DC Heidelberg gewinnt Campus-Debatte Heidelberg

Datum: 29. März 2021
Redakteur:
Kategorie: Campus-Debatten, Turniere

Die Sieger: Benedikt Rennekamp (o.) und Angélique Herrler (u.) – © die Rederei e.V.

Im Finale der Campus-Debatte Heidelberg 2021 konnte sich das Team DCH A&B (Benedikt Rennekamp, Angélique Herrler) des Debating Clubs Heidelberg durchsetzen. Aus der Eröffnenden Opposition besiegten sie die Eröffnende Regierung Dahlem Dorf eher so B (Lara Tarbuk, Christof Kebschull; BDU), die Schließende Regierung SK Frührente mit 22 (Dominik Hermle, Joschka Braun; Tübingen) und die Schließende Opposition Die Unkreativen (Meike Gärtner, Ben-Joel Krause; Freiburg). Die Finaldebatte zum Thema „Dieses Haus würde den Patentschutz für Impfstoffe gegen das Coronavirus aufheben“ wurde von einer Jury bestehend aus Marion Seiche (Hauptjurorin), Konstantin Krüger, Sibylla Jenner, Ruben Herrmann und Lukas Hambüchen juriert.

Der Preis für die beste Finalrede ging an den ersten Redner des Siegerteams, Benedikt Rennekamp, und wurde per Publikumsabstimmung verliehen. Die Preise für herausragende Jurierleistungen erhielten Marion Seiche, Marius Hobbhahn, Marc-Andre Schulz und Paula Breyer (Nachwuchspreis).

Das Finale wurde per Livestream übertragen. Durch die Finalveranstaltung führte Peter Giertzuch als Moderator, der zudem ein Grußwort vom Heidelberger Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner vorlas. Von der Schirmherrin der Campus-Debatten-Turnierserie, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, gab es zudem eine Videobotschaft.

Teambreak:
1. SK Frührente mit 22 (Dominik Hermle, Joschka Braun) – 15 P.
2. DCH A&B (Angélique Herrler, Benedikt Rennekamp) – 12 P.
3. NüMüWü (Jan-Gunther Gosselke, Johannes Meiborg; Nürnberg/Münster) – 11 P.
4. Öffnet die Südgrenze (Mira Eberdorfer, Kathrin Fallmann; DK Wien) – 11 P.
5. Dahlem Dorf eher so B (Lara Tarbuk, Christof Kebschull) – 10 P.
6. Die Unkreativen (Meike Gärtner, Ben-Joel Krause) – 10 P.
7. TNTeam – Impact, dass es knallt! (Tim Schmidtlein, Nico Lachmann; BDU) – 10 P.
8. Zerstörer und Kaninchenbaby (Jonas Frey, Kai Kortus; Oxford/Marburg) – 10 P.

Jurybreak:
Neben den ChefjurorInnen Anna Markus, Jonas Reichert und Miri Muntean breakten Anna Neuber, Jonas Adámek, Jonathan Dollinger, Konstantin Krüger, Lukas Hambüchen, Marc-Andre Schulz, Marion Seiche, Marius Hobbhahn, Ruben Herrmann, Sibylla Jenner, Sven Bake und Sven Jentzsch

RednerInnen Top10 (Punkte im Durchschnitt):
1. Dominik Hermle – 80,4
2. Joschka Braun – 80,2
3. Jonas Frey – 78,8
4. Benedikt Rennekamp – 78,6
5. Kai Kortus – 78,2
6. Angélique Herrler – 78,0
7. Christof Kebschull – 77,8
8. Anonym – 77,6
8. Jan-Gunther Gosselke – 77,6
10. Johannes Meiborg – 77,4

Das Turnier wurde vom Heidelberger Debattierclub die Rederei e.V. ausgerichtet und fand komplett online statt. Die Hauptorganisation des Turniers übernahmen Luise Häder, Erik Frehse, Leo J. Volkhardt und Tim Reitze. Die Chefjury bestand aus Anna Markus, Miri Muntean und Jonas Reichert. Verantwortlich für das Tab war Julius Steen.

Die Themen:

R1: Infoslide: OnlyFans ist eine Online-Plattform auf der Menschen Bild- und Videoaufnahmen sowie Streams posten können. Die allermeisten der Inhalte sind erotischer oder pornographischer Natur. Besucher*innen der Seite haben die Möglichkeit, für einen fixen monatlichen Betrag die Inhalte einer Person zu abonnieren oder einzelne Beiträge durch Bezahlung freizuschalten. Der durchschnittliche Preis für ein Abonnement liegt bei 14 US-Dollar. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, Trinkgelder an die „“Creators““ zu schicken oder ihnen über die Chat-Funktion Direktnachrichten zu schicken.
Die Seite hat international ca. 30 Millionen aktive Nutzer*innen, von denen etwa 450.000 kostenpflichtige Inhalte anbieten.

DH bereut OnlyFans.

R2: DH befürwortet die Nutzung von quantitativen Evaluationstechniken am Arbeitsplatz zur Mitarbeiter*innenbewertung.

R3: Infoslide: „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ ist ein biografisches Buch aus dem Jahr 1978, das die Situation drogenabhängiger Kinder in Berlin in den 70er Jahren am Beispiel der Protagonistin Christiane F. darstellt. Das Buch, das mehrfach verfilmt wurde, stand von 1979 bis 1981 für 95 Wochen auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste und wurde in vielen Schulen zur Pflichtlektüre.

DH bereut die grafische Darstellung von Drogenkonsum und -sucht in „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“.

R4: DH glaubt, dass Vergebung eine Tugend ist.

R5: Infoslide: Im Rahmen eines Franchisevertrages räumt der Franchise-Gebende dem Franchise-Nehmenden gegen Gebühr bestimmte Rechte ein, die ihm die Nutzung eines erprobten Geschäftskonzeptes für den Vertrieb von Waren und Dienstleistungen gemäß einheitlicher Standards erlauben. Beispiele hierfür sind McDonalds, Subway, BackWerk, Mariott Hotels oder Schülerhilfe-Nachhilfeinstitute.

DH bedauert Franchising-Systeme.

HF: DH würde signifikante steuerliche Anreize für Teilzeitarbeit einführen.

F: DH würde den Patenschutz für Impfstoffe gegen das Coronavirus aufheben.

jm.

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