Mainz gewinnt Marburger Halloweenturnier

Datum: 30. Oktober 2023
Redakteur:
Kategorie: Turniere

Pünktlich zu Halloween veranstaltete der kürzlich gegründete Hannah Arendt Debattierclub Marburg am 28.10. den Cup der Angst.
Nach drei Vorrunden hatte Mainz im Finale die schaurigsten Argumente und konnte das Turnier so für sich entscheiden.

Alena, Peter, und Amelie mit den Pokalen des Halloweenturniers

Alena, Peter und Amelie (v.l.n.r.) haben das Halloweenturnier gewonnen.

Die Regierung aus Amelie EggerAlena Haub und Peter T. (Feminismus und was Männer sonst noch gruselig finden – Mainz) setzten sich gegen die Opposition aus Josef Hoppe, Jonathan Krapp und Till Beese  (Sogar auf CDs noch breakberechtigt – Aachen/Heidelberg)
durch. Ergänzt wurde das Finale durch freie Reden von Mona MezhoudJonas Reichert und Ulf Dahlmann. Das Finale wurde juriert von Constanze Keck im Chair, zusammen mit Gweke Melanie Zeuner, Jan-Gunther Gosselke, Sven Bake, und Tim Koglin. Der Publikumspreis für die beste Rede ging an Jonathan Krapp.

Das Turnier wurde von Constanze Keck, Gweke Melanie Zeuner und Jan-Gunther Gosselke chefjuriert. Einen Jurierendenbreak darüber hinaus gab es nicht; die CAs betonten aber, dass alle Jurierenden sehr zum Erfolg des Turniers beigetragen hätten und die Finalsetzung sich alleine aufgrund der Clashes ergäbe.
Das Turnier wurde von den CAs, vornehmlich Constanze, selbst getabbt.
Die Organisation übernahmen Simon Lucas, Lena Klieber, Helen Brüggmann, Mona Mezhoud, Liliya Chvileva, und Jonathan Solbach.

Dass der Cup der Angst seinen Namen zu Recht trägt, zeigt bereits der Name des Siegerteams. Aber auch die Turnierlocation wurde von der Orga liebevoll mit Spinnenweben, ausgeschnitzten Kürbissen, gruseligen Ballons und Fledermäusen dekoriert. Vor dieser Kulisse konnten aufmerksame Beobachter im Laufe des Tages den epischen Kampf zwischen Jesus und drei Teufeln beobachten, die sich anschließend naturgemäß darüber zerstritten, wer denn wirklich der:die Teufel sei. In den Debatten durften die Teilnehmenden sich von Vampiren beißen lassen und hatten eine schaurige Begegnung mit der Sensenperson.

Teambreak (Gesamtpunktzahl nach den Vorrunden):

  1. Sogar auf CDs noch breakberechtigt (Till Beese, Josef Hoppe, Jonathan Krapp) – 709
  2. Feminismus und was Männer sonst noch gruselig finden (Amelie Egger,  Alena Haub, Peter T.) – 686

Top 10 Redner:innen (Durchschnitt über alle Vorrunden):

1. Alena Haub (60.67)
2. Jonathan Krapp (59.50)
3. Josef Hoppe (53.78)
4. Till Beese (53.72)
5. Jonas Reichert (52.50)
6. Peter T. (52.44)
7. Ulf Dahlmann (52.06)
8. Mona Mezhoud (49.61)
9. Arvid Baier (49.11)
10. Jakob Sinn (48.00)
10. Luisa Jacobi (48.00)

Die Themen des Turniers:

R1: Factsheet: Vampire sind untote Wesen, die primär bei Nacht aktiv sind, da Sonnenlicht ihnen starke Schmerzen zufügt. Sie sind konsequent durstig nach menschlichem Blut und unsterblich. Vampire sind körperlich übermäßig stark, können mit Knoblauch vertrieben und durch das Durchstoßen ihres Herzens mit einem Dolch aus Silber getötet werden. Sie vermehren sich, indem sie lebende Menschen beißen und ihnen das Blut aussaugen. Die gebissene Person wird selbst zum Vampir. Abgesehen vom Durst nach Menschenblut verändert sich der Charakter der gebissenen Person nicht.

Sollte sich ein junger erwachsener Mensch von einem Vampir beißen lassen?

R2: Sollten wir dieses Jahr statt Halloween ein weiteres Mal Weihnachten feiern?

R3: Factsheet: Es ist Halloween und du bist auf einem Gehweg deiner Nachbarschaft unterwegs. Du kommst an eine Kreuzung und siehst schreiend deinen besten Freund von rechts nach links über die Kreuzung sprinten. Er wird von der Sensenperson verfolgt, welche auf ihrem Fahrrad unterwegs ist. Du weißt, dass die Sensenperson sehr gesetzestreu ist. Du kannst sie per Ampeldruck auf eine Seitenstraße umlenken. Auf der Seitenstrasse siehst du zwei unbekannte Kinder, welche die Sensenperson in diesem Fall voraussichtlich erwischen und vernichten würde.

Solltest du die Fußgängerampel betätigen?

Finale: Factsheet: Samhain ist ein keltisches Fest, das am 31. Oktober begangen wurde und bei dem sowohl der Beginn des neuen Jahres als auch die Ernte gefeiert wurden. Außerdem glaubten die Kelten, dass an diesem Tag Kontakte ins Reich der Toten möglich waren. Um böse Geister abzuschrecken, zogen sie sich abschreckende Kostüme an und zogen darin durch die Straßen. Außerdem sollten große Feuer die Geister fern halten und kleine Gaben vor den Häusern die Geister von Untaten abhalten. Aus diesem Brauch heraus entwickelte sich auch unter dem Einfluss christlicher Bräuche das Halloweenfest. Im 19. Jahrhundert wanderten viele Iren in die USA aus und nahmen das Brauchtum um Halloween mit. Das Brauchtum wurde in den USA weiterentwickelt und kam in den 1990er Jahren als Halloweenfest auf den europäischen Kontinent.

Sollten sich Menschen, die Halloween feiern, analog zum Kölner Karneval, in Vereinen organisieren und das Halloweenfest professionalisieren?

jh/ah.

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2 Kommentare zu “Mainz gewinnt Marburger Halloweenturnier”

  1. Till Beese sagt:

    Ganz großes Kino was Marburg da abgeliefert hat.
    Selten ein so schönes und unglaublich gut organisiertes Turnier erlebt. Wirklich beeindruckend, was ein kleiner und v.A. noch so junger Club da auf die Beine gestellt hat.
    Vielen Dank!

    1. Jonathan Krapp sagt:

      Dem kann ich mich nur anschließen. Vielen Dank nach Marburg und an alle, die juriert, geholfen oder das Turnier sonst unterstützt haben <3

Kommentare sind geschlossen.

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