Münster gewinnt den Dino-Cup 2026

Die SiegerInnen des Dino-Cups 2026, v.l.n.r.: C. v. E., Johanna v. E. ©Lisa Hauke
Am 21. Februar fand der Dino-Cup 2026 statt. Nach drei spannenden Vorrunden konnte sich ein Team aus Münster (C. v. E., Johanna v. E.) als schließende Opposition durchsetzen.
Das Finale zum Thema „Dieses Haus glaubt, früher war alles besser.“ bestand außerdem aus einem Mixed-Team aus Berlin und Leipzig (Annette Kirste, Torsten Rössing) als eröffnende Regierung, einem Team aus Berlin (Felix Reischl, Agata Konopka) als eröffnende Opposition und einem Mixed-Team aus Freiburg und Münster (Johanna Williams, Felicitas Strauch) als schließende Regierung.
Das Finale wurde juriert von Barbara Schunicht im Chair zusammen mit Jan-Gunther Gosselke, Chiara Throner und Josef Hoppe. Clashbedingt konnte Pavel Antonovich Kalinnikov das Finale nicht mitjurieren.
Das Turnier wurde chefjuriert von Babara Schunicht, dabei wurde sie von Christoph Tovar als Tabmaster unterstützt.
Der Dinocup wurde dieses Jahr das erste Mal von der DDG veranstaltet. Die Organisation dabei übernahmen Anne Wessig, Chiara Thorner, Emma Hansen und Lars Froitzheim.
Einen Jurierendenbreak gab es nicht.
Teambreak (nach 3 Vorrunden):
- Das Münster von Baro Ness (C. v. E., Johanna v. E. – Münster) – 9 Pkt., 466 Speaks
- BDU AF (Agata Konopka, Felix Reischl – Berlin) – 7 Pkt., 472 Speaks
- Tbd (Johanna Williams, Felicitas Strauch – Freiburg/ Münster) – 6 Pkt., 455 Speaks
- Lobby & Warroom (Annette Kirste, Torsten Rössing – Berlin/ Leipzig) – 6 Pkt., 454 Speaks
RednerInnen Top 10 (durchschnittliche Punktzahl):
1. Felix Reischl (⌀ 78.67)
1. Agata Konopka (⌀ 78.67)
3. C. v. E. (⌀ 78.33)
4. Johanna v. E. (⌀ 77)
4. Marius Grepmair (⌀ 77)
4. Jakobus Jaspersen (⌀ 77)
7. Johanna Williams (⌀ 76.33)
8. Torsten Rössing (⌀ 76)
9. Kento Ruhl (⌀ 75.67)
8. Konrad Gütschow (⌀ 75.67)
9. Hannah Arndt(⌀ 75.67)
9. Vera Bartsch(⌀ 75.67)
Die Themen des Turniers:
VR1: Factsheet: In Demenzdörfern leben demente, oft ältere Menschen in dorfähnlichen Wohnanlagen, die ein „normales“ Umfeld suggerieren und die rund um die Uhr von „in zivil“ verkleideten Pflegekräften betreut werden. Es gibt Läden, in denen „eingekauft“ werden kann, wobei tatsächlich aber gar nicht bzw. nur mit „Spielgeld“ bezahlt werden muss. Oft gibt es Bushaltestellen, an denen die dementen Bewohner warten können, obwohl dort niemals Busse verkehren, oder nachgeahmte Zugabteile, in denen auf einem Bildschirm vorbeiziehende Landschaften simuliert werden, um demenzbedingten „Hinlauftendenzen“ der Bewohner – also ihrem Drang, irgendwohin, am liebsten „nach Hause“ oder „zur Arbeit“ zu gehen – ohne Einsatz von Beruhigungsmitteln oder Fixierungen zu begegnen. Die Demenzdörfer sind zum Schutz der Bewohner eingezäunt und nach außen abgeschlossen. Die Bewohner bemerken diese Beschränkungen zwar, können sie aufgrund der Demenz aber nicht mehr langfristig begreifen und erinnern. Sie haben trotz ihrer Erkrankung gelegentlich noch klare Momente, in denen sie vorübergehend erkennen, dass etwas in der um sie aufgebauten Scheinwelt nicht stimmt, und verlieren in diesen Momenten Vertrauen.
DH begrüßt das Konzept von Demenzdörfern.
VR2: DH glaubt, öffentlichkeitswirksame Protestaktionen von Klimaaktivisten wie der Friday’s for Future Bewegung und der Letzten Generation haben dem Klimaschutz in Deutschland langfristig mehr geschadet als genutzt.
VR3: DH würde alle staatlichen Institutionen und Betreiber kritischer Infrastruktur in Deutschland verpflichten, bis spätestens zum 1. Januar 2031 jegliche eigenen Abhängigkeiten von Hard- und Software nicht-europäischer Herkunft zu beseitigen.
Finale: DH glaubt, früher war alles besser.
lh/lj.