis entweder keine Startplätze mehr zu vergeben sind oder keine Startplatzwünsche mehr offen sind.
f. Startplatzanfragen, die erst nach Ende der Frist der Teamanmeldung eingereicht werden, stehen ganz am Ende der Liste und werden erst erfüllt, wenn alle anderen Startplatzwünsche erfüllt sind. Bei mehreren Startplatzanfragen nach Ende der Frist der Teamanmeldung wird die Reihenfolge nach Zeitpunkt der Anfrage erstellt.
Startplatzvergabe DDM – Deutsch als Fremdsprache. Zusätzlich zu den durch das oben genannte Verfahren vergebenen Startplätzen wird eine durch den Ausrichterclub der DDM in seiner Bewerbung festgelegte Anzahl von Teamplätzen, die mindestens der Anzahl von Teams in einer Debatte des Turnierformats entspricht, als Sonderkontingent für die Kategorie “Deutsch als Fremdsprache” vergeben. Diese Plätze sind Teams vorbehalten, die die vom VDCH-Vorstand zu beschließenden Anforderungen an die Kategorie “Deutsch als Fremdsprache” erfüllen. Innerhalb dieses Sonderkontingents können durch den VDCH-Vorstand separate, von den obigen Regeln abweichende Teilnahme- und Startbedingungen bewilligt werden. Beispielsweise könnten einzelne Startplätze gemeinsam von Mitgliedern unterschiedlicher Clubs besetzt werden, oder auch Teams mit Mitgliedern aus Clubs zugelassen werden, die nicht Mitglied des VDCH sind.“
Der Antrag wurde angenommen.
3.4. Antrag Teilnahme- und Breakberechtigung auf Meisterschaften
Im Abschnitt zu DDM-Teilnahme als Redner gibt es 2 Bedingungen, um bei der DDM und dem Regios breakberechtigt zu sein. Personen sind dann breakberechtigt, wenn sie entweder immatrikuliert und/oder unter 30 Jahren alt sind. Der Antrag will ein drittes Kriterium einführen: Personen sollen auch dann breakberechtigt sein, wenn sie unter 5 Jahren debattieren. Je nach Antragsfassung soll es eine Bescheinigung von den jeweiligen Clubvorständen geben, die die Anfangsdebattierzeit einer Person dokumentiert.
Dieser Antrag führte zu einer längeren Diskussion. Befürworter sprachen sich für einzelne Debattierende aus, die später mit ihrem Studium begannen oder später zum Debattieren kamen. Diese hätten dann oft durch ihr Alter nur wenige Chancen, Regios oder DDMs zu breaken. Dabei sind das oft engagierte und nette Menschen, denen man diese Chance gerne geben würde.
Die Kritik bestand aus drei Punkten. Erstens, dass die Umsetzung durch vom Vorstand ausgestellte Urkunden zu Interessenkonflikten führt. Zweitens, dass die Teilnahme von potenziell älteren Personen unser studentisches Selbstverständnis und unsere Fördergrundlage gefährdet, und drittens, dass diese Personen durch Lebenserfahrung einen unfairen Vorteil beim Debattieren haben könnten.
Am Ende wurde der Antrag abgelehnt.
3.5. Jurierendenquote auf Campus-Debatten
Im Abschnitt zur Startplatztvergabe von Campus-Debatten gab es folgende Regelung:
Es gibt zwei Lostöpfe, erstmal einen mit all den Clubs, die in den vergangenen Turnieren der Campus-Debatten-Reihe ihre Jurorenquote erfüllt haben, und dann einen Topf mit den Clubs, die sie nicht erfüllt haben. Bei der Startplatzvergabe wird der erste Topf über dem zweiten priorisiert. Wenn ein Club die Jurierendenquote nicht erfüllt hat, konnte er diese durch breakende Juroren ausgleichen.
Aktuell geht aus dem Abschnitt nicht eindeutig hervor, wie die Erfüllung der Jurierendenpflicht festgestellt wird. Beispielsweise ist unklar, ob ein Bonuspunkt die Nicht-Erfüllung der Jurierquote gänzlich ausgleicht oder nur eine*n Juror*in ausgleicht. Außerdem ist unklar, wie mit CAs und anderen Jurierenden, die nicht über einen Club angetreten sind, zu verfahren ist.
Um diese Unklarheiten zu beseitigen, wurde der Abschnitt wie folgt umformuliert:
„In den ersten Lostopf kommen all jene Clubs, die auf den zum Zeitpunkt der Teamplatzvergabe vier letzten Turnieren der Campus-Debatten-Serie (ausgenommen der Deutschsprachigen Debattiermeisterschaft, jedoch einschließlich der Regionalmeisterschaften) die Jurierquote erfüllt haben oder nicht angetreten sind. Jurierende zählen dabei in die Jurierquote desjenigen Clubs, über den der entsprechende Jurierendenplatz angemeldet wurde. CAs und IAs können sich aussuchen, für welchen Club sie die Jurierendenquote erfüllen. Zur Erfüllung der Jurierquote zählt die tatsächliche Anzahl an Jurierenden – insbesondere zählt bei Turnieren mit Missing Judge Fee die Zahlung einer solchen Gebühr nicht als Erfüllung der Jurierquote. Welche Clubs ihrer Jurierendenpflicht nachgekommen sind, wird anhand einer Exceltabelle oder Vergleichbarem festgestellt, für deren Führung der VDCH-Vorstand die Verantwortung trägt. Ausrichterclubs haben dem VDCH‑Vorstand die dafür notwendigen Informationen zu übermitteln (insbesondere, welche Clubs die Jurierendenquote erfüllt haben und für welche Clubs gebreakte Jurierende angetreten sind). Der VDCH-Vorstand kann diese Verantwortung in freiem Ermessen delegieren, z.B. an einen Beiratsposten.“
(Das bedeutet im Grunde, dass nur die Jurorenquote für den Club zählt – wer sich für den Club als Juror angemeldet hat, zählt für den Club – und Jurierendenbreaks keine fehlenden Juroren ausgleichen können.)
Dieser Antrag wurde angenommen.
3.6. Startplatzvergabe DDM Regio-Jurierung
Im Abschnitt zur Teamplatzvergabe der DDM wird der folgende Abschnitt hinzugefügt:
„Erfüllung der Jurierquote auf den Regionalmeisterschaften. Erfüllt ein Club auf den Regionalmeisterschaften die Jurierquote nicht, so gilt für den Abschnitt “Startplatzvergabe DDM” Folgendes:
– Für Clubs, die 1 Team auf die Regionalmeisterschaften schicken und die Jurierquote nicht erfüllen, werden keine Änderungen vorgenommen.
– Clubs, die 2 Teams auf die Regionalmeisterschaften schicken und ihre Jurierquote nicht erfüllen, erhalten in den Unterpunkten b. bis d. des Abschnitts “Startplatzvergabe DDM” insgesamt maximal einen zusätzlichen Startplatz, auch wenn mehr als eins ihrer Teams die Kriterien in b. bis d. erfüllt.
– Clubs, die 3 oder mehr Teams auf die Regionalmeisterschaftenschicken und ihre Jurierquote nicht erfüllen, werden in den Unterpunkten b. bis d. des Abschnitts “Startplatzvergabe DDM” wie folgt behandelt: Je Juror*in, die zur Erfüllung der Jurierquote fehlt, wird ein Team des Clubs für die Vergabe zusätzlicher Teamplätze nicht berücksichtigt, auch wenn es die Kriterien in b. bis d. erfüllt. Dabei werden die zu berücksichtigenden Teams von oben nach unten gestrichen, also zuerst aus Kategorie b., zuletzt aus Kategorie d. [Was genau diese Kategorien bedeuten findest du in dem Abschnitt dieses Artikels in „5.3. Spezifizierungen der geltenden Regeln zur Startplatzvergabe DDM„]
– Stellt ein Club mindestens 2 Jurierende weniger als zur Erfüllung der Jurierquote erforderlich, so wird er auf der Liste in e. hinter den Clubs gereiht, die ihre Jurierquote erfüllt haben.
– Eine Ausnahme kann hiervon gemacht werden, wenn kurz vor dem Turnier ein Team ausfällt und kurzfristig ersetzt werden muss oder kein Team nachrücken kann und dies notwendig für das Füllen eines Debattenraumes ist.“
Der Antrag wurde gestellt, weil erfahrungsgemäß die Jurierendensituation aus Regionalmeisterschaften oft schlecht ist. In den letzten Jahren ist es regelmäßig vorgekommen, dass Clubs die Jurierquote nicht erfüllen, vor allem wenn sie eine größere Anzahl an Teams schicken. Das ist erstens ein Problem für die Jurierqualität auf den Regionalmeisterschaften, zweitens bestraft es bei den Breakchancen auf den Regionalmeisterschaften und damit bei der DDM-Teamplatzvergabe Clubs, die sich von Anfang an entscheiden, weniger Teams zu schicken, um dafür auch eine ausreichende Anzahl an Jurierenden zu stellen.
Da Breaks auf den Regionalmeisterschaften zu mehr Teamplätzen auf der DDM führen (und Clubs daher individuell betrachtet profitieren, wenn sie durch mehr Teams ihre Breakchancen auf den Regionalmeisterschaften erhöhen), setzt dieser Antrag genau bei der DDM-Teamplatzvergabe an. Dabei führt er erstens dazu, dass Clubs, die ihre Jurierquote auf den Regionalmeisterschaften nicht erfüllen, in den Punkten b. bis d. der DDM-Teamplatzvergabe (also in den Punkten, in denen Breaks auf den Regionalmeisterschaften zu zusätzlichen Teamplätzen führen) weniger zusätzliche Teamplätze bekommen und zweitens dazu, dass Clubs, die stark von der Jurierquote abweichen, auf der Warteliste nach hinten rücken.
Der Antrag wurde angenommen.
4. Sontiges

Eindrücke von der MV 2026 ©Sven Bake
Als es um die Verteilung der Regionalmeisterschaften ging, wurde ebenfalls diskutiert, ob es sinnvoll sein kann, vier Regios auszurichten. Da wurden sich aber alle schnell einig, dass das aufgrund von dem sowieso schon begrenzten Budget des VDCH, der Jurierqualität, den Breaks und der damit verbundenen Vergabe von DDM‑Teamplätzen und noch vielen anderen Gründen wahrscheinlich keine gute Idee ist. Einige haben sich aber stark für zwei Regionalmeisterschaften eingesetzt.
Zu Regios gab es auch die Idee, diese zeitversetzt stattfinden zu lassen. So könnten Redner auf der einen Regio auf einer anderen jurieren und die Juriersituation würde sich verbessern.
Außerdem wurde sich für IA (= independent Adjudicators) in der deutschen Szene ausgesprochen. Diese zahlen einen verringerten oder keinen TNB und bekommen teilweise die Anfahrt auf das Turnier von der Orga bezahlt. Das sind meist gute Jurierende, die die Jurierqualität aufbessern sollen. Eine weite Idee war es, TNB von Juroren erheblich herunterzusetzen, um das Jurieren attraktiver zu machen. Diese Vorschläge stehen direkt in Konkurrenz mit der Höhe der TNBs für alle weiteren Teilnehmer oder Redner und somit auch mit der Zugänglichkeit von Turnieren.
Diese Themen wurden allerdings ohne konkrete Anträge oder Policy Vorschläge diskutiert. Vielleicht werden dazu auf der kommende MV Änderungen kommen, das kommt ein bisschen auf die Anträge an die dazu gestellt werden.
Danach gab es noch ein Social mit netten Gesprächen, einer sehr lustigen Runde Blood on the Clocktower und vielen Getränken und Snacks. Vielen Dank an alle für diese effiziente MV, die mir sehr viel Spaß gemacht hat. Ich freue mich auf nächstes Jahr.

Lisa Hauke debattiert seit 2024 in der Rederei e.V. und war Teil der Cheforganisation der Deutschsprachigen Debattiermeisterschaft 2026. Seitdem hat sie DDL-Turniere gewonnen und ist 2025 Teil der Achten-Minute Redaktion geworden.
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lh/aeh.