Die Mitgliederversammlung des VDCH 2023

Datum: 6. September 2023
Redakteur:
Kategorie: VDCH

Die diesjährige Mitgliederversammlung des Verbands der Debattierclubs an Hochschulen e. V. (VDCH) fand am letzten Augustwochenende in Nürnberg statt. Über die entscheidenden Beschlüsse soll im Folgenden informiert werden.

Der neue Vorstand des VDCH

Den neuen Vorstand des VDCH bilden Jonathan Krapp (Aachen) als Präsident, gemeinsam mit Jonas Reichert (DC Heidelberg) als Schatzmeister und Vizepräsident, sowie Jens Molge (DC Heidelberg) und Bjarne Roggenbuck (Rederei Heidelberg), beide ebenfalls als Vizepräsidenten.

Damit sind Btissam Boulakhrif (Präsidentin), Luise HäderLeo Volkhardt und Susanna Wirthgen aus dem Vorstand ausgeschieden.

Ein Eindruck aus der Mitgliederversammlung in Nürnberg – Foto: Michael Ruppert

Beschlüsse

Die Mitgliederversammlung mit stimmberechtigten aus vielen Clubs des VDCH-Landes hat entschieden, dass in Zukunft grundsätzlich für einen Club nur auf der DDM antreten darf, wer in den letzten sechs Monaten an mindestens sechs Clubabenden des entsprechenden Clubs teilgenommen hat. Ein Team ist auf Campusdebatten nur breakberechtigt, wenn mindestens die Hälfte der Teammitglieder dieser Anforderung nach zum entsendenden Club gehört. OPD-Mixed-Teams, die aus Redenden aus drei verschiedenen Clubs bestehen, sind noch start- aber nicht mehr breakberechtigt. Die Breakberechtigung erfordert also, dass zwei von drei Redenden dem entsendenden Club angehören. Für BP-Mixed-Teams ergibt sich folglich, dass beide Redende aus unterschiedlichen Clubs kommen können, so lange ein Teammitglied dem entsendenden angehört und damit breakberechtigt ist.

Das „Heimatclub-Konzept“, wonach sich jede debattierende Person für eine Saison einem einzigen Club zuschreibt, um für ihn auf den Turnieren der Campus-Debatten-Saison anzutreten, wurde abgelehnt. Folglich hielt die MV es nicht für nötig über weitergehende Anträge, beispielsweise Limits der Anzahl von Teilnahmen oder eine Altersbeschränkung für Teilnehmende auf VDCH-Turnieren, abzustimmen.

Daneben wurde entschieden, dass Ausrichterclubs der DDM ihr Ausrichterrecht auch in der Folgesaison verwenden können. Die Modalitäten von DaF-Finaldebatten wurden dahingehend geändert, dass diese wenn nötig mit nicht in DaF-Teams redenden DaFlern aufgefüllt werden können, und freie Reden aus dem Open Tab besetzt werden dürfen.

Der Antrag, gesponsorte Themen auf Turnieren zu verbieten, wurde nach einer produktiven Diskussion zurückgezogen. Solche Sponsorings sollten jedoch von Clubs mit dem VDCH-Vorstand abgestimmt werden. Auch der Vorschlag den VDCH-Vorstand mit der Dokumentation von Turnierteilnahmen zu beauftragen, wurde zurückgezogen. Nach einer Diskussion, in der viele Clubs der Grundidee des Antrags zustimmten, wurde der neue Vorstand beauftragt, im Rahmen des Datenschutzes mögliche Optionen für statistische Erhebungen der Turnierteilnehmenden zu erarbeiten.

Turniervergaben

Auf der MV wurden die Campus-Debatten und Regionalmeisterschaften für das Jahr 2024, sowie die DDM für das Jahr 2025 vergeben. Die BP-Campusdebatten finden kommenden März in Heidelberg (ausgerichtet vom DCH) und Würzburg statt. Nachdem die erste OPD-Campus-Debatte für den November 2023 bereits im Vorfeld der MV nach Jena vergeben worden war, wird im Juli nächsten Jahres die letzte Campus-Debatte der Saison in Berlin, ebenfalls im OPD-Format, stattfinden. Für die Ausrichtung der Regionalmeisterschaften wurden der Debattierclub Erlangen/Nürnberg, der Debattierclub Aachen und die Rederei Heidelberg gewählt. Die DDM 2025 wurde nach Einsendung eines Vorstellungsvideos, gefilmt auf der EUDC 2023 in Bulgarien, an die Berlin Debating Union vergeben.

hb.

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