Tübingen gewinnt den Streitkultur-Cup 2020

Datum: 30. Januar 2020
Redakteur:
Kategorie: Das Thema, FDL/DDL, Neues aus den Clubs, Turniere

v.l.n.r.: Justus Raimann, Melanie Hanselmann und Konrad Gütschow

Den diesjährigen Streitkultur-Cup hat das Team SK Grmpf (Konrad Gütschow, Justus Raimann, Melanie Hanselmann) gewonnen. Im Finale zum Thema „Sollen wir den Artenschutz um seiner selbst Willen aufgeben?“ setzten sie sich aus der Opposition gegen die Regierung Streitkultur Ozymandias (Marius Hobbhahn, Samuel Scheuer, Sven Jentzsch) durch. Das Finale wurde komplettiert durch die freien Redner Dominik Hermle (Tübingen), Andrey Belkin (Stuttgart) und Jonas Adamek (Tübingen). Letzterer gewann – nach Publikumsentscheid – den Preis für die beste Finalrede. Das Finale jurierten Elâ Marie Akay im Chair, zusammen mit Willy Witthaut und Michel Hofe. Sven Bake präsidierte.

Ebenfalls als Juroren breakten Björn Rieder, Beatrice Cala, Chiara Throner, Marion Seiche und Peter Braun.

Nach vier Vorrunden erreichten folgende Teams das Halbfinale:

1. Streitkultur Ozymandias (Marius Hobbhahn, Samuel Scheuer, Sven Jentzsch) – 1041,00
2. SK Grmpf (Konrad Gütschow, Justus Raimann, Melanie Hanselmann) – 993,17
3. SK Jung, Brutal, Gutaussehend (Dominik Hermle, Joschka Braun, Jonas Adamek) – 964,67
4. Stuttgarts stundenlang stammelnde Streiter (Andrey Belkin, Vanessa Brysch, Jonathan Dollinger) – 905,00

Juriert wurde Halbfinale 1 von Willy Witthaut im Chair zusammen mit Sven Bake und Elâ Marie Akay; Chiara Throner präsidierte. Vervollständigt wurde dieses Halbfinale durch die freien Redner*innen Btissam Boulakhrif, Robert Wiebalck und Ulf Dahlmann.

Das Halbfinale 2 jurierte Marion Seiche im Chair mit Michel Hofe und Peter Braun; Beatrice Cala präsidierte. Die fraktionsfreien Redner*innen waren Markus Schmidt, Noah Leuschen und Ben-Joel Krause.

Die Top 10 Redner*innen der Vorrunden (Punktedurchschnitt):
1. Konrad Gütschow (61,29)
2. Sven Jentzsch (59,96)
3. Samuel Scheuer (58,38)
4. Marius Hobbhahn (58,21)
5. Dominik Hermle (56,08)
6. Justus Raimann (55,75)
7. Joschka Braun (53,17)
8. Jonas Adamek (52,25)
9. Btissam Boulakhrif (52,17)
10. Andrey Belkin (52,00)
10. Vanessa Brysch (52,00)

Das Turnier wurde chefjuriert von Willy Witthaut, Chiara Throner und dem abwesenden Anton Leicht. Die Hauptorganisation übernahmen Constanze Keck und Clara Schönwald. Wie in den vergangenen Jahren, wurde auch dieses Jahr auf dem Streitkultur-Cup ohne Notizen geredet.

Die Themen des Turniers im Überblick:

VR 1: Factsheet:  Unter Anderem in Hagen, Halle, Heidelberg, Magdeburg, Rostock, Köln und zahlreichen kleineren Kommunen wurden in letzter Zeit Bürgermeister*innen gewählt, die keiner Partei angehören. Zumeist erfahren solche Politiker*innen die Unterstützung häufig variierender Parteibündnisse.
Ist der zunehmende Trend parteiloser Kandidatinnen und Kandidaten für politische Ämter in Deutschland begrüßenswert?
VR 2: Factsheet: E-Sport findet oft in regionalen Ligen (z.B. Nordamerika, Europa, China, Korea) statt. In diesen Ligen qualifizieren sich Teams für die Weltmeisterschaft. Im Status Quo ist es im E-Sport-Bereicht des Spiels „League of Legends“ erlaubt, pro Team von fünf Spielern zwei Spieler aus einer fremden Region (sog. Importe) zu beschäftigen. Ein Team, das sich für die Weltmeisterschaft qualifiziert, tritt dort in gleicher Zusammensetzung wie bei der Qualifikation an. Professionelle League of Legends Spieler verdienen ca. sechs- bis achtstellige Gehälter pro Jahr.
Sollte es League-of-Legends-Teams verboten sein, Importe zu verwenden?
VR 3: Factsheet: Sterilisierung von Männern und Frauen resultiert in Unfruchtbarkeit ist in ungefähr der Hälfte der Fälle umkehrbar. Für Frauen ist nach einer Sterilisierung ist in den meisten Fällen weiterhin eine künstliche Befruchtung möglich, die allerdings mit Kosten verbunden ist.
Ist die Möglichkeit menschlicher Sterilisation bedauernswert?
VR 4: Sollten in Zukunft alle Karten die umgekehrte Peters-Projektion verwenden?
Halbfinale: Sollten die Gehälter aller Menschen öffentlich einsehbar sein?
Finale: Sollen wir den Artenschutz um seiner selbst Willen aufgeben?

cal.

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