Tübingen gewinnt Gutenbergcup 2024

Datum: 30. Juni 2024
Redakteur:
Kategorie: FDL/DDL, Turniere

Die habgierigen Sieger aus Tübingen (links) gieren dem trägen Jonathan (rechts, mit Team) nach seiner Redetrophäe. Foto: Josef Hoppe

Beim diesjährigen Gutenbergcup, der vom 29. und 30.06.2024 in Mainz ausgetragen wurde, setzte sich ein Team der Streitkultur e.V. durch. Die Tübinger schlugen beim traditionellen Mainzer Spaßturnier im Finale ein Mixedteam aus Marburg (Hannah Arendt DC Marburg) und Tübingen.

Beim Gutenbergcup, der im OPD-Format ausgetragen wird, kommt es neben der Überzeugung des Publikums insbesondere auf die Unterhaltung des Publikums an – bei bewusst nicht ganz ernstzunehmenden Spaßthemen. Entsprechend gekämpft wird um den Titel des „Meisters der Späße“. Im Finale setzte sich in diesem Jahr für die Regierung das Team Mensch, sehen die gut aus! (Sven Jentzsch, Justus RaimannJonas Adámek – Tübingen) mit 293,25 Punkten, gegen die Opposition Cicero’s Finest (Mona Mezhoud, Jonathan Solbach – Marburg, Joel Schmidt – Marburg/Tübingen) mit 266 Punkten durch. Ganz im Einklang mit ihrer zugelosten Seite sicherten sich die Tübinger hier habgierig einen weiteren Pokal – das gleiche Team gewann bereits den Gutenbergcup 2022. Ergänzt wurde die Debatte zum Thema „Sollte man lieber ein habgieriger Mensch sein als ein träger Mensch?“ durch die Fraktionsfreien Reden von Jessica Bonn (Tübingen), Joshua Lacy (Potsdam) und Markus Schmidt (Streitkultur Berlin). Im Publikumsentscheid setzte sich Jonathan Solbach zudem als bester Finalredner durch.

Das Finale jurierten Johannes Meiborg (Hauptjuror), Marie Antonischki, Jonathan Dollinger und Ronja SchneiderJohanna Williams präsidierte.

Die Chefjury bestand aus Konstantin Krüger, Johanna Williams und Susanna Wirthgen. Alena Haub unterstützte das Turnier als Tabmasterin. Gemeinsam verliehen sie Jurierpreise an Clara Williams (Nachwuchspreis), Constanze Keck, Johannes Meiborg und Jonathan Dollinger.

Das Turnier wurde von Alena Haub, Amelie Egger und Yannik Görtz organisiert. Das Turnier ging über drei Vorrunden direkt ins Finale.

Zudem gab es diesen Jahr einen Preis für den besten Teamnamen, der demokratisch von allen Teilnehmenden vergeben wurde. Dieser ging an Die aufbrausenden Tüten aus Tübingen.

Die Top 10 Redner:innen des Einzelrednertabs waren nach den Vorrunden:

1. Jonas Adámek | 58,28 durchschnittliche Punkte pro Runde

2. Mona Mezhoud | 56,78

3. Jessica Bonn | 56,72

4. Sven Jentzsch | 56,69

5. Markus Schmidt | 56,67

6. Joshua Lacy | 56,58

7. Tobias Stocker | 56,31

8. Arvid Baier | 55,89

9. Jannis Limperg | 55,69

10. Justus Raimann | 54,89

 

Als Juror:innen breakten:

Bjarne Roggenbuck, Clara Williams, Constanze Keck, Johannes Meiborg, Jonathan Dollinger, Marie Antonischki, Ronja Schneider, Samanta Martinewski, Simon Lucas, Johanna Williams (CA), Konstantin Krüger (CA), und Susanna Wirthgen (CA)

Die Themen lauteten:

R1: Sollten für die Olympischen Spiele die Teilnehmenden für jedes
Land, statt nach Leistung, zufällig ausgewählt werden?

R2: Infovideo: https://youtube.com/shorts/Eg-d4LZ_pnU?si=bUKVAaVGHPxeio_w

Sollte Taylor Swift ihr gesamtes Erbe ihren Katzen vermachen?

R3: Ist es als Mann besser, ein Alpha-Male statt ein Beta-Male zu
sein?

Finale: Habgier ist das übersteigerte Streben nach materiellem Besitz, auch unabhängig von dessen Nutzen. Trägheit ist die Abneigung gegen alle Arten von Mühe und Anstrengung. Beide werden in der christlichen Theologie als Todsünden betrachtet.

Sollte man lieber ein habgieriger Mensch sein als ein träger Mensch?

jh./hb.

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