DDM Dresden 2017: Daten und Ergebnisse

Datum: 12. Juni 2017
Redakteur:
Kategorie: Turniere, ZEIT DEBATTE

DDM Dresden 2017 - DDMDDDieser Artikel ist eine Sammlung sämtlicher Daten des Turniers. Der Bericht zum Finale der Deutschsprachigen Debattiermeisterschaft Dresden 2017 (DDMDD) ist hier zu finden, ein Interview mit Nachwuchspreisträgerin Angélique Herrler hier.

An der DDM 2017 nahmen insgesamt 48 Teams und 144 Rednerinnen und Redner teil. Es gab sieben Vorrunden, Viertelfinals, Halbfinals und Finale sowie ein Finale in der Kategorie “Deutsch als Fremdsprache”. Das Turnier wurde von der Dresden Debating Union organisiert und dauerte vom 8. – 11. Juni 2017.

Redner Top10 nach den Vorrunden:

  1. Jakobus Jaspersen, 350,52 P.
  2. Konrad Gütschow, 349,00 P.
  3. Christoph Saß, 343,67 P.
  4. Jan Ehlert, 341,50 P.
  5. Nicolas Garz, 341,34 P.
  6. Julius Steen, 340,67 P.
  7. Sabrina Effenberger, 338,17 P.
  8. Marc-Andre Schulz, 337,99 P.
  9. Julian Staudt, 337,01 P.
  10.  Franziska S., 337,00 P.

DDG Nachwuchspreisträger 2017: Angélique Herrler (Debating Club Heidelberg)

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Die Breaks:

Teams:

  1. Schönrederei (Julius Steen, Peter Giertzuch, Sabrina Effenberger) – Rederei Heidelberg
  2. Münster Martini (Johanna von Engelhardt, Philipp Schmidtke, Christoph Saß) – Debattierclub Münster
  3. Heidelberg Mini-Hausschweine (Benedikt Rennekamp, Franziska S., Martin Reinhardt) – Debating Club Heidelberg
  4. Hamburger Elbpopulisten (Gina Konietzky, Nicolas Garz, Julian Staudt) – Debattierclub Hamburg
  5. Bowties are cool (Jakobus Jaspersen, Anna Markus, René Geci) – Rederei Heidelberg
  6. Burger Debating Union (Tobias Münch, Lara Tarbuk, Alexander Hans) – Berlin Debating Union
  7. Münster Schokokeks (Felicitas Strauch, Marc-Andre Schulz, Matthias G.) – Debattierclub Münster
  8. Streitkultur Peitho (Justus Raimann, Konrad Gütschow, Janek Elkmann) – Streitkultur Tübingen

Fraktionsfreie Redner:
Jan Ehlert (Tübingen), Johannes Bechtle (Hamburg), Madlen Stottmeyer (DK Wien), Kim Niemann (Berlin), Kai Kortus (Marburg), Sebastian Schwab (Göttingen), Dariusch Klett (DK Wien), Florian Kindermann (Berlin), Alena Haub (Mainz), Janni Hinselmann (Göttingen), Sabine Wilke (Tübingen) und Matthias M. (Münster).

Juroren:

Marion Seiche, Alexander Hiller, Christoph Tovar, Sophie Reule, Constantin Ruhdorfer, Lennart Lokstein, Jan-Gunther Gosselke, Patrizia Hertlein, Ela Marie Akay, Timothy Meyer, Daniil Pakhomenko, Sibylla Jenner, Barbara Schunicht, Peter Tekaat, Habakuk Hain, Anastasia Kreis, Andrea Gau, Nicolas Friebe, Saskia Höfer, Julian Stastny, Elin Böttrich, Mark Etzel, Elena Müller, Christof Kebschull, Helen Goppelt, Jan-Philip Niediek sowie die  Chefjuroren Alexander Labinsky, Jule Biefeld, Nikos Bosse und Pegah Maham.

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Setzungen:

Viertelfinals:

VF1: Schönrederei (Regierung) – Streitkultur Peitho (Opposition); FFR: Jan Ehlert, Kai Kortus, Alena Haub
Juroren: Marion Seiche (HJ), Pegah Maham, Alexander Hiller, Christoph Tovar, Sophie Reule, Constantin Ruhdorfer (Präsident)

VF2: Münster Martini (Regierung) – Münster Schokokeks (Opposition); FFR: Johannes Bechtle, Sebastian Schwab, Janni Hinselmann
Juroren: Lennart Lokstein (HJ), Alexander Labinsky, Jan-Gunther Gosselke, Patrizia Hertlein, Ela Marie Akay, Timothy Meyer (Präsident)

VF3: Heidelberg Mini-Hausschweine (Regierung) – Burger Debating Union (Opposition); FFR: Madlen Stottmeyer, Dariusch Klett, Sabine Wilke
Juroren: Daniil Pakhomenko (HJ), Sibylla Jenner, Barbara Schunicht, Peter Tekaat, Habakuk Hain, Anastasia Kreis (Präsident)

VF4: Bowties are cool (Regierung) – Hamburger Elbpopulisten (Opposition); FFR: Kim Niemann, Florian Kindermann, Matthias M.
Juroren: Andrea Gau (HJ), Nikos Bosse, Nicolas Friebe, Saskia Höfer, Julian Stastny, Elin Böttrich (Präsidentin)

 

Halbfinals:

HF1: Bowties are cool (Regierung) – Schönrederei (Opposition); FFR: Konrad Gütschow, Nicolas Garz, Franziska Städter
Juroren: Marion Seiche (HJ), Elin Böttrich, Mark Etzel, Pegah Maham, Jule Biefeld, Jan-Phillip Niediek (Präsident)

HF2: Münster Martini (Regierung) – Burger Debating Union (Opposition); FFR: Jan Ehlert, Marc-Andre Schulz, Julian Staudt
Juroren: Andrea Gau (HJ), Alexander Labinsky, Nicolas Friebe, Alexander Hiller, Peter Tekaat, Habakuk Hain (Präsident)

Als Jurorin gebreakt, aber nicht im Halbfinale eingesetzt: Sibylla Jenner.

 

Finale: Schönrederei (Regierung) – Münster Martini (Opposition); FFR: Konrad Gütschow, Jakobus Jaspersen, Marc-Andre Schulz
Juroren: Alexander Labinsky (HJ), Pegah Maham, Nicolas Friebe, Barbara Schunicht, Lennart Lokstein, Jule Biefeld (Präsident)

Ehrenjury: Eva Jähnigen, Ulrich Hagenloch, Jacqueline Schäfer, Jens Fischer, Eva-Maria Stange
Beste Finalrede (Ehrenjury): Sabrina Effenberger

 

DAF: DaF Jena A (Olena Sytnyk, Ting Wu, Abdulaziz Mubarak) (Regierung) – Jena DaF B (Olya Demchuk, Francesco Cavassa, Schehsad Shaikh) (Opposition); FFR: Fan Hao, Xiao Xue, Julia Borysenko
Juroren: Mark Etzel (HJ), Jule Biefeld, Elena Müller, Christof Kebschull, Helen Goppelt, Jan-Phillip Niediek (Präsident)
Beste Finalrede: Abdulaziz Mubarak

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Organisation:

Chefjuroren: Alexander Labinsky, Jule Biefeld, Nikos Bosse, Pegah Maham

Tab: Jannis Limperg, Leonardo Martinez

Juroren-Feedback: Andrea Gau, Marion Seiche

Turnierorganisation: Gerrik Verhees, Sophie Lenk, Severin Wünsch, Verena Köckritz, Jan Stöckel, Clara Munz, Maike Lieser, Max Coch

 

Themen:

VR1: Sollten wir das Stereotyp bekämpfen, dass Frauen sozial kompetenter sind?

VR2: Soll die EU in ärmeren Staaten Afrikas und Südamerikas Erdöl- und Erdgasvorkommenaufkaufen mit dem Ziel, diese nicht abzubauen?

VR3: Infoslide: Die Sendung “Tatort Internet – Schützt endlich unsere Kinder” wurde 2010 von RTL II ausgestrahlt. In insgesamt zehn Folgen wurden Männer, die glaubten, in Internet-Chats Treffen mit Kindern vereinbart zu haben (sogenanntes Cyber-Grooming), vor der Kamera mit ihrem Verhalten und dessen sexueller Motivation konfrontiert. Die Chats wurden dabei von Erwachsenen geführt, die sich zumeist als 13-Jährige ausgaben. Nach aktueller Rechtsauffassung haben die betroffenen Männer daher keine Straftat begangen, da sie keinen tatsächlichen Kontakt mit Kindern (der strafbar wäre) hatten. Obwohl die Männer in der Sendung unkenntlich gemacht wurden, wurde ein Mann (der Leiter eines Kinderheims) in Folge der Ausstrahlung durch Zuschauer identifiziert und verlor daraufhin seinen Arbeitsplatz.

Sind Formate wie “Tatort Internet – Schützt endlich unsere Kinder” gut?

VR4: Sollten Afro-Amerikaner*innen in den USA Reparationszahlungen für vergangenes Unrecht fordern? Einige Gruppierungen fordern das bereits heute.

VR5: Soll Deutschland durch Werbekampagnen die Bevölkerung dazu anregen, mehr Kinder zu bekommen?

VR6: Infoslide: Aktuell sind 90% der Bundestagsabgeordnete Akademiker, in der deutschen Bevölkerung sind es 18%.

Brauchen wir eine Nicht-Akademiker-Quote im deutschen Bundestag?

VR7: Infoslide: Der Internationale Währungsfonds (IWF) ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen. Eine seiner Hauptaufgaben ist die Vergabe von Krediten an Länder ohne ausreichende Währungsreserven, die in Zahlungsschwierigkeiten geraten sind. Die Kreditvergabe des IWF ist generell an wirtschaftspolitische Auflagen geknüpft, die die Rückzahlung der Kredite sichern sollen. Bedingungen für die Gewährung von Krediten sind zum Beispiel: Kürzung der Staatsausgaben, niedrige Inflation, Steigerung des Exports sowie Liberalisierung des Bankenwesens. Den Staaten werden in der Regel Strukturanpassungsprogramme (SAP) auferlegt. Diese können zum Beispiel Privatisierung von öffentlichen Einrichtungen wie Sparkassen, Elektrizitäts- und Wasserversorgung, Telekommunikation usw. sowie Entlassung von bestimmten Gruppen von Mitarbeitern vorsehen. Das Knüpfen der Kredite an Bedingungen, die sogenannte Konditionalität, wurde 1969 vor allem auf Betreiben der USA in die Satzung aufgenommen. In der Anfangszeit des IWF hatten Mitgliedstaaten bei Vorhandensein entsprechender Voraussetzungen (z. B. Zahlungsprobleme) ohne Auflagen die Möglichkeit, IWF-Kredite zu erhalten.

Sollen künftige Kredite des IWF an demokratische Staaten nicht mehr an wirtschaftspolitische Auflagen geknüpft werden dürfen?

VF: Infoslide:High-Skill-Migration meint für diese Debatte die Migrationsströmungen aus Schwellenländern (China, Indien, Philippinen…) in Aufnahmestaaten wie Kanada, Australien, die USA etc. Dabei selektieren die Aufnahmestaaten die Einwanderer nach Qualifikation.

Wäre es besser, wenn die Aufnahmestaaten auf High-Skill-Immigration verzichteten?

HF: Sollten wir kommerzielle Werbung verbieten?

F: “Jeder ist seines Glückes Schmied”: Sollten wir aufhören zu glauben, dass Menschen für ihren Erfolg und Misserfolg größtenteils selbst verantwortlich sind?

DAF: Sollen wir inländischen Unternehmen, denen durch Wirtschaftssanktionen gegen andere Staaten ein Schaden entsteht, Ersatz zahlen?

 

jm.

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