Münster/Tübingen gewinnt die Campus-Debatte Göttingen

Datum: 22. Januar 2020
Redakteur:
Kategorie: Campus-Debatten, Turniere

V.l.n.r.: Konstantin Kuhle, Marius Hobbhahn, Anton Leicht, Jakobus Jaspersen, Saskia Esken und Jule Biefeld – (c) VDCH

Im Finale der Campus-Debatte Göttingen 2020 konnte das Mixed-Team Unsere Teampartner mussten ja unbedingt chefjurieren vom Debattierclub Münster und der Streitkultur Tübingen, bestehend aus Anton Leicht und Marius Hobbhahn, den Sieg erringen. In der Debatte zum Thema „DHG, dass große Ressourcenvorkommen in Entwicklungsländern diesen mehr schaden als nützen“ setzten sie sich als Eröffnende Regierung gegen die Teams Octopenis – Gib Acht (Christopher Gack, Jannika Schoon) in der Eröffnenden Opposition, Die Spanferkel II – Die Rückkehr der Spanferkel (Jakobus Jaspersen, Tim Reitze) in der Schließenden Regierung sowie Potsdam B (Elâ Marie Akay, Habakuk Hain) in der Schließenden Opposition durch.

Die Final-Jury bestand aus Jannis Limperg im Chair, Maya Heckendorf, Helen Goppelt und Btissam Boulakhrif, die auch den Preis für die beste Nachwuchs-Jurierleistung erhielt. Weitere Auszeichnungen für herausragende Jurierleistungen gingen an Jannis Limperg, Marion Seiche und Konstantin Krüger.

Die Ehrenjury, bestehend aus Saskia Esken, Konstantin Kuhle, Jürgen Trittin und Jule Biefeld vergab den Preis für die beste Finalrede an Jakobus Jaspersen.

Teambreak:

  1. Unsere Teampartner mussten ja unbedingt chefjurieren (Anton Leicht, Marius Hobbhahn) – 14P
  2. Die Spanferkel II – Die Rückkehr der Spanferkel (Jakobus Jaspersen, Tim Reitze) – 14P
  3. Potsdam B (Elâ Marie Akay, Habakuk Hain) – 12P
  4. Model Agnostic Meta Debating (Marc-André Schulz, Julian Stastny) – 12P
  5. Ein Herz für die Provinz (Jun Kinoshita, Lara Tarbuk) – 11P
  6. Robodinos in Ritterrüstung (Sibylla Jenner, Julius Steen) – 11P
  7. DCH A&B (Angélique Herrler, Benedikt Rennekamp) – 10P
  8. Octopenis – Gib Acht (Christopher Gack, Jannika Schoon) – 9P

Jurierendenbreak:

Als Jurierende breakten Anna Markus, Btissam Boulakhrif, Christoph Saß, Emil Meckel, Helen Goppelt, Jannis Limperg, Justus Raimann, Konstantin Krüger, Lennart Lokstein, Marion Seiche, Matthias Gansen, Maya Heckendorf, Nico Lachmann, Philipp Schmidtke, René Geci und Samuel Scheuer.

Die Chefjury des Turniers bestand aus Helen Goppelt, Christoph Saß und Samuel Scheuer.

In den Halbfinals standen sich jeweils folgende Teams gegenüber:

Halbfinale 1:

  • ER: Unsere Teampartner mussten ja unbedingt chefjurieren
  • EO: Octopenis – Gib Acht!
  • SR: Ein Herz für die Provinz
  • SO: Model Agnostic Meta Debating
  • Jury: Konstantin Krüger (C), Emil Meckel, Btissam Boulakhrif, Jannis Limperg, Maya Heckendorf

Halbfinale 2:

  • ER: Robodinos in Ritterrüstung
  • EO: Potsdam B
  • SR: Die Spanferkel II – Die Rückkehr der Spanferkel
  • SO: DCH A&B
  • Jury: Samuel Scheuer (C), Marion Seiche, Matthias Gansen, Lennart Lokstein, Helen Goppelt

Die Redner*innen Top 10:

1.Anton Leicht – 80P
2. Jakobus Jaspersen – 79,8P
2. Lara Tarbuk – 79,8P
2. Julius Steen – 79,8P
5. Marius Hobbhahn – 79,6P
6. Tim Reitze – 79,4P
6. Ela Marie Akay – 79,4P
8. Habakuk Hain – 79P
9. Christopher Gack – 78,6P
10. Jannika Schoon – 78,4P

Das Turnier wurde von Konrad Knatz und Jana Kozubski vom Debattierclub Göttingen cheforganisiert.

Die Themen des Turniers lauteten:

VR1: DHG, die demokratische Partei in den USA sollte in Bezug auf z.B. Abtreibungszugang, Transrechte, Racial Equality signifikant sozial konservativer werden.

VR2: DH würde Angestellten von Konzernen erlauben, kollektiv über die Höhe aller vom Konzern ausgezahlten Löhne abzustimmen.

VR3: Die USA sanktionieren Venezuela wegen seiner Repression der eigenen Bevölkerung. Diese Sanktionen beinhalten sowohl individuelle Sanktionen, wie Einreisesperren und Vermögensbeschlagnahmung einzelner Regierungsbeamter als auch weitreichende wirtschaftliche Sanktionen mit dem Ziel, Venezuela wirtschaftlich zu schwächen.

DHG, dass die USA ihre wirtschaftlichen Sanktionen gegen Venezuela aufheben sollten.

VR4: DHW ethnische Enklaven mit überdurchschnittlich hohen Kriminalitätsraten durch positive Anreize (beispielsweise günstigere Sozialwohnungen an anderen Orten, ethnische Quoten, Umzugshilfe, Geldzahlungen) auflösen.

VR5: Call-out Culture bezeichnet die Norm, durch öffentliches Anprangern auf politisch unkorrektes Verhalten von Menschen hinzuweisen (besonders in sozialen Medien). Oft enthalten Call-outs auch Aufrufe zum Boykott der kritisierten Person(en).

DH bereut die „Call-Out-Culture“ in ihrer heutigen Form.

Halbfinale: Die „Belt and Road Initiative“ ist ein globales Investitionsprogramm, bei dem der chinesische Staat Infrastrukturprogramme in verschiedenen Ländern durch Kredite finanziert, um Chinas politischen und wirtschaftlichen Einfluss zu stärken.

DHG, dass die „Belt ans Road Initiative China mehr schadet als nützt.

Finale: DHG, dass große Ressourcenvorkommen in Entwicklungsländern diesen mehr schaden als nützen.

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