Hamburg, Würzburg und Frankfurt gewinnen die Regionalmeisterschaften 2026

Datum: 15. April 2026
Redakteur:
Kategorie: Campus-Debatten, Das Thema, Turniere, VDCH, ZEIT DEBATTE

Die Sieger*innen der Regionalmeisterschaften 2026 stehen fest: Hamburg gewinnt in Hannover, Würzburg gewinnt in Jena und Frankfurt gewinnt in Freiburg. Es folgt ein Überblick über die drei Turniere:

 

Norddeutsche Debattiermeisterschaft

Der Debattierclub Hamburg wird Norddeutscher Meister 2026. Beim Finale im Niedersächsischen Landtag in Hannover setzten sich Brian Ortmann und Dario Werner in der eröffnenden Opposition durch.

Sieger der NDM 2026; v.l.n.r.: Dario Werner, Brian Ortmann ©Heidi Walter

Das Finale zum Thema Dieses Haus bereut, dass Frauke Brosius-Gersdorf ihre Nominierung zum BVerfG zurückgezogen hat.“ wurde komplimentiert durch ein Team aus Hamburg in der Eröffnenden Regierung (Michael Müller, Teresa Dujmovits), einem Team aus Aachen in der Schließenden Regierung (Joey BudnickJonathan Krapp) und einem Team aus Münster in der Schließenden Opposition (Isabell Krämer, Mattias G.). Das Finale wurde juriert von Paula Breyer (Chair), Clara Barrera Held (CA), Lotte Oestmann und Ruben Herrmann (CA).

Den Preis für die beste Finalrede verlieh die Ehrenjury bestehend aus Hanna Naber (Präsidentin des Niedersächsischen Landtags und ebenfalls Schirmherrin des Turniers), Anorthe Wetzel (von der Volkswagenstiftung), Prof. Dr. Nils Hoppe (Forschungsdekan an der Philosophischen Fakultät der LUH und Professor für Ethik in den Lebenswissenschaften), Matti Linke (zweifacher Landesmeister im Poetry Slam für Niedersachen und Bremen für die Jahre 2022 und 2025) und Manuel Adams (DDG), an Dario Werner. Als beste Novice-Redende wurde Isabell Krämer ausgezeichnet. Der Preis für die beste DaF Redende wurde an Ava Murphy vergeben.

Für besondere Jurierleistungen ausgezeichnet wurden Konstantin Krüger, Paula Breyer und Vera B.. Die Auszeichnung für besondere Nachwuchs-Jurierleistungen erhielt Jörn Peter.

Das Turnier wurde vom Debattierclub Hannover ausgerichtet und von Salman Salah und Viet Hung Nguyen  organisiert. Als Chefjury für die Themen verantwortlich waren Clara Barrera Held, Julia Rühringer und Ruben Herrmann. Die Rolle der Tabmaster übernahmen Till Fiedler und Ben Vasco Schiemann.

 

Jurierendenbreak:

Christoph v.E., Clara Barrera Held (CA), Johanna v.E., Julia Rühringer (CA), Konstantin Krüger, Lotte Oestmann, Paula Breyer, Ruben Herrmann (CA), Vera B..

 

Teambreak (nach 4 Vorrunden):

1. REWE Stenten in guten Händen (Joey Budnick, Jonathan Krapp) – 11 Pkt., 612

2. Katapault – wir haben Delta(V) (Katarina Krezo, Paul Schmitz) – 10 Pkt., 608

3. Die Punkte sind i(MS) Keller (Florian Bücksteeg, Lukas Rehbach) – 9 Pkt., 623

4. Pink Nails (Simon Lukas, Kerstin Ohler) – 9 Pkt., 599 (vom Break ausgeschlossen)

5. DB: Wir kommen gar nicht (Brian Ortmann, Dario Werner) – 8 Pkt., 620

6. Danke VW (Linus Harde, Oskar Voderwülbecke) – 8 Pkt., 607

7. If there is a whip, there is a way! (Michael Müller, Teresa Dujmovits) – 8 Pkt., 604

8. Schmerz und Sühne (Alexander Laufs, Maximilian Meybauer) – 8 Pkt., 602

9. We tell you what you want (Isabell Krämer, Matthias G.) – 7 Pkt., 604

 

Top 12 Redner*innen (durchschnittliche Speaks):

1. Lukas Rehbach (⌀78.25)

2. Brian Ortmann (⌀77.75)

3. Florian Bücksteeg (⌀77.50)

4= Jonathan Krapp (⌀ 77.25)

4= Dario Werner (⌀ 77.25)

6= Teresa Dujmovits (⌀ 76.25)

6= Oskar Vorderwülbecke (⌀ 76.25)

8= Paul Schmitz (⌀ 76.00)

8= Katarina Krezo (⌀ 76.00)

10= Joey Budnick (⌀ 75.75)

10= Simon Lucas (⌀ 75.75)

10= Matthias G. (⌀ 75.75)

 

Die Themen des Turniers: 

VR1: Dieses Haus begrüßt den Wegfall von Arbeitsplätzen durch KI in Industrienationen.

VR2: Dieses Haus bereut die Veröffentlichung der Epstein Akten in ihrer jetzigen Form gegenüber ihrer Nicht-Veröffentlichung.

VR3: Factsheet: Im Jahr 2025 befanden sich 40.662 Personen in Deutschland in Haft. Circa 55% dieser Personen saßen eine Freiheitsstrafe von bis zu 2 Jahren ab. Kurze Freiheitsstrafen im Sinne dieser Debatte sind Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren.

Dieses Haus würde an Stelle kurzer Freiheitsstrafen das Tragen einer Fußfessel als Strafe verhängen.

VR4: Dieses Haus würde Filmpreise auf Basis von Zuschauerbewertungen anstelle von professionellen Jurys vergeben.

Halbfinale: Factsheet: Ende des 19 Jahrhunderts schleppten britische Adlige Grauhörnchen aus Nordamerika nach Großbritannien ein. Grauhörnchen sind größer, stärker und anpassungsfähiger als europäische Eichhörnchen und zeugen mehr Nachwuchs. Zusätzlich sind sie Träger eines Pockenvirus, gegen welchen sie selbst immun sind, heimische Eichhörnchen jedoch nicht, diese sterben nach Infektion qualvoll innerhalb ein bis zwei Wochen. Bereits jetzt gibt es circa 2.5 Millionen Grauhörnchen und 3,5 Millionen Eichhörnchen in Großbritannien. Prognosen zufolge werden die Grauhörnchen die Eichhörnchen in Zukunft ohne menschliches Eingreifen verdrängen.

Dieses Haus glaubt Tierschützer in GB sollten sich für das menschliche Töten von Grauhörnchen zum Schutze von Eichhörnchen einsetzen.

Finale: Factsheet: Anfang Juli 2025 nominierte die SPD mit Zustimmung der CDU/CSU Frauke Brosius-Gersdorf als Kandidatin für das BVerfG. Daraufhin wurde diese aus konservativen/rechten Kreisen für ihre – teils angeblichen – wissenschaftlichen Positionen zum Thema Abtreibung, Impfpflicht und einem möglichen Verbot der AFD kritisiert. Kurz vor der Wahl forderte die Unionsfraktion die Absetzung der Wahl Brosius-Gersdorfs wegen angeblicher Plagiatsvorwürfe. Diese sind mittlerweile entkräftet. Kandidaten werden vom Bundestag in 2/3 Mehrheit gewählt. SPD, Linke und Grüne hätten die notwendige Mehrheit nicht ohne CDU erreichen können. Nachdem absehbar wurde, dass eine mögliche Wahl an der Zustimmung der Unionsfraktion voraussichtlich scheitern würde, zog Brosius-Gersdorf ihre Nominierung zurück.

Dieses Haus bereut, dass Frauke Brosius-Gersdorf ihre Nominierung zum BVerfG zurückgezogen hat.

 

 

Ostdeutsche Debattiermeisterschaft


Bei der Ostdeutschen Meisterschaft in Jena setzte sich im Finale das Würzburger Team (
Sven Bake, Anne Uder) aus der schließenden Regierung durch.

Die Sieger*innen und beste Rede der ODM Jena 2026, v.l.n.r.: Anne Uder, Sven Bake ©Jan-Gunter Gosselke

In der eröffnenden Regierung trat ein Team aus Berlin (Emma Hansen, Manuel Englert) an, die eröffnenden Opposition kam aus Potsdam (Inga Peters, Julius Klikar) und die schließende Opposition (Felix Reischl, Markus Gelfgren) auch aus Berlin.
Das Thema des Finals war „Dieses Haus glaubt, dass das Streben nach Wissen nicht als intrinsisch wertvoll betrachtet werden sollte.“.
Das Finale jurierten im Chair Jan-Gunther Gosselke, sowie Johannes Meiborg, Jonas Reichert, Luisa Jacobi und Malte Schüler.

Die Ehrenjury, bestehend aus Tina Rudolph (MdB a.D., Thüringer Staatssekretärin für Gesundheit), Dr. Thomas Nitzsche (Oberbürgermeister der Stadt Jena) und Prof. Dr. Bärbel Kracke (Vizepräsidentin der Friedrich-Schiller-Universität Jena) vergab den Preis für die beste Finalrede an Sven Bake.
Schirmherr des Turniers war der Thüringer Ministerpräsident Mario Voigt.

Die Jurierpreise der ODM gingen an Luisa Jacobi, Johannes Meiborg und Jan-Gunther Gosselke. Der Nachwuchsjurierpreis ging an Vera Wesselkamp.

Die beste Redeleistung in der Kategorie Deutsch als Fremdsprache ging an Lera Malashenko, der Preis in der Kategorie Nachwuchs ging an Gregor Litwinenko.

Die Chefjury des Turniers waren Jonas Reichert und Felix Baldauf, sowie in Abwesenheit Liam Urban und Joshua Lacy. Das Turnier tabbte Marcell Resch.
Ausrichter des Turniers war der Debattierclub Jena mit Luis Ballandt, Emma Mitulla, Jessica Detta und Frederic Saß.


Jurierendenbreak:
Britney Poon, Felix Baldauf (CA), Jan-Gunther Gosselke, Johannes Meiborg, Jonas Reichert (CA), Luisa Jacobi, Magnus Kliebisch, Malte Schüler, Vera Wesselkamp.

 

Teambreak:

1. Potsdam C (Julius Klikar, Inga Peters – Potsdam) – 11 Pkt., 629

2. DC Garching is the real Munich (Julia K, Jola Schmidt – München) – 10 Pkt., 626

3. Giacomo & Maria (Anne Uder, Sven Bake – Würzburg) – 10 Pkt., 624

4. BDU PM (Pavel Antonovich Kalinnikov, Marc Bélorgey – Berlin) – 9 Pkt., 605

5. it’s BP, stupid (Manuel Englert, Emma Hansen – Berlin) – 8 Pkt., 621

6. Laudato si (Lars Froitzheim, Anna Röhm – Potsdam) – 8 Pkt., 618

7. BDU MF (Markus Gelfgren, Felix Reischl – Berlin) – 8 Pkt., 612

8. JENAchdem (Malte Matthes, Juliette Scheuing – Potsdam) – 7 Pkt., 611

 

Top 11 Redner*innen (durchschnittliche Speaks):

1. Julius Klikar (⌀ 79.00)

2. Jola Schmidt (⌀ 78.75)

3. Anne Uder (⌀ 78.50)

4. Inga Peters (⌀ 78.25)

5. Manuel Englert (⌀ 78.00)

6. Julia K (⌀ 77.75)

7. Felix Reischl (⌀ 77.50)

7. Sven Bake (⌀ 77.50)

9. Emma Hansen (⌀ 77.25)

9. Lars Froitzheim (⌀ 77.25)

9. Anna Röhm (⌀ 77.25)

 

VR1: Factsheet: In manchen professionellen Sportligen, wie z.B. der NBA, gibt es Mechanismen zur Förderung der sportlichen Ausgeglichenheit zwischen Teams. Dazu zählen etwa Gehaltsobergrenzen oder ähnliche Team-Payroll-Beschränkungen sowie Draft-Systeme, in denen sportlich schwächere Teams bevorzugten Zugriff auf neue Spieler erhalten.

Dieses Haus glaubt, dass derartige Ausgleichsmechanismen in professionellen Sportligen mehr schaden als nützen.

VR2: Factsheet: Der Auftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland ist im Medienstaatsvertrag (MStV) geregelt, der seit November 2020 gilt. § 26 MStV definiert den Auftrag als umfassend: ARD, ZDF und Deutschlandradio sollen durch Angebote in den Bereichen Information, Bildung, Beratung und Unterhaltung zur demokratischen, sozialen und kulturellen Teilhabe beitragen. Unterhaltung ist damit explizit Teil des gesetzlichen Auftrags und gleichrangig mit den anderen Bereichen.

Dieses Haus glaubt, dass öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten keinen Unterhaltungsauftrag mehr haben sollten.

VR3: Factsheet: Internationale Finanzinstitutionen wie der IWF und die Weltbank knüpfen einige ihrer Kreditprogramme an bestimmte mittel- und langfristige politische und wirtschaftliche Auflagen bei den Kreditnehmerländern. Hierzu gehören beispielsweise Maßnahmen zur internationalen Öffnung und Deregulierung des Marktes im Nehmerland, die Reduzierung des staatlichen Budgetdefizits, monetäre Schritte oder politische Strukturreformen und Anti-Korruptionsmaßnahmen.

Dieses Haus glaubt, dass internationale Finanzinstitutionen (z. B. IWF und Weltbank) auf politische und wirtschaftliche Auflagen bei der Vergabe von Finanzhilfen verzichten sollten.

VR4: Factsheet: Nach der Niederlage im Ersten Weltkrieg und der Novemberrevolution 1918 war das Deutsche Kaiserreich zusammengebrochen. Am 9. November 1918 wurde die Republik ausgerufen und anschließend eine provisorische Regierung aus Mitgliedern der SPD und der von ihr abgespaltenen USPD gebildet. Parallel dazu existierten revolutionäre Arbeiter- und Soldatenräte sowie große Teile der bisherigen staatlichen Strukturen zunächst weiter.
Bei der Wahl zur Nationalversammlung am 19. Januar 1919 wurde die SPD mit Abstand stärkste Kraft. Zusammen mit der katholisch-konservativen Zentrumspartei oder der linksliberalen DDP verfügte sie über eine parlamentarische Mehrheit und zusammen mit beiden über eine Zweidrittelmehrheit. Die Nationalversammlung sollte eine neue Verfassung ausarbeiten und die künftige staatliche Ordnung festlegen.
Links von der SPD standen USPD und Spartakusbewegung, die weitergehende revolutionäre Veränderungen forderten. Die USPD war mit einer kleinen Fraktion in der Nationalversammlung vertreten. Gleichzeitig blieben die alten militärischen, bürokratischen und wirtschaftlichen Eliten sowie konservative und monarchistische Kräfte politisch und gesellschaftlich einflussreich.

Es ist 20. Januar 1919. Dieses Haus, als die SPD, würde keine politische Zusammenarbeit mit den alten militärischen, bürokratischen und wirtschaftlichen Eliten des Kaiserreichs eingehen.


Halbfinale: Factsheet: Seit dem Militärputsch vom Februar 2021 befindet sich Myanmar in einem anhaltenden Bürgerkrieg. Die von der Militärjunta (Tatmadaw) gestürzte demokratisch gewählte Regierung hat im Exil die Nationale Einheitsregierung (NUG) gebildet, die von einem Großteil der internationalen Gemeinschaft nicht offiziell anerkannt wird. Der NUG nahestehende Volksverteidigungskräfte (PDF) sowie ethnische Widerstandsorganisationen (EROs) kämpfen gegen die Junta; die Tatmadaw geht mit Luftangriffen, Massaker und systematischen Menschenrechtsverletzungen gegen die Zivilbevölkerung vor. Westliche Staaten und die EU haben Sanktionen gegen die Junta verhängt, leisten aber bislang keine offene militärische Unterstützung für Widerstandsgruppen. Darüber hinaus unterstützt die EU vom Bürgerkrieg Betroffene in Myanmar und Bangladesh mit 35-65 Mill. Euro im Jahr an humanitärer Hilfe.

DHG, europäische Staaten sollten die nationale Einheitsregierung Myanmars und die ihr nahestehenden Widerstandskräfte offen mit Finanzmitteln, Waffen und militärischer Ausbildung unterstützen.

Finale: Dieses Haus glaubt, dass das Streben nach Wissen nicht als intrinsisch wertvoll betrachtet werden sollte.

 

 

Süddeutsche Debattiermeisterschaft

 

Am 11. bis 12. April fand die Süddeutsche Meisterschaft in Freiburg 2026 statt. Im Finale konnte sich ein Team aus Frankfurt (Tarun Ruschmeier, Elias Kändler) als eröffnende Regierung durchsetzen.

Die beste Rede und Sieger*innen der SDM Freiburg 2026, v.l.n.r.: Dominik Alscher, Elias Kändler,
Tarun Ruschmeier ©Lisa Hauke

Das Finale zum Thema „Dieses Haus würde in Deutschland Bargeld abschaffen.“ bestand außerdem aus noch einem Team aus Frankfurt (Annika Lintz, Robin Bender) als eröffnende Opposition, einem Team aus Wien (Henri PolakDominik Alscher) als schließende Opposition und einem Team aus Karlsruhe (Max Kubis, Bjarne Gustav Lassek). Das Finale wurde juriert von Jannis Limperg im Chair, zusammen mit Freya GräbPhil Mayr, Arvid Baier und Anna Markus.

Die Ehrenjury bestand aus Thorsten Erny (Landrat des Ortenaukreises), Dr. Dieter Salomon (erster grüner Oberbürgermeister der Stadt Freiburg),  Manuela Fuelle (Schriftstellerin, Diakonin und Theologin) und Robert Wiebalck (Rechtsreferendar am Landesgericht Freiburg und Vertreter der Deutschen Debattiergesellschaft).
Dominik Alscher wurde von der Ehrenjury für das Halten der besten Rede im Finale gekürt.

Ausgezeichnet für ihre Jurierleistungen auf dem Turnier wurden Alena Haub, Dino Wildi und Josef Hoppe. Für die beste Nachwuchsjurierleistung wurde Bedinur Dag ausgezeichnet.

Auf dem Turnier wurde zusätzlich ein Preis für die beste Redendenleistung für Deutsch als Fremdsprache an Erik Sinnhöfer vergeben.

Zudem gab es einen Preis an die beste Redeleistung für Nachwuchsredner an Henrik Williams, Sarah Hashibon und Michel Kramer.

Die Chefjury bestand aus Susanna Wirthgen, Anna Markus und Arvid Baier mit Unterstützung von Daniel Schwarzer. Für das Tab zuständig war Jannis Limperg. Ausgerichtet wurde das Turnier vom Debattierclub Freiburg, unter der Hauptleitung von Jessica Siber, Ilana Dathe und Greta Berger.

 

Jurierendenbreak:
Alena Haub, Anna Markus (CA), Arvid Baier (CA), Bedinur Dag, Dino Wildi, Freya Gräb, Jannis Limperg, Josef Hoppe, Phil Mayr, Susanna Wirthgen (CA)

 

Teambreak (nach den 4 Vorrunden):

1. Leider Frei(von Habs)burg (Victor Bervoets, Samuel Summer – Wien) – 11 Pkt. 645

2. Rederostig und Redereif (Tim Reitze, Lisa Hauke– Rederei) – 9 Pkt. 629

3. Generation YZ (Till Beese, Ihsan Külcür – Heidelberg) –  9 Pkt. 618

4. TNB? Dachte mit DE-Ticket gibts kostenlose Regios (Max Kubis, Bjarne Gustav Lassek – Karlsruhe) – 9 Pkt. 614

5. JamunaGanga RheinMain (Tarun Ruschmeier, Elias Kändler– Frankfurt) – 8 Pkt. 623

6. Springer 1 (Robert Wiebalck, Ilana Dathe/Aljosha Folkers) – 8 Pkt. 605 (nicht breakberechtigt)

7. Zwei Fäuste für ein Halleluja (Annika Linz, Robin Bender – Frankfurt) – 7 Pkt. 628

8. Championing traditional Habsburg values: duty, tradition and consanguineous marriages (Henri Polak, Dominik Alscher – Wien) – 7 Pkt. 614

9. Freiburg, when will you realize, Vienna waits for you? (Sarah Elzenbaumer, Christopher Löwenstein) – 7 Pkt. 604

 

Top 10 Redner*innen (durchschnittliche Speaks):

1. Victor Bervoets ( ⌀81.00)

2. Samuel Summer ( ⌀80.25)

3. Tim Reitze ( ⌀79.50)

4. Tarun Ruschmeier ( ⌀79.25)

5. Annika Lintz (⌀ 78.75)

6. Robin Bender (⌀ 78.25 P.)

7. Lisa Hauke ( ⌀77.75)

8. Ihsan Külcur (⌀ 77.50 P.)

9. Marius Grepmair ( ⌀77.25 P.)

10. Till Beese ( ⌀77.00 P.)

 

Die Themen des Turniers:

VR1: Dieses Haus bereut die weite Verbreitung der Synchronisation von Filmen und Serien in Deutschland.

VR2: DH bevorzugt ein politisches System, in dem ausschließlich parteilose und unabhängige Kommunalpolitiker:innen zur Wahl stehen, gegenüber einem System, in dem Kommunalpolitiker:innen Parteien oder Listen angehören.

VR3: Factsheet: Heidi Klum ist 52 Jahre alt und unter anderem durch die Fernsehsendung Germany’s Next Topmodel bekannt. Szenario: Eine junge Redakteurin in einer Medienagentur entdeckt die unbearbeiteten Originale einer aktuellen Fotokampagne mit Heidi Klum aus der die folgenden Bilder stammen.

Dieses Haus glaubt, es wäre besser, wenn die Redakteurin die Originale veröffentlicht.

VR4: Factsheet: Der Bürgermeister von New York, Zohran Mamdani, plant ein System von staatlich betriebenen Supermärkten, die ohne Gewinnabsicht arbeiten. Diese Läden sollen Produkte nahe am Großhandelspreis verkaufen, da Kosten wie Werbung, hohe Mieten und Gewinnmargen weitgehend entfallen. Organisiert würden sie durch eine städtische Behörde oder einen kommunalen Betrieb. Durch große Einkaufsmengen und zentrale Steuerung sollen die Preise dauerhaft unter denen privater Supermärkte liegen.

Dieses Haus würde staatlich finanzierte Supermärkte nach New Yorker Vorbild in Österreich einführen.

Halbfinale: Dieses Haus würde im DACH-Raum die freie Wahl eines Anwalts bzw. einer Anwältin bei Strafprozessen abschaffen.

Finale: Dieses Haus würde in Deutschland Bargeld abschaffen.

 

kk./sb./lh./lj.

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