Beiträge zum Stichwort ‘ Jurieren ’

Mehr Think als Tank – Nachbericht zum zweiten Jurier-Think Tanks

Mehr Think als Tank - Nachbericht zum zweiten Jurier-Think TanksVergangenes Wochenende trafen Debattierer aus Deutschland in Berlin zusammen, um sich der Qualität des Jurierens in der deutschen Debattierszene zu widmen. Anne Gaa fasst für die Achte Minute die inhaltlichen Entwicklungen aus Sicht der Beteiligten zusammen.Teil eins: Charisma und RationalitätDen Think Tank eröffnete Lukas Haffert mit einer Keynote über die Rationalisierung des Debattierens.In den Kinderschuhen der Debattierszene wurden viele Entscheidungen „charismatisch“ legitimiert getroffen. An Max Weber angelehnt bezeichnet dieser Begriff, dass die Legitimation auf der Strahlkraft einer Person beruht. Die Alternative zur charismatischen Legitimation ist die rationale, bei der Entscheidungen aus einer gesetzten Ordnung abgeleitet werden. Ein Beispiel sind die Auswahlprozesse von ...
4. Dezember 2015 | Redakteur: | Kategorie: Jurier-Think Tank, Jurieren, Veranstaltungen | mit 3 Kommentaren

Auftakt 2. Jurier Think Tank in Berlin

Auftakt 2. Jurier Think Tank in BerlinDieses Wochenende am 27. bis 29. November 2015 findet der zweite Jurier Think Tank in Berlin statt, dank der Unterstützung der Berlin Debating Union. Ebenso wie der erste Think Tank vergangenen Sommer in Marbug, widmet der Think Tank sich der Jurierqualität der deutschen Debattierszene. Der Fokus liegt für die Teilnehmer in den kommenden 48 Stunden jedoch nicht mehr auf Bestandsnahme und Evaluierung, sondern auf den Themen "Was zeichnet gutes Chefjurieren aus" und "Auswahl und Ausbildung von Chefjuroren".[caption id="" align="alignleft" width="184"] Lukas Haffert, (c) M. Carcasona[/caption]Beginn ist am Freitag 16 Uhr mit einer offenen Diskussion über die Erwartungen an das Wochenende und ...
27. November 2015 | Redakteur: | Kategorie: Jurier-Think Tank, Jurieren, VDCH, Veranstaltungen | Kommentare deaktiviert für Auftakt 2. Jurier Think Tank in Berlin

VDCH-Jurierseminare der Saison 2015/16

VDCH-Jurierseminare der Saison 2015/16In dieser Saison bietet der Verband der Debattierclubs an Hochschulen e.V. (VDCH) insgesamt vier Seminare rund ums Jurieren an. Das gaben die Vorstandsbeiräte für Jurierseminare, Lennart Lokstein und Sarah Kempf, in einer E-Mail über den Verbandsverteiler bekannt. In der Vorsaison hatte es ein Fortgeschrittenen-Seminar sowie drei Basis-Seminare für Anfänger gegeben. Auch dieses Mal soll es insgesamt vier Seminare geben. Da der Verband aus finanziellen Gründen die Förderung habe reduzieren müssen, werde es jedoch nur zwei Basis-Seminare geben, hieß es.Die Basis-Seminare sollen in Hamburg und München stattfinden. Die Seminare richten sich an Anfänger mit ersten Vorkenntnissen und Anfänger ohne Vorkenntnisse. Vermittelt ...
6. November 2015 | Redakteur: | Kategorie: Jurieren, VDCH, Veranstaltungen | Kommentare deaktiviert für VDCH-Jurierseminare der Saison 2015/16

Damit Juroren wiederkommen: Barbara Schunicht und Sarah Kempf über die soziale Verantwortung von Chefjuroren für den Jurorenpool

Damit Juroren wiederkommen: Barbara Schunicht und Sarah Kempf über die soziale Verantwortung von Chefjuroren für den JurorenpoolAm Ende sitzt immer jemand in der Ecke und schmollt. Bei jedem größeren Turnier sieht man nach dem Break enttäuschte Gesichter, und das nicht nur bei den Rednern, sondern auch bei den Juroren. Unsterblich ist der Mythos, die Turniere des Verbands der Debattierclubs an Hochschulen e.V. (VDCH) würden an einem grundsätzlichen Mangel an qualifizierten Juroren leiden. Dabei gibt es zahlreiche kompetente und erfahrene Juroren, das Problem ist bloß, dass sich das nicht in Turnierteilnahmen niederschlägt. Der Grund für die kollektive Unlust liegt darin, dass das Jurieren bei Turnieren oft frustrierend ist. In diesem Zusammenhang wird gerne von „fehlender Anerkennung“ gesprochen, ...
30. September 2015 | Redakteur: | Kategorie: Jurier-Think Tank, Jurieren, Mittwochs-Feature | mit 7 Kommentaren

Wer wird Chefjuror? Ein Leitfaden von Sarah Kempf

Wer wird Chefjuror? Ein Leitfaden von Sarah KempfWer endlich einmal Chefjuror (CJ) sein möchte und sich mit Max Raabe fragt, warum kein Schwein ihn anruft, der hätte vor geraumer Zeit einen wertvollen Tipp bekommen könnte. Da plauderte eine Person aus dem Nähkästchen, der man eine beachtliche Karriere im Chefjurieren bescheinigen kann. Wer CJ werden wolle, sagte sie, tue gut daran, sich mit Debattierern aus jungen aufstrebenden Clubs anzufreunden und beim abendlichen Bier seine profunden Jurierkenntnisse auszubreiten. Dann stünden die Chancen gut, CJ zu werden, wenn aus ihnen eines Tages Turnierausrichter würden.Der Schwank illustriert, dass persönliche Verbindungen CJ-Karrieren beschleunigen und verfestigen können. Wer CJ werden will, dem hilft ...
29. Juli 2015 | Redakteur: | Kategorie: Jurieren, Mittwochs-Feature | Mit einem Kommentar

Wider das Kompetenzchaos: Rückblick auf ersten Jurier-Think-Tank

Wider das Kompetenzchaos: Rückblick auf ersten Jurier-Think-TankDie ersten zehn Minuten waren noch nicht verstrichen, als beim Jurier-Think-Tank klar wurde, wo der Hund begraben liegt. Barbara Schunicht hatte sich als erste Referentin vorgenommen, eine umfassende Problemanalyse des Jurierens zu liefern. Warum, fragte sie etwa, scheitern die „Institutionen“ daran, ausreichend gute Turnierjuroren hervorzubringen? Oftmals fehlten Turnierjuroren praktische Übung und in der Offenen Parlamentarischen Debatte (OPD) die Eichung. Mit „Institutionen“ meinte sie die Debattierclubs vor Ort und den Verband der Debattierclubs an Hochschulen (VDCH). Letzterer, so lautete ihre Schlussfolgerung, hat außer den Jurierseminaren keine wirklichen Steuerungsmöglichkeiten.Es herrscht KompetenzchaosDas von Barbara geschilderte Problem ist nur ein Ausläufer einer grundlegenden Schieflage, ...
20. Juli 2015 | Redakteur: | Kategorie: DDG, Jurieren, VDCH, Veranstaltungen | Kommentare deaktiviert für Wider das Kompetenzchaos: Rückblick auf ersten Jurier-Think-Tank

Stufen. Sarah Kempf über Nachwuchsförderung in Chefjurorenpanels

Stufen. Sarah Kempf über Nachwuchsförderung in ChefjurorenpanelsEs war ein gutes Gefühl, wenn früher ein Fußballländerspiel bevorstand und man wusste, dass Pierluigi Collina die Partie leiten würde. Die Gefahr, sich aufregen zu müssen, weil etwa ein Elfmeter zu Unrecht gegeben oder ein Foul nicht abgepfiffen würde, war praktisch gleich null. Weil nicht nur den mitfiebernden Fans aufgefallen war, dass Collina ein erfahrener, regelkundiger und fairer Schiedsrichter war, erhielt der populäre Italiener sechs Mal die Auszeichnung als Weltschiedsrichter des Jahres, durfte nach 25 Jahren seiner Tätigkeit das Endspiel einer Weltmeisterschaft leiten und machte nach seinem Karriereende Werbung für Luxusuhren.Collinas Schiedsrichter-Karriere folgte einem Stufensystem, wie wir es zunehmend häufiger ...
1. April 2015 | Redakteur: | Kategorie: FDL/DDL, Jurieren, Mittwochs-Feature | mit 15 Kommentaren

Wahrnehmung statt Konsens: Willy Witthaut über den intersubjektiven Charakter der OPD

Wahrnehmung statt Konsens: Willy Witthaut über den intersubjektiven Charakter der OPDSeit der letzten Deutschsprachigen Meisterschaft (DDM) im Format der Offenen Parlamentarischen Debatte (OPD) in München gibt es eine rege, aber kaum öffentlich geführte Debatte, wie sich das Format im Laufe der Zeit verändert hat. Andrea Gau hatte damals den Stein ins Rollen gebracht. Mit ihrem Artikel im Nachgang der DDM 2013 hat sie die wichtige und richtige Grundsatzfrage gestellt, wie zukünftig OPD juriert werden sollte. Ihren Vorschlag einer Objektivierung des subjektiven Eindrucks durch das obligatorische JurorInnengespräch teile ich fast uneingeschränkt.Die Folge des Artikels war eine zunehmende Zuspitzung der Frage, ob eine Annäherung der OPD an das Format des British Parliamentary Style ...
25. März 2015 | Redakteur: | Kategorie: Jurieren, Mittwochs-Feature | mit 3 Kommentaren

Jurierseminar für Fortgeschrittene in Heidelberg

Jurierseminar für Fortgeschrittene in HeidelbergVom 10. bis 12. April 2015 findet ein Jurierseminar des Verbands der Debattierclubs an Hochschulen e.V. (VDCH) in Heidelberg statt. Trainiert werden die Juroren von Marion Seiche und Daniil Pakhomenko, zwei der drei Chefjuroren der Deutschsprachigen Meisterschaft in Münster. Parallel zum Coaching Cup in Wuppertal haben so auch Juroren nun die Möglichkeit, sich auf den Höhepunkt der Saison vorzubereiten.Das Seminar wird besonders für Personen ausgerichtet, welche die Regeln der Offenen Parlamentarischen Debatte (OPD) beherrschen, bereits über eine gewisse Erfahrung beim Jurieren von OPD verfügen und welche bereits Breakerfahrung auf Turnieren der Freien Debattierliga oder ZEIT DEBATTEN gesammelt haben. Durch das Seminar sollen die ...
24. März 2015 | Redakteur: | Kategorie: Jurieren, Termine, VDCH | Kommentare deaktiviert für Jurierseminar für Fortgeschrittene in Heidelberg

Jurierqualität sichern: Willy Witthaut über die digitale Eichdebatte der ZEIT DEBATTE Heidelberg

Jurierqualität sichern: Willy Witthaut über die digitale Eichdebatte der ZEIT DEBATTE HeidelbergAuf der ZEIT DEBATTE Heidelberg wurden einige Maßnahmen zur Sicherung der Jurierqualität umgesetzt. Ich möchte im Folgenden kurz vorstellen, welche Maßnahmen wir, die Chefjuroren des Turniers, ergriffen haben, um die Chefjuror*innen der kommenden Turniere dazu anzuregen ähnliches zu tun und unsere Ideen weiterzuentwickeln. Was ist und soll die Eichdebatte? Als ich mit dem Debattieren anfing, gab es regelmäßig auf Turnieren im Format der Offenen Parlamentarischen Debatte (OPD) eine Eichdebatte. Mit der Einführung des Mainzer Systems, welches auf OPD-Turnieren vier bzw. fünf Vorrunden erlaubt, wurde ein anderes Problem gelöst: Mehr Runden versprachen ein gerechteres Ergebnis, da der Break damit weniger von einzelnen Juror*innen abhing. ...
5. November 2014 | Redakteur: | Kategorie: Jurieren, Mittwochs-Feature, ZEIT DEBATTE | Mit einem Kommentar

Es gibt keine automatischen Verlierer: Tobias Kube über die BPS-Jurierung

(c) Jöran BeelEs gibt nichts, was ein Team tun kann, wodurch es eine Debatte im Format British Parliamentary Style (BPS) automatisch gewinnt oder verliert. „Klar“, mögen sich die meisten Leser nun denken. So wird es schließlich auf jedem Jurierseminar gelehrt und mitunter auch bei der Einführung vor einem Turnier von den Chefjuroren betont. In ihrem Jurorenleitfaden für die Deutschsprachige Debattiermeisterschaft (DDM) weisen die Chefjuroren ebenfalls auf diesen Punkt hin. Und doch hört man im Feedback immer wieder Begründungen für ein Ranking wie „Weil ihr X gemacht/ nicht gemacht habt, mussten wir euch leider den vierten Platz geben“. Gibt es also doch irgendwelche ...
4. Juni 2014 | Redakteur: | Kategorie: Jurieren, Mittwochs-Feature | mit 4 Kommentaren

Dessislava Kirova über den Jurorentest für die Deutschsprachige Debattiermeisterschaft

Dessislava Kirova über den Jurorentest für die Deutschsprachige Debattiermeisterschaft Dieses Jahr wird es im Vorfeld der Deutschsprachigen Debattiermeisterschaft (DDM) einen Test für die Juroren geben. Im deutschsprachigen Debattieren ist das eine Premiere. Dessislava Kirova, gemeinsam mit Andrea Gau und Michael Saliba Teil des Chefjurorenteams der DDM, erklärt, was es damit auf sich hat. Als Chefjurorenteam haben wir eine Aufgabe: den sportlichen Teil des Turniers für die Redner und Rednerinnen möglichst perfekt zu machen. Dazu arbeiten wir hart an zwei Dingen: faire und spannende Themen sowie standardisierte und nachvollziehbare Jurierungen. Dabei sind wir aufeinander angewiesen – die Chefjury und alle teilnehmenden Jurorinnen und Juroren müssen zusammenarbeiten, um dieses Ziel zu ...
23. April 2014 | Redakteur: | Kategorie: Jurieren, Mittwochs-Feature | mit 6 Kommentaren

Schafft die „n-1-Regel“ für Juroren ab! – Ein Kommentar von Tobias Kube

Schafft die „n-1-Regel" für Juroren ab! - Ein Kommentar von Tobias KubeWie auf der Achten Minute bereits häufig diskutiert wurde, ist ein gutes Jurorenfeld eine wesentliche Voraussetzung für ein gelungenes Turnier. Hierbei ist neben der Qualität auch die Quantität an Juroren von entscheidender Bedeutung. Um ausreichend viele Juroren zu gewinnen, wird Ausrichtern als Faustregel für Turniere im Format British Parliamentary Style (BPS) die sogenannte n-1-Regel ans Herz gelegt. Dabei steht n für die Anzahl der gestellten Teams, sodass man nach dieser Regel einen Juror weniger schicken muss, als man Teams antreten lässt, etwa zwei Juroren bei drei teilnehmenden Teams. Das soll sicherstellen, dass genügend Juroren an dem Turnier teilnehmen. Meines Erachtens ...
9. April 2014 | Redakteur: | Kategorie: Jurieren, Mittwochs-Feature | mit 37 Kommentaren

Nachhaltige Ausbildung durch Tutorenbetreuung: Das Jurierseminar in Karlsruhe/Nancy

Nachhaltige Ausbildung durch Tutorenbetreuung: Das Jurierseminar in Karlsruhe/NancyEs gibt viele Dinge, die Debattierer voneinander trennen können: Ländergrenzen, Clubverbundenheiten, Formatvorlieben, Erfahrungslevel. Als sich am vergangenen Wochenende knapp 30 junge Debattierer in Karlsruhe trafen, um das Jurieren zu trainieren, konnten all diese Barrieren weitgehend überbrückt werden. Das Besondere an diesem Jurierseminar war die internationale Kooperation: Zu den Teilnehmern aus ganz Deutschland kamen neun Debattierer vom deutsch-französischen europäischen Campus der Sciences Po in Nancy hinzu. In der französischen Stadt wurde auch die zweite Hälfte des Seminars abgehalten. [caption id="attachment_21725" align="alignright" width="400"] Alle Teilnehmer des Jurierseminars Karlsruhe-Nancy 2014 im Science Po Nancy. (c) Johannes Grygier[/caption] Nach Erfahrungsstand unterteilt in zwei Gruppen, brachten Tobias Kube ...
1. Februar 2014 | Redakteur: | Kategorie: International, Jurieren, VDCH, Veranstaltungen | Kommentare deaktiviert für Nachhaltige Ausbildung durch Tutorenbetreuung: Das Jurierseminar in Karlsruhe/Nancy

Viel hilft viel, oder nicht? – Über die Bewertung der Vielfalt an Argumenten in OPD

Viel hilft viel, oder nicht? - Über die Bewertung der Vielfalt an Argumenten in OPDIm Format British Parliamentary Style (BPS) ist es ein wesentlicher Bestandteil der Jurierung, zu schauen, wie viele relevante Argumente die Teams vorgebracht haben. Im Format der Offenen Parlamentarischen Debatte (OPD) hingegen ist die Frage nach der Anzahl an Argumenten in der Regel kaum Gegenstand der Bewertung. Wenn überhaupt, dann taucht es zumeist in negativer Form im Feedback auf, durch Formulierungen wie „Du hättest Argument 3 lieber weglassen und dafür die anderen besser ausführen sollen“. An eine wertschätzende Bemerkung im Feedback zu einer Rede, die viele Argumente vorgebracht hat, kann ich mich in OPD persönlich nicht erinnern. Auch in der Beschreibung ...
15. Januar 2014 | Redakteur: | Kategorie: Jurieren, Mittwochs-Feature | mit 18 Kommentaren

Kleine Gesten, große Wirkung: Ideen zur Jurorenförderung im Club

Kleine Gesten, große Wirkung: Ideen zur Jurorenförderung im ClubMittlerweile  passiert es immer häufiger, dass sich bei Turnieren im VDCH-Land zu wenige Juroren anmelden. Dieses Problem wurde schon des Öfteren behandelt. Jonathan Scholbach hat einen guten Problemaufriss geliefert. Anna Mattes hat die drei wichtigen Faktoren für eine gute Jurierung für Turniere benannt (VDCH, Clubs und Ausrichter) und gleich einige spannende Ansätze für eine bessere Betreuung von jungen Juroren von Seiten der  Chefjuroren geliefert. Dem VDCH-Vorstand ist dieses Problem bewusst, was sich anhand der Schaffung des Postens eines Vorstandsbeirates für Jurierseminare zeigt. In diesem Beitrag möchte ich einige Vorschläge für den dritten und grundlegendsten Akteur bei der Jurorenausbildung aufführen: Die Clubs. ...
9. Oktober 2013 | Redakteur: | Kategorie: Jurieren, Mittwochs-Feature | mit 2 Kommentaren

Jurierausbildung auf Turnieren – Ideen für künftige ChefjurorInnen

Jurierausbildung auf Turnieren - Ideen für künftige ChefjurorInnenWie bereits Jonathan Scholbach vor zwei Wochen auf der Achten Minute schrieb, ist die Jurierqualität und die Quantität der JurorInnen bei ZEIT DEBATTEN und Turnieren der Freien Debattierliga ein stetiger Grund für schlaflose Nächte der OrganisatorInnen sowie häufiger Anlass zur Kritik von Seiten der TeilnehmerInnen. Meiner Ansicht nach gibt es im Wesentlichen drei Akteure, die ganz unmittelbar ein Interesse an der Behebung dieses Problems haben, nämlich einerseits die Debattierclubs selbst (wer gut juriert werden möchte, muss selbst gute JurorInnen ausbilden), der Verband der Debattierclubs an Hochschulen e.V. (der für die Ausbildung von JurorInnen durch Jurierseminare sorgt) und, an dritter Stelle, ...
2. Oktober 2013 | Redakteur: | Kategorie: Jurieren, Mittwochs-Feature | mit 3 Kommentaren

Schafft das Runden ab! – Ein Kommentar von Lukas Haffert

Schafft das Runden ab! - Ein Kommentar von Lukas HaffertWenn Ende September die Juroren beim Masters Cup Ergebnisse ausrechnen, verzichten sie auf einen in der Offenen Parlamentarischen Debatte (OPD) üblichen Schritt: Im Masters-Format wird nicht kaufmännisch gerundet. Das verhindert Verzerrung und einen falschen Break, glaubt Lukas Haffert. Er fordert deshalb auch für OPD: Schafft das Runden ab! Vor einigen Jahren hatte ich das Vergnügen, in einem Halbfinale des Masters Cups gemeinsam mit Sebastian Berg gegen Isabelle Fischer (damals noch Loewe) und Florian Umscheid über politische Streiks zu debattieren. Die beiden besten Reden der Debatte hielten Isa und Sebastian. Das sahen auch die Juroren so. Ins Finale breakten trotzdem Sebastian und ...
18. September 2013 | Redakteur: | Kategorie: Jurieren, Mittwochs-Feature | mit 5 Kommentaren

VDCH sucht Vorstandsbeiräte

Der Vorstand des Verbandes der Debattierclubs an Hochschulen e.V. (VDCH)  hat drei Beiratsposten ausgeschrieben. Für die Amtszeit 2013/2014 suchen Florian Umscheid, Tobias Kube, Jenny Holm und Alexander Labinsky drei Beiräte, die sie bei der Planung und Organisation verschiedener Aufgabenbereiche des Debattierens unterstützen. Damit soll der VDCH-Vorstand entlastet und die vielfältigen Aufgaben breiter in die Szene verteilt werden. Für den Bereich Internationales sucht der VDCH einen Beirat, der sowohl die deutschsprachige, als auch die internationale Debattierszene kennt und die Clubs gerne bei Fragen zu internationalen Turnieren beraten möchte. Auch für die Jurierseminare sucht der Vorstand Unterstützung. Der Beirat für Jurierseminare soll bei der ...
12. September 2013 | Redakteur: | Kategorie: Menschen, Neues aus den Clubs, VDCH | Kommentare deaktiviert für VDCH sucht Vorstandsbeiräte

Schwarzwald-Cup: Anmeldephase eröffnet

Der Debattierclub Freiburg hat jetzt die Anmeldephase für den Schwarzwald-Cup eröffnet. Wer daran teilnehmen will oder Fragen an die Ausrichter hat, schreibt bis zum 13. Oktober 2013 eine Email an swc@debattierclub-freiburg.de. Laut Kassenwärtin Tanja Strukelj erhält jeder Debattierclub, der sich anmeldet, einen Teamplatz. Melden sich mehr Clubs an, als Plätze zur Verfügung stehen, werden die Plätze verlost. Restplätze werden ebenfalls verlost. Bei Bedarf können zusätzliche Teamplätze angeboten werden, die betroffenen Teilnehmer müssen sich dann entweder eigene Übernachtungsmöglichkeiten suchen oder werden gegen Aufpreis von ca. 13 Euro pro Nacht im Hostel untergebracht. Wie Marcel Sauerbier vom Debattierclub Freiburg kürzlich auf der Achten ...
5. September 2013 | Redakteur: | Kategorie: FDL/DDL, Neues aus den Clubs, Turniere | Kommentare deaktiviert für Schwarzwald-Cup: Anmeldephase eröffnet

„Die Liga bleibt unangetastet“: Daniil Pakhomenko und Florian Umscheid im Gespräch über die Freie Debattierliga

„Die Liga bleibt unangetastet“: Daniil Pakhomenko und Florian Umscheid im Gespräch über die Freie DebattierligaWie kann man kleine, regionale Turniere für Teilnehmer aus ganz Deutschland attraktiv machen? Die Idee von Daniil Pakhomenko (DCJG Mainz/BGDC Marburg) und Patrick Ehmann (Berlin Debating Union) im Jahr 2009: Turniere außerhalb der ZEIT DEBATTEN-Serie sollen in eine Liga integriert werden. Im Jahr 2010 wurde die Freie Debattierliga (FDL) von den Vertretern mehrerer Ausrichterclubs gegründet. Ansprechpartner für die Ausrichter ist der Koordinator der Freien Debattierliga. Die Achte Minute sprach mit Florian Umscheid (Berlin Debating Union/DC Bamberg), Koordinator der Saison 2012/13, und Daniil Pakhomenko, Koordinator der Saison 2011/12, über Punktejagd, Feindschaft und das Etablieren von Marken im Debattieren. Achte Minute: Daniil, ich ...
21. August 2013 | Redakteur: | Kategorie: FDL/DDL, Menschen | mit 2 Kommentaren

Zu hundert Prozent sachlich: Berlin nominiert Chefjuroren für die DDM 2014

Zu hundert Prozent sachlich: Berlin nominiert Chefjuroren für die DDM 2014Nicht die Welt schaute auf Berlin, sondern Berlin auf die Welt, als in der deutschen Hauptstadt vor einigen Wochen eine gute Idee übernommen wurde. Erstmals gab es ein offenes Bewerbungsverfahren für die Chefjury der Deutschsprachigen Debattiermeisterschaft (DDM), wie es bei der Welt- und Europameisterschaft bereits der Fall ist. [caption id="attachment_17733" align="alignright" width="287"] Anna Mattes(c) Henrik Maedler[/caption] Die beiden Debattierclubs der Hauptstadt, Berlin Debating Union e.V. (BDU) und Streitkultur Berlin e.V. (SKB), wollen voraussichtlich die DDM 2014 ausrichten, möchten aber die deutschsprachige Debattierszene mit der Wahl ihrer Chefjuroren nicht vor vollendete Tatsachen stellen. „Wenn Cheforganisatoren die Chefjury im stillen Kämmerlein zusammenstellen, besteht die ...
19. August 2013 | Redakteur: | Kategorie: Jurieren, Turniere, ZEIT DEBATTE | Kommentare deaktiviert für Zu hundert Prozent sachlich: Berlin nominiert Chefjuroren für die DDM 2014

„Ideen hängen stark vom persönlichen Leben ab“: EUDC-Chefjurorin Dessislava Kirova im Gespräch

"Ideen hängen stark vom persönlichen Leben ab": EUDC-Chefjurorin Dessislava Kirova im Gespräch Dessislava Kirova ist nach Isabelle Fischer und Jens Fischer die dritte deutsche Debattiererin, die Mitglied des Chefjurorenteams einer Europameisterschaft ist. Die Achte Minute hat zwei Wochen vor dem Beginn der Meisterschaft mit ihr gesprochen -  gerade noch rechtzeitig, denn Dessislava fährt fünf Tage früher nach Manchester, um sich noch intensiv mit ihrem Team zu beraten. Achte Minute: Dessi, wie bist du zu dem begehrten Posten der Chefjurorin bei einer Europameisterschaft gekommen? Dessislava Kirova: Ich wurde Anfang 2012 von Shengwu Li (Chief Adjudicator EUDC 2013, Anm. d. Red.) gefragt, ob ich Teil des Teams werden möchte. Bis zur letzten Europameisterschaft in Belgrad hat ...
7. August 2013 | Redakteur: | Kategorie: International, Menschen, Mittwochs-Feature, Turniere | mit 10 Kommentaren

Bewerbungen für die Chefjuroren-Posten der DDM 2014

Bewerbungen für die Chefjuroren-Posten der DDM 2014Die Bewerber für die Ausrichtung der Deutschsprachigen Debattiermeisterschaft 2014, die Berlin Debating Union e.V. (BDU) und die Streitkultur Berlin e.V. (SKB), haben die Kandidaten für den Posten eines Chefjuroren auf der DDM 2014 bekannt gegeben. Zehn Bewerbungen sind in der Bewerbungsphase eingegangen. Die Bewerber ohne besondere Reihenfolge (zum Vergrößern bitte klicken): Es wird kein Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit erhoben. Die Chefjurationen der Bewerber sind öffentlich einsehbar: Eine schnelle Übersicht über die ChefjurorInnen der ZEIT DEBATTEN bietet der Wikipedia-Artikel. Für die Freie Debattierliga eignet sich der jeweilige Saison-Überblick auf dem FDL-Blog (genannt werden dort die Clubs, für die die Bewerber hauptsächlich ...
5. August 2013 | Redakteur: | Kategorie: Menschen, Turniere, ZEIT DEBATTE | mit 19 Kommentaren

Sandburgen- und Relativitätstheorie im British Parliamentary Debating

Sandburgen- und Relativitätstheorie im British Parliamentary DebatingManchmal hört man Sätze wie "Bei denen stand am Ende einfach mehr" als Begründung für den Sieg eines Teams über ein anderes. Ist das eine legitime Begründung? Nein. Das Problem dabei: Hinter diesem Satz kann leicht ein falscher relativer Maßstab der Entscheidung stecken. Zu oft wird BP-Debating mit kriegerischem Sandburgenbauen verglichen: Die Teams versuchen, möglichst gewaltig zu bauen und möglichst viel vom gegnerischen Bauwerk zu zerstören. Wer am Ende die größte Burg hat, gewinnt. Dass man so nicht jurieren sollte, zeigt folgendes Beispiel[1]: 1. Regierung: Arbeitet solide, baut eine ganz hübsche Burg. 1. Opposition: Wartet mit unfassbar starken Argumenten auf und lässt von der ersten ...
31. Juli 2013 | Redakteur: | Kategorie: Jurieren, Mittwochs-Feature | mit 4 Kommentaren

DDM 2014: Offenes Bewerbungsverfahren für Chefjuroren

DDM 2014: Offenes Bewerbungsverfahren für ChefjurorenDie Berlin Debating Union, unterstützt von der Streitkultur Berlin, steckt in den Vorbereitungen für eine Bewerbung bei der VDCH-MV 2013 um die Ausrichtung der Deutschsprachigen Debattiermeisterschaft (DDM) 2014. Die Probleme, vor denen ein Ausrichter dabei steht, dürften vielen bekannt sein und hier gibt es noch einige Hürden zu nehmen. Die aus sportlicher Sicht bestimmt zentralste, weil wichtigste Entscheidung, ist die Frage nach den ChefjurorInnen des Turniers, eine Entscheidung, auf deren Relevanz immer wieder hingewiesen wurde und die in der Vergangenheit zu vielen Diskussionen im Vorfeld und auf der VDCH-MV geführt hat. Das ist ja auch insofern kein Wunder, als dass das ...
22. Juli 2013 | Redakteur: | Kategorie: Jurieren, Menschen, ZEIT DEBATTE | mit 2 Kommentaren

„Das Finale einer Deutschen Meisterschaft ist kein Ort für Nachwuchsförderung“: DDM-Chefjuror Lukas Haffert im Gespräch

Lukas Haffert während seiner Finalrede auf der Wartburg. Foto: Manuel AdamsVor Beginn der Deutschsprachigen Debattiermeisterschaft (DDM) 2013 in München fand nicht nur die übliche Jurorenschulung statt, sondern auch eine Eichdebatte. Dabei halten Redner vor Beginn des Turniers zu Übungszwecken eine Debatte vor dem gesamten Jurorenpanel ab. Die Bepunktung aller Juroren wird anschließend von den Chefjuroren ausgewertet. Die Chefjury der DDM 2013 bestand aus Andrea Gau (Mainz), Almut Graebsch (München), Leo Vogel (Karlsruhe) und Lukas Haffert (Köln). Die Achte Minute sprach mit Lukas über Sanktionen für unentschuldigtes Fehlen, störrische Juroren und Nachwuchsförderung.  AM: Lukas, Eichdebatten sind ziemlich aus der Mode gekommen. Warum habt ihr euch dazu entschlossen, eine für die Juroren verpflichtende Eichdebatte ...
7. Juni 2013 | Redakteur: | Kategorie: Jurieren, Menschen, Turniere | mit 4 Kommentaren

First things first! Warum bei der Auswahl der Chefjuroren Sorgfalt geboten ist

First things first! Warum bei der Auswahl der Chefjuroren Sorgfalt geboten istVDCH-Vizepräsident Nils Haneklaus eröffnete gestern die Bewerbungsphase für die ZEIT DEBATTEN-Saison 2013/14. Auch die Freie Debattierliga geht im Herbst in eine neue Runde. Viele angehende Turnierorganisatoren werden sich wieder das Hirn zermartern, um wie ein geschäftstüchtiger Gastronom den Wünschen ihrer Gäste zuvorzukommen. Die Ausrichter in ganz VDCH-Land sehen sich in der Pflicht, die Teilnehmer mit bezogenen Herbergsbetten, Zigarettenservice und freundlichen Helfern bei Laune zu halten. Ein Debattierturnier aber ist ein sportlicher Wettkampf, kein Klassentreffen. Die Teilnehmer nehmen die Kosten und Anfahrt nicht auf sich, um unterhalten zu werden, sonst säßen sie vor Sangria-Bottichen am Strand von Mallorca. Sie wollen in einem ...
19. Mai 2013 | Redakteur: | Kategorie: Jurieren | mit 12 Kommentaren

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