Die Rederei und Würzburg gewinnen das Wasserturmier 2026
Am 25. April fand das Wasserturmier 2026 in Mannheim statt. Nach drei spannenden Vorrunden setzte sich die Opposition (Anne Uder, Arvid Baier, Lisa Hauke), die aus einem Mixed Team aus Würzburg und der Rederei, gegen die Regierung (Dario Werner, Jonathan Krapp, Josephine Matz), ein Mixed Team aus Hamburg, Aachen und Berlin/Magdeburg/Potsdam, durch.

Die Jurierpreis-Trägerin, die Sieger und der beste Finalredner des WTM 26, v.l.n.r.: Annika Hanraths, Lisa Hauke, Arvid Baier, Anne Uder, Robert Wiebalck ©Sven Bake
Zusätzlich wurde das Finale zum Thema „Es ist der 20. Januar 2026. Sollten wir als die EU die „Handelsbazooka“ gegen die USA einsetzen?“ von fraktionsfreien Reden von J.G., Maja Machalke und Robert Wiebalck ergänzt. Juriert wurde das Finale von Alena Haub im Chair zusammen mit Carina Jahn und Samanta Martinewski. Als bester Finalredner wurde Robert Wiebalck durch Publikumsentscheid bestimmt.
Für besondere Jurierleistungen auf dem Turnier wurde Annika Hanraths und für die beste Nachwuchsjurierleistung wurde Bastien Chevallier ausgezeichnet.
Die Chefjury bestand aus Freya Gräb, Lars Froitzheim und Sven Bake, während Jonas Reichert sie als Tabmaster unterstützte. Die Hauptorganisation dieses tollen Turniers übernahmen Phil Mayr und Nasma Idderhem aus der Mannheim Debating Union.
Die Equity auf dem Turnier bestand aus Brian Ortmann und Natalie Eidenschink.
Jurierendenbreak: Alena Haub, Annika Hanraths, Bastien Chevallier, Carina Jahn, Clara Barrera Held, Freya Gräb, Johannes Janosovits, Lars Froitzheim, Samanta Martinewski, Sven Bake.
Teambreak (Gesamt Punkte nach drei Vorrunden):
1. Hauptstadt, Hansestadt, Kaiserstadt (Dario Werner, Jonathan Krapp, Josephine Matz) – 716.33 Punkte
2. Mixed Teams sind eine vulnerable Gruppe (Anne Uder, Arvid Baier, Lisa Hauke) – 689.67 Punkte
RednerInnen Top Ten (durchschnittliche Punktzahl nach Vorrunden):
1. Dario Werner– 57.89
2. Jonathan Krapp – 57.44
3. Anne Uder– 57.33
4. J.M. (vom Break zurückgetreten) – 57.22
5. Markus Schmidt (vom Break zurückgetreten) – 56.56
6. Arvid Baier– 55.00
7. J.G. – 54.11
8. Robert Wiebalck – 53.44
9. Maja Machalke – 53.00
10. Till Beese– 52.89
Themen des Turniers:
VR1: Ist die Glorifizierung von Hochbegabung zu bedauern?
VR2: Factsheet: Ein beitragsfinanziertes Krankenversicherungssystem (wie bspw. die Gesetzliche und Private Krankenversicherung in Deutschland) ist ein System, das sich aus Beiträgen der Versicherten und/oder Arbeitgeber finanziert, die einzelnen Krankenkassen sind dabei teils privat und teils als Anstalten des öffentlichen Rechts organisiert. Ein steuerfinanziertes Gesundheitssystem (bspw. das NHS in Großbritannien) finanziert sich hingegen über Steuern statt Beiträge. Die Administration des Systems erfolgt hierbei direkt durch das Gesundheitsministerium oder einer ihr nachgelagerten Behörde.
Sollte das beitragsfinanzierte Krankenkassensystem in Deutschland durch ein steuerfinanziertes Gesundheitssystem ersetzt werden?
VR3: Factsheet: AI Companions (KI-Gefährten) sind Software-Anwendungen, die darauf programmiert sind, eine persönliche, emotionale und oft langfristige Beziehung zu einem menschlichen Nutzer zu simulieren.
Ist die Existenz von AI Companions zu bedauern?
Finale: Factsheet: Wir sind die Europäische Union. Es ist der 20. Januar 2026. Die USA droht mit der feindlichen Übernahme Grönlands. In den Monaten zuvor hatte die US Regierung bereits Zölle für einige Branchen deutlich erhöht (u.a. Halbleiter und Halbleiter-Fertigung, Holz, Arzneimittel, Stahl).
Jetzt droht Trump u.a damit, ab dem 1. Februar, Produkte aus der EU erst mit 10%, dann weitergehend mit 25%, Strafzoll zu belegen, wenn es keine Einigung über den „“Verkauf““ von Grönland an die USA geben sollte.
Die „EU-Handels-Bazooka“ (offiziell: Anti-Coercion Instrument, ACI) ist ein seit Ende 2023 in Kraft getretenes, handelspolitisches Instrument der EU, das als Reaktion auf feindseliges Verhalten von Drittstaaten eingesetzt werden kann. Es ermöglicht schnelle Gegenmaßnahmen wie Strafzölle, Importbeschränkungen oder den Ausschluss einzelner Unternehmen, Branchen oder eines ganzen Landes vom Binnenmarkt der EU. Es sind ebenso Maßnahmen möglich, die den Schutz oder die kommerzielle Nutzung geistigen Eigentums von Rechteinhabern aus dem betroffenen Staat einschränken oder aussetzen.Es ist der 20. Januar 2026. Sollten wir als die EU die „Handelsbazooka““ gegen die USA einsetzen?
lh/aeh.